| Erdbeben in Chile |
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Die in Chile lebende, deutsche Reiki-Meisterin Ilse Fasting schildert hautnah ihr Erleben des großen Erdbebens von Ende Februar dieses Jahres, in ihrer Wohnung im 10. Stock eines Hochhauses.
Erstmal Reiki!Schuhe an, Taschenlampe, über die Trümmer hinweg in die Küche. Wasser sammeln, solange es das noch gibt. Kurz darauf: kein Wasser mehr, kein Strom, kein Gas, kein Telefon, auch das Handy funktioniert nicht. Kein Kontakt zur Außenwelt, einige Tage lang. Da es noch dunkel ist, über den Schutt zurück ins Bett. Selbstbehandlung mit Reiki, der beste Weg, zur eigenen Mitte zu finden. Dann: leichter Reiki-Schlummer. Überall ReikiMein Sohn und meine Schwiegertochter überlebten das Beben im 18. Stock eines 22-stöckigen Gebäudes, ganz in der Nähe. Sie konnten sich in eine Ecke flüchten, um nicht von Eisschrank und Waschmaschine überrollt zu werden. Natürlich haben unsere Gebäude überall Risse, aber es besteht keine Einsturzgefahr. "A Dios Gracias"Die Container im Hafen von Valparaiso liegen im Wasser. Das Flughafengebäude Santiagos ist total eingestürzt, aber der Kontrollturm funktioniert. Überall haben die Straßen gewaltige Risse. Die wenigen Leute, die man kurz nach dem Beben hier in Santiago sieht, sagen: „A Dios gracia, uns ist nichts passiert.“ Neue FernseherEin paar Tage später kommen meine Kinder die zehn Stockwerke mit einem neuen Fernseher heraufgekraxelt. Der ist jetzt mit Drahtschnüren – nicht sehr hübsch, aber hoffentlich sicher – befestigt. Gerettete Gläser und Porzellan rutschen bei jedem neuen Stoß gefährlich an die Ränder der Borde heran. Obwohl unter der neuen, rechtspolitischen Regierung Polizei und Militär ständig im Einsatz sind, geht das Plündern weiter. Die Amtsübernahme erfolgte zwei Tage nach dem Beben. Die anwesenden Präsidenten, Kanzler und Obrigkeiten aus anderen Ländern sahen sich ängstlich um, wohl mit dem Wunsch, hier schnellstens wieder weg zu kommen. FernbehandlungenDerzeit muss ich mich leider auf Fernreiki beschränken. Aber sobald wie möglich werde ich wieder mit den Einweihungen und Direktbehandlungen beginnen, so wie ich es zehn Jahre lang getan habe. Ein vereiterter Zeh macht mir zu schaffen, den ich mit Reiki und den hier sehr beliebten Naturheilmitteln heile. Die Ursache dafür liegt einige Jahre zurück. Durch einen Unfall rissen alle Sehnen des rechten Oberarms. Die Operation sollte lang und kompliziert sein. Schon bereit, in den Operationssaal geschoben zu werden, spürte ich so viel Energie – einige Leute schickten Fernreiki. Ich sagte dem Ärzte- und Schwesternteam: „Stop!“ Nach drei Monaten war der Arm geheilt, ohne Operation. Was den Zeh angeht, so wollte man ihn bzw. das halbe Bein sofort amputieren. Das ließ ich natürlich nicht zu. Reiki ist ein Geschenk!In einigen staatlichen Krankenhäusern in Santiago wird Reiki angewandt. Nach der Katastrophe ist die Nachfrage gewachsen. Internationale Reiki-Meister treffen sich mehrmals im Jahr in Santiago.
Das Erdbeben vom 27. Februar 2010 in Chile gehört zu den fünf stärksten Beben, die je gemessen wurden. Neben den unmittelbaren Schäden hat das Beben offenbar auch Auswirkungen auf die gesamte Erde. So habe das Beben NASA-Berichten zufolge die Erdachse um etwa acht Zentimeter verschoben und damit auch die Erdumdrehung, wenn auch nur geringfügig, beschleunigt. Gleichzeitig hat das Beben den südamerikanischen Kontinent ein Stück weit verschoben, so dass manche Ortschaften GPS-Messungen zufolge bereits kurze Zeit nach dem Beben um bis zu drei Meter versetzt waren. Zuvor bewegte sich Südamerika im Rahmen der Kontinentalverschiebung nur um etwa anderthalb Zentimeter pro Jahr. Quelle: newsage / www.news-age.de --------
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