Editorial 1/98

Von Reiki-Schülern für Reiki-Schüler




Seit ein paar Wochen hat das Reiki Magazin eine Postkarte, die wir an Interessenten weiterverteilen. Mit dieser Postkarte kann man ein Probeheft anfordern oder gleich abonnieren

In der letzten Zeile steht: "Von Reiki-Schülern für Reiki-Schüler". Bei der Gestaltung der Karte haben einige gemeint, daß das ja gar nicht stimmt, denn beim Reiki Magazin arbeiten ja auch viele Reiki-MeisterInnen mit. So haben wir uns verschiedene Variationen ausgedacht: "Von Reiki-Meistern für Reiki-Schüler" (zuviel Hierarchie, und wo bleiben die Reiki-SchülerInnen des ersten und zweiten Grades, die bei uns mitarbeiten?), "Von Reiki-Liebhabern für Reiki-Liebhaber" (das erschien manchen zu erotisch) usw. Wir sind dann doch bei dem ersten Entwurf geblieben.

Außerdem - wer sagt eigentlich, daß Reiki-MeisterInnen keine Reiki-SchülerInnen sind? Ich würde sogar sagen, daß die MeisterInnen eigentlich diejenigen sind, die Reiki am intensivsten lernen, also sind sie es, die die "größten" Reiki-SchülerInnen sind, oder?

Jeder Reiki-Grad hat seine spezifischen Lernmethoden und -Hilfsmittel. Der erste Grad wird mit den Händen und der Behandlung von sich (und anderen) praktiziert. Beim zweiten Grad erhalten Reiki-SchülerInnen Symbole, mit deren Hilfe sie dann auf einem anderen Weg in die Reiki-Praxis eintauchen. Als Reiki-MeisterInnen sind es die Reiki-Kurse, die Einweihungen und das Begleiten der SchülerInnen auf dem Reiki-Weg, was Tiefe im Usui System der Reiki-Heilung ermöglicht.

Wir alle können nicht von Anfang an "richtig" Reiki, der Weg entfaltet sich beim regelmäßigen Praktizieren. Auch wer Reiki-MeisterIn ist, sollte das Üben der ersten beiden Grade nicht vergessen. Alle drei Grade sind verschiedene Wege des Usui Systems, mit Reiki in Kontakt zu kommen. Zeitweise ist der eine wichtiger, mal der andere. Keiner ist besser als der andere, alle ermöglichen grundlegende Erfahrungen.

Reiki hat seinen eigenen Geschmack, und ich wünsche viel Spaß beim Auskosten!

Mit herzlichen Reiki-Grüßen



Jürgen Kindler

 

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