| Funken göttlicher Kraft |
|
|
|
Der Reiki-Lehrer Hans-Werner Rudat erzählt, wie er im lichtvoll-magischen Schein eines Osterfeuers, damals noch am Anfang seines Reiki-Weges stehend, Gelegenheit dazu hat, seinen besten Freund Didi in Reiki einzuführen.Es war um die Zeit, als ich vor vielen Jahren mich aufgemacht hatte, den Weg des Reiki zu erkunden. Ich stand ganz am Anfang eines Pfades, von dem ich nicht wissen konnte, welche Route er für mich wählen würde. Irgendwie war mir jedoch klar, dass es ein guter Weg werden würde. Lodernde FunkenDas große Osterfeuer im Garten loderte weithin sichtbar, die Funken stiegen wie kleine Lichtwesen auf in das nachtblaue Himmelstor. Der Wind spielte noch ein wenig mit ihnen, so als wolle er sie wie auf einem Karussell empor heben, bevor sie einer nach dem anderen auf dem Weg zu den Sternen erloschen. „Licht lockt Leute“, das wirkt auch zu Ostern. Aber es war in unserer Nachbarschaft, in dem kleinen Dorf, schon lange Tradition, dass sich Nachbarn und Freunde an einem schönen Abend um die Ostertage herum in geselliger Runde ans Feuer setzen, ein wenig grillen und die mitgebrachten Getränke genießen. Allerlei Geschichten machen an solchen Abenden immer wieder die Runde, besonders die Älteren erzählen von früher, und dann hören auch die ganz Kleinen immer gespannt zu. Es ist eigentlich wie in einer Erzählung längst vergangener Tage. Gespräche am FeuerIn einem der ebenfalls zahlreichen Augenblicke erholsamer Stille riss mich plötzlich mein Sportgefährte und bester Freund Didi aus dem magnetisierenden Flammenspiel und fragte: „Sag mal, du machst doch jetzt Reiki!? Was ist das eigentlich? Wie wirkt das denn überhaupt?“ Wir hatten uns in den Tagen vor meiner Einweihung zum 1. Grad natürlich darüber unterhalten, aber für ihn – und wie ich bis heute erfahren muss, für viele, die damit erstmalig in Berührung kommen – war es etwas, das man nicht (be)greifen kann, weder mit den Händen noch mit dem Verstand. So sehr ich mir auch Mühe gegeben hatte, das, von dem ich damals selbst nur Theoretisches wusste, zu erklären: es war wohl im Bereich des Mystischen geblieben für ihn, der es gewohnt war, analytisch und realistisch zu denken. Nun hatte es sein Schicksal gewollt, vielleicht im Rahmen einer Vorsehung, als vorweg genommenen Einstieg in das Verstehen von Reiki, dass er sich kurz vor Ostern bei einem Sturz aus großer Höhe (nur) den linken Arm gebrochen hatte. Als hoher DAN-Träger einer Kampfsportdisziplin und sportlich durchtrainiert hatte er es verstanden, beim Sturz vom aufgedockten Segelboot noch richtig auf den Asphalt zu fallen. „Unglaublich, faszinierend ...“Nun begann er überschwänglich zu berichten, was er in den wenigen Minuten der „Anwendung“ durch den Gips hindurch gespürt hatte. Er benutzte Worte wie „unglaublich, Wahnsinn, faszinierend, das gibt‘s doch gar nicht ...“ Und mit seiner Erzählung machte er sich selbst zum „Gläubigen“. Alle Zweifel waren wie die Funken des Feuers auf den Schwingen des Windes verflogen. Was ihm blieb, war die Unerklärbarkeit – bis heute! Aber in schwierigen gesundheitlichen Situationen seiner Familienmitglieder durfte ich immer wieder mit Reiki aushelfen. So überzeugte nicht ich, sondern der Fluss göttlicher Energie selbst einen Kritiker dieser Kraft. Staunendes UrvertrauenWenige Wochen später erhielt ich einen Anruf seiner lieben Frau; völlig aufgelöst berichtete sie mir von einer schweren Erkrankung ihres geliebten Reitpferdes. Der Tierarzt hatte das Pferd aufgegeben, und man rechnete damit, noch in der Nacht den Notschlachter holen zu müssen. Sofort bot ich an, doch vorher einen Versuch mit Reiki zu machen. Dies wurde dankbar angenommen. Wenig später stand ich im Stall. Eine dunkle Stute, stattlich an Gestalt, erwartete mich. Teilnahmslos stand das Tier in einer Ecke seiner Box. Göttliche FührungDurch diese und viele andere „unerklärliche“ Ereignisse schmolzen der Weg des Lebens und der Pfad des Reiki für mich zu einer Allee voller Licht zusammen und schufen ein unerschütterliches Fundament für das Vertrauen in die göttliche Führung. Es wird bald wieder Ostern sein ...
|



Hans-Werner Rudat, geb. 1959, verheiratet, zwei Töchter. Reiki-Lehrer, Gesundheitspraktiker. Polizeihauptkommissar, Kampfsportler.

