Kinderseite - "Marta und das Kätzchen"

Hallo liebes Reiki-Kind,

für diese Ausgabe brauchte ich einmal nichts zu schreiben, denn wir haben eine ganz tolle Reiki-Geschichte bereits fertig zugeschickt bekommen. Unser ganz herzlicher Dank dafür geht an Heike Preuß aus Berlin!

Viel Spaß beim Lesen und einen schönen Winter wünscht dir
Deine Michaela

 

Liebe Kinder,


meine Tochter Marta ist fünf Jahre alt und große Tierliebhaberin. Wir haben vier Wellensittiche in einem schönen, großen Käfig, und Marta pflegt zwei Schnirgel-Schnecken in einem Terrarium. Mein Mann und ich verbringen mit Marta gerne unsere Ferien auf einem Bauernhof in der Uckermark. Sie kann dort reiten, Tiere beobachten und streicheln und im nächsten Ort baden gehen.
In diesem Sommermonat Juli kamen wir wieder gut dort an und machten gleich einen ersten Rundgang über den Hof und durch die Ställe. Wir erkannten einige Tiere vom letzten Jahr wieder und freuten uns über die niedlichen Enten im Teich, die Kaninchen und Meerschweinchen. Vor dem Schweinestall saß zusammengesunken eine winzige kleine, orange Katze. Reflexartig nahm ich sie hoch. Sie passte in eine meiner Handflächen – so klein war sie. Das Kätzchen war sehr schwach und müde. Es kuschelte sich sofort in meine Hände und schlief dort gleich ein. Später sahen wir, dass es ein stark verklebtes und vereitertes Auge hatte. Die Seite mit dem kranken Auge drehte es immer in meine Hand hinein. Ich gab natürlich ordentlich viel und lange Reiki, wobei es die ganze Zeit döste. Ich erlaubte Marta nur kurz die Kleine zu halten. Sie war einfach zu schwach. Marta spielte aber mit den anderen Urlaubskindern und den gesunden Katzenkindern.
Im Schweinestall gab es eine leere Buchte, in der Stroh lag und wo die jungen Katzen schlafen durften und ihr Zuhause hatten. Hier übernachtete auch das kleine Kätzchen. Am nächsten Morgen liefen Marta und ich gleich zum Schweinestall und fanden das Kätzchen alleine vor. Ihre Geschwister unternahmen schon Ausflüge auf den Hof und übten das Mäusejagen, aber das kleine Kätzchen schien nur schlafen zu wollen. Ich nahm es hoch, um ihm Reiki zu geben, und setze mich dazu auf eine Bank am Gästehaus. Ich sah sofort, dass sein krankes Auge keinen Eiterherd mehr aufwies und geöffnet war! Es war über Nacht komplett geheilt!



Ich gab erneut Reiki, merkte aber bald ein starkes unangenehmes Ziehen im Arm, und mir wurde klar, dass es dennoch sehr schlecht um das kleine Kätzchen stand. Im Laufe des Tages stellte sich heraus, dass das Kleine zwei doppelt so große Geschwister hatte und eine Stiefschwester, die schon dreimal so groß war wie das kleine orangene Katzenkind. Alle tranken bei der Katzen-Mama, und die Katzen-Mama leckte das Kleine auch liebevoll ... aber es bekam wohl zu wenig Milch von der Mama und war von Geburt an sehr klein. Die Besitzer des Bauernhofes waren selbst im Urlaub. So hatte keiner mehr dem Kleinen etwas zufüttern können. Man konnte seine Knochen wie kleine Nadeln unter der mageren Haut erfühlen, sein Fellchen war dünn und flusig. Darum nannte ein Junge es auch Fussel oder eben Fusselchen. Und es stellte sich bald heraus, dass Fussel ein Katzenjunge – also ein Kater – war.
Nun kommt Martas Papa ins Spiel: Er fragte: „Habt ihr mal versucht, ihm Wasser zu geben? ..." Gefragt – getan! Er trank gierig, der arme Kleine. Dann ist Martas Papa sofort losgefahren und hat Aufzuchtmilch für Katzenbabies gekauft. Fusselchen trank die erste Milchgabe gierig leer. Ab jetzt konnte sich Marta gut einbringen: Alle zwei Stunden sollten wir Fussel füttern. Das durfte Marta übernehmen. Sie reichte ihm immer löffelchenweise Milch. Außerdem habe ich ihm jeden Tag Reiki gegeben. Die kleine Katze wurde immer fitter und stärker. Sie bekam auch ein stärkeres Unterfell. Mittlerweile konnten Marta und die anderen Kinder auch schon etwas mit Fussel spielen. Er jagte Halme und wurde immer unternehmungslustiger.
Besonders beeindruckend war es für mich, als Fussel mich nach ca. zehn Tagen wiedererkannte. Er saß vor seinem Schweinestall, und ich brachte den Kindern Milch zum Verfüttern. Ich ging gleich wieder zurück zum Ferienhaus, drehte mich aber noch einmal um. Da kam Fussel mir hintergelaufen und maunzte. Ich war sehr gerührt, hatte ich mich doch bemüht, ihn möglichst wenig an mich zu binden. Aber allein das Reiki-Geben muss ihm gut in Erinnerung geblieben sein.



Leider hat Martas Papa eine Katzenhaar-Allergie, und so mussten wir uns nach den zwei sehr schönen Ferienwochen von unserem lieben Fussel trennen. Aber: Er hat ein schönes Zuhause mit Garten in Cottbus gefunden, bei dem Jungen, der ihm den Namen Fussel gab. Dort geht es Fusselchen sehr gut. Eine sehr liebe alte Hundedame, die da schon lebt, hat sich schnell an ihn gewöhnt, und beide verstehen sich prächtig. Er wächst und gedeiht, und der Tierarzt konnte bei einer ersten Untersuchung keine Probleme feststellen.
Im September haben wir Fussel in seinem neuen Zuhause besucht. Er ist gut gewachsen und sehr verspielt. Wir wünschen ihm und seiner Familie alles Gute!


Heike (1. Grad) und Marta aus Berlin

 

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