Große Hilfe für kleine Leute

Aufgeschlagene Knie, Nasenbluten, Heimweh und andere Wehwehchen: Alltag im Kindergarten. Mit Reiki haben ErzieherInnen ein ganz einfaches, sofort wirkendes Mittel im wahrsten Sinn des Wortes „in der Hand“ ... „Tränen trocknen im Nu“, berichtet Cordula Binder, eine Erzieherin aus dem Schwarzwald mit langjähriger Kindergartenerfahrung. Für sie ist Reiki ideal bei der täglichen Arbeit im Kindergarten, aber auch privat für sich selbst. Insbesondere zum Auftanken, Entspannen und neue Kraft schöpfen nach einem anstrengenden Tag mit den lieben Kleinen. Für das Reiki Magazin hat sie ihre Erfahrungen mit Reiki aufgeschrieben


Seit knapp zwei Jahren habe ich den ersten Reiki Grad, vor einem dreiviertel Jahr machte ich den zweiten. Seitdem bringt mich nichts mehr so schnell aus der Ruhe. Ob eines „meiner“ Kinder Nasenbluten oder eine Platzwunde hat, eine Prellung, Abschürfungen oder ähnliches, ich kann es immer mit Reiki begleiten. Die Sicherheit, die ich durch Reiki geschenkt bekam, geht auch auf die Kinder über: nervöse, unruhige Situationen werden immer seltener im Kindergarten.

„Mama, mach bitte Reiki!“

Selbstverständlich bekommen auch meine beiden Töchter (elf und acht Jahre) viel Reiki. Sie wünschen es sich selbst, wenn sie Reiki bekommen möchten. Das klingt dann so: „Mama mach mir bitte Reiki, ich habe so Kopfweh.“ Der anschließende Kommentar nach der Behandlung: „Mir geht es so gut, das war schön!“ Meine Erfahrung mit Reiki bei Kindern ist, dass deren Tränen schnell versiegen, dass sie gerne sitzen bleiben und es genießen.

Ein Erlebnis hat mich besonders beeindruckt. Mit unserer Kindergartengruppe (28 Kinder) hatten wir einen spannenden Tag: Wir unternahmen einen Ausflug per Zug zu einem Tiergehege – für viele Kinder eine Premiere, die erste Zugfahrt. Ebenso aufgeregt wie begeistert kamen wir an, wanderten zum Tiergehege, vesperten und bewunderten die Tiere. Dann spielten die Kinder im Gelände. Plötzlich kam ein laut schreiendes Kind zu mir gerannt. Die anderen Kinder berichteten mir, dass dieses Mädchen in die Brennnesseln gefallen sei. Bei genauerem Betrachten kamen mir Arme und Beine merkwürdig verändert vor. Wegen der sommerlichen Hitze hatte das Kind ein kurzes Kleidchen an. Ich registrierte, dass Arme und Beine über und über mit dicken Quaddeln übersät waren. Allein schon der Anblick bereitete mir Schmerzen.

Reiki vertreibt dicke Quaddeln

Ich setze mich mit dem Mädchen hin und gab ihr Reiki. Ihre Tränen stoppten schnell, sie blieb ruhig sitzen, wirkte entspannt und getröstet. Ich weiß nicht, wie lange wir da saßen, auf einmal sprang sie auf und spielte wieder mit den anderen Kindern. Auf der Heimfahrt im Zug betrachtete ich nochmals ihre Arme und Beine: Nur noch eine leichte Rötung war zu erkennen, die dicken Quaddeln waren verschwunden. So konnte ich sie wieder beinahe unversehrt ihrer Mutter übergeben. Am nächsten Tag war nichts mehr zusehen. Die Haut präsentierte sich komplett heil.

Ich bin dankbar, dass ich Reiki kennenlernen und selbst lernen durfte. Als Erzieherin bin ich in der Vergangenheit (ohne Reiki) so oft in Situationen gekommen, wo ich mich gefragt habe: „Was mache ich jetzt nur?“ Ich kam mir recht hilflos vor, wenn einem Kind etwas zugestoßen war – trotz der Anwendung von Erste-Hilfe-Maßnahmen. Mit Reiki hat sich das total gewandelt. Ich bin froh um diese innere Sicherheit.



Cordula Binder, Jahrgang 1963, verheiratet, Mutter von zwei Kindern, gelernte Erzieherin seit zwölf Jahren, derzeit in Ausbildung zur Heilpraktikerin, lebt im Schwarzwald, Reiki seit 1996, Reiki 2. Grad seit 1997.