Reiki-Geschichten: "Der Inline-Skating-Unfall"

Hallo ihr Lieben,

Reiki hat mir schon in sehr vielen Situationen richtig gut geholfen. Von einer ganz besonders großen Hilfe möchte ich euch diesmal berichten.

1998 war für mich ein sehr besonderes Jahr: In diesem Jahr habe ich am 1. Mai meine Reiki-Lehrerausbildung abgeschlossen J ! Knapp fünf Wochen zuvor hatte ich allerdings einen schlimmen Inline-Skater-Unfall. Vermutlich waren an diesem Tag gleich mehrere Schutzengel an meiner Seite.

Inline-Skaten am Sonntagnachmittag

Am 29. März 1998 hatten wir einen angenehmen Frühlings-Sonntag. Mein damaliger Freund Siegbert, sein Kumpel Gernot und ich wollten nachmittags mit den Inline-Skatern fahren. Ich war noch nie eine große Sportskanone und hatte auch keine große Übung im Inline-Skaten. Auf ebenen Flächen ist es aber ja nicht so schwierig. Da kann man alles ohne besondere Bremskenntnisse einfach ausrollen lassen. Dafür reichten auch meine günstigen Aldi-Inliner gut aus. Das Wichtigste schien mir, dass nicht zu viele Steinchen auf dem Weg liegen.

Wir fuhren eine ganze Zeitlang über geteerte Feldwege und hatten Spaß dabei. Schließlich wollten die beiden Männer sich auf den Heimweg machen. Ich weiß nicht, was mich dazu gebracht hat, aber ich schlug vor, einen anderen, längeren Weg nach Hause zu nehmen. Die beiden waren einverstanden. Dieser Weg war allerdings nicht mehr eben. Es ging über eine längere Strecke abwärts. Siegbert und Gernot hatten nicht nur die besseren Fahrgeräte, sondern auch wesentlich mehr Übung als ich. So waren sie mir schon weit voraus, als meine Fahrt den Berg hinab immer schneller und schneller wurde ...

‚Bitte, liebe Engel, helft mir!’

Ich dachte dabei immer wieder: ‚Bitte, meine Schutzengel, helft mir, da gut runter zu kommen!’ und ‚Das schaffe ich schon irgendwie!’ ... Währenddessen wurde ich immer schneller und schneller ... meine beiden Begleiter konnten von unten nur fassungslos zusehen. Es ging alles sehr sehr schnell ...

Tja, was soll ich sagen bzw. schreiben: Ich habe letztendlich mit dem Gesicht gebremst, bin dreimal auf den Asphalt aufgeschlagen. Dabei hätte ich mir auch das Genick brechen können.

Reflexartig legte ich mir sofort die Hände aufs Gesicht und gab mir Reiki. Die beiden Männer waren schnell bei mir, um zu helfen. Während Gernot bei mir blieb, fuhr Siegbert so schnell er konnte nach Hause, um sein Auto zu holen. Dann ging es ab zum Arzt.

„Das sollten Sie auf jeden Fall röntgen lassen!“

An diesem Sonntag hatte glücklicherweise mein Hausarzt Wochenenddienst. Als er mich sah, erschrak er und meinte: „Oh je – Sie werden alle Farben ins Gesicht bekommen.“ Obwohl ich Knie-, Ellenbogen- und Handschoner getragen hatte, war meine Haut an sehr vielen Stellen aufgeschürft. Hose und Pullover waren an mehreren Stellen kaputt. Am schlimmsten war allerdings das Gesicht betroffen. Es muss ziemlich erschreckend ausgesehen haben! Dr. Stegen versorgte alle Wunden, gab mir eine Tetanusspritze und Arnika-Kügelchen zum Einnehmen. „Ich vermute, dass auch die Nase gebrochen ist. Das sollten Sie auf alle Fälle röntgen lassen“, riet er mir noch und gab mir eine Überweisung fürs Sigmaringer Krankenhaus sowie eine Krankmeldung über drei Wochen mit.

So fuhren wir dann also auch noch in die Notaufnahme des Krankenhauses. Siegbert stützte mich beim Laufen. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass mir im Krankenhaus mein Papa entgegen kam. Er arbeitete dort, vor seiner Pensionierung, über 30 Jahre lang als Leiter des Hol- und Bringe-Dienstes in der Versorgung und hatte Wochenenddienst. Meinen Freund hat er sofort erkannt und sich gefragt, wen der da wohl bei sich hat. Als ich meinen Papa sah, rief ich gleich: „Es sieht schlimmer aus, als es ist!“ Er hat mich damals nur an der Stimme erkannt. Erschrocken begleitete er uns in die chirurgische Ambulanz.

Es dauerte eine ganze Weile, bis ich endlich an der Reihe war. Das Röntgenbild bestätigte, dass die Nase gebrochen war. Zudem wurde am Nasenansatz noch mit zwei Stichen genäht. Auch der Arzt im Krankenhaus bestätigte, dass ich alle Farben ins Gesicht bekommen würde.

Fernreiki von der Reiki-Meisterin

Am folgenden Tag rief ich meine Reiki-Lehrerin Margit an und berichtete ihr von dem Unfall. Selbstverständlich bot sie mir gleich an, Fernreiki zu schicken, was ich dankbar annahm. Margit wohnte damals knapp über eine Stunde von mir entfernt, deshalb konnte sie sich kein eigenes Bild von meinen Verletzungen machen. Mir war am wichtigsten, dass mein Gesicht schnell verheilt – deshalb berichtete ich ihr hauptsächlich davon. Margit schickte mir an diesem Tag anderthalb Stunden Reiki auf mein Gesicht. Ich selbst gab mir natürlich auch Reiki, so gut es mit meinen aufgeschürften Händen eben ging.

Am Dienstag, dem 31. März, war mein rechtes Auge etwas zugeschwollen. Von den prophezeiten Farben im Gesicht keine Spur. Ich hatte lediglich leichte blaue Flecken an den Schürfwunden, die über den Körper verteilt waren. Bereits am nächsten Tag war die Schwellung am Auge so gut wie weg.

Schnelles Fäden-ziehen

Am 3. April, also viereinhalb Tage nach dem Unfall, ging ich zur Nachuntersuchung zu meinem Hausarzt. Dr. Stegen konnte da bereits die Fäden an der Nase ziehen. Er meinte: „Das war höchste Zeit, die waren schon dabei einzuwachsen!“ Das hat ihn sehr beeindruckt! Normalerweise werden die Fäden bei einer solchen Verletzung erst nach 9-11 Tagen gezogen ...

Da mein Hausarzt für alternative Therapien offen ist, habe ich ihn über Reiki und meine Behandlung damit unterrichtet. Er war begeistert und über das Ergebnis sehr erstaunt. Dr. Stegen praktiziert auch heute noch. Bei den sehr seltenen Besuchen in seiner Praxis fragt er jedes Mal, was mein Reiki macht. Als ich nach sehr langer Zeit letztes Jahr wegen einer Borrelien-Infektion in seine Sprechstunde kam, lächelte er mich an und rief erfreut: „Oh, welch seltener Besuch in meiner Praxis!“ J

So gut wie keine Schmerzen

Während der drei Wochen, in denen ich krankgeschrieben war, hatte ich fast keine Schmerzen. Im Grunde hätte ich auch arbeiten können, obwohl mein Anblick wahrscheinlich das Gegenteil vermuten ließ. Am längsten blieb der Schorf unter dem rechten Auge. Als mein Bruder Carsten am 2. Mai heiratete, war ansonsten alles verheilt.

Die drei Krankheits-Wochen habe ich dennoch sehr gut genutzt. In dieser Zeit habe ich mich intensiv mit meiner Reiki-Lehrerausbildung beschäftigt, habe viele Reiki-Bücher verschlungen und Unterrichtsmaterial für meine künftigen Seminare zusammengestellt.

Einige Narben, besonders am linken Ellenbogen, erinnern mich heute noch an diesen Unfall. Unter dem rechten Auge blieb eine leichte Narbe zurück, die man mal mehr, mal weniger deutlich erkennen kann.

Dankbarkeit für die schnelle Heilung

Manchmal frage ich mich heute noch, warum ich nicht einfach an die Seite ins Feld gefahren bin. Das wäre eine wesentlich sanftere Landung gewesen. Dann fällt mir aber immer mein damaliger Gedanke ein: ‚Das schaffe ich schon irgendwie ...!’ – und irgendwie habe ich es ja auch geschafft ;-) !

Ich bin Reiki und meinen Schutzengeln sehr, sehr dankbar für die wunderbare, schnelle Heilung!

Mit meiner Nichte Nadine bin ich übrigens später noch ab und zu mit den Inlinern gefahren. Wir hatten immer Spaß dabei J

Mit Dankbarkeit im Herzen wünsche ich euch einen angenehmen, kuscheligen Winter!

 

Eure Michaela

 

Michaela Weidner ist seit 1995 in Reiki eingeweiht. Nebenberuflich führt sie eine Energetische Heilpraxis und gibt Seminare in Reiki und Energetische Aufrichtung. Neben den seit 2001 erscheinenden Reiki-Geschichten im Reiki Magazin sind mehrere Bücher, u.a. „Das Reiki-Buch für Kinder", im Buchhandel oder bei der Autorin erhältlich.

Kontakt:
Michaela Weidner
Lerchenweg 2, 72514 Inzigkofen-Vilsingen
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www.reiki-fit.de

 

 

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