Die Reiki-Lebensregeln: 5. "Sei freundlich zu den Lebewesen!"

Die neuen Übersetzungen der Reiki-Lebensregeln nach Mark Hosak nimmt Reiki-Meister und Diplom-Psychologe Harald Wörl zum Anlass, sich neue Gedanken über die Inhalte der Lebensregeln zu machen. Im letzten Teil der Serie geht es um das Thema Freundlichkeit.

Wir sind an der letzten Station unserer Reise durch die Lebensregeln angelangt – wenn es überhaupt eine „letzte Station" auf einer solchen Reise gibt. Wahrscheinlicher ist, dass eine solche Reise, je nachdem wie man sie betrachtet, eigentlich nie endet, sondern sich immer weiter vertieft. Die Aufforderung, „freundlich zu den Lebewesen zu sein", klingt einfach ... fast zu einfach. Ist es auch so einfach, diese umzusetzen, sie in unser tägliches Leben zu integrieren?

Bei den von Mark Hosak angegebenen Übersetzungsmöglichkeiten(1) für diese Lebensregel gibt es keine allzu große Variationsbreite. Statt „freundlich" wird auch noch „nett" genannt, was im allgemeinen Sprachgebrauch oft auch eine zweischneidige Bedeutung hat. Das Wort „gütig" hingegen weist eindeutiger in die Richtung, um die es hier geht bzw. was mit „freundlich" gemeint ist. Ein weiterer Aspekt in den angegebenen Übersetzungsmöglichkeiten erscheint mir bedeutsamer: Die Formulierung „Werde freundlich zu den Lebewesen" bzw. „Gewöhne dich daran, freundlich zu den Menschen zu sein" enthält den klaren Hinweis, dass wir erst freundlich werden „müssen" – dass wir also (noch) freundlicher werden können, eine Gewohnheit entwickeln müssen/können, man könnte auch sagen: eine Freundlich-Sein-Praxis entwickeln sollten, die es zu kultivieren und zu pflegen gilt. Ich glaube, dass wir einerseits intuitiv verstehen, was damit gemeint ist, wenn wir aufgefordert werden, (noch) freundlich(er) zu sein, was es uns andererseits aber auch nicht gerade leichter macht, dies tiefgehender zu verstehen und zu praktizieren.

Der Welt begegnen

Zwei Überlegungen erscheinen mir hilfreich, um uns dafür zu öffnen, was es mit dieser fünften und letzten Reiki-Lebensregel auf sich hat. Die erste ist, uns zu vergegenwärtigen, dass diese fünfte Aufforderung auf dem Boden der schon früher erörterten, vier „Praxisanweisungen" steht, dass diese fünf Regeln daher als Einheit zu verstehen und zu praktizieren sind, quasi als fünf Aspekte einer Einheit, die nicht wirklich isoliert voneinander zu sehen sind. Wir erinnern uns: Aus der Praxis des Nicht-Ärgerns, des Sich-nicht-Sorgens, des Dankbar-Seins und der richtigen Art sich zu entwickeln ergibt sich eine Praxis des Freundlich-Seins den Lebewesen gegenüber, die fast zwangsläufig Bestimmtes beinhaltet, während sie Anderes ausschließt. Während man die ersten vier Lebensregeln auch als Einstellungen oder Haltungen betrachten könnte, die man in sich selbst kultivieren sollte bzw. kann, so erscheint Freundlich-Sein als Resultat dieser Einstellungen und Haltungen, als Ausdruck, wie ich der Welt im Außen begegne.

Die zweite Überlegung sich zu erschließen, was die Praxis des Freundlich-Seins bedeutet, ist, sich zu vergegenwärtigen was sie nicht bedeutet bzw. sich bewusst zu machen, wo wir (noch) unfreundlich anderen gegenüber sind. Das kann beispielsweise bedeuten zu überprüfen, ob wir tatsächlich bei anderen Menschen (schon) so freundlich ankommen, wie wir meinen es bereits zu sein. Eine solche Überprüfung wird uns alleine nur bedingt gelingen, da wir entweder zu kritisch mit uns selbst sind oder zu „betriebsblind". Ein Aspekt einer Praxis des Freundlich-Seins könnte von daher sein, eine Person unseres Vertrauens, die uns wirklich wohlwollend gesinnt ist und gleichzeitig eine klare Wahrnehmung hat, zu bitten, uns ein Feedback dazu zu geben, wie freundlich wir anderen Lebewesen gegenüber tatsächlich sind. Natürlich lohnt es sich hierbei auch sehr – ich komme im Weiteren noch eingehender darauf –, sich eine Rückmeldung einzuholen, wie es aus der Sicht dieses anderen mit dem Freundlich-Sein uns selbst gegenüber bestellt ist.

Über alle Grenzen?

Was mit Freundlich-Sein (unter anderem) nicht gemeint ist, ist lediglich so zu tun, als ob man freundlich wäre – auch wenn dies weit verbreitet ist. Die Praxis freundlich zu sein ist also keine Aufforderung zur Schein-Heiligkeit, eine ebenfalls häufig gewählte Falle, in die man gerade auf dem „spirituellen Weg" gerne mal hineintappt. Was nach meinem Verständnis auch nicht damit gemeint ist, ist das eigene, freundliche Aufopfern für andere Menschen, bis an die eigenen Grenzen – und oft auch weit darüber hinaus. Eine Praxis des Freundlich-Seins zu den Lebewesen muss auch uns als Lebewesen unbedingt mit einschließen. Und für viele bis die allermeisten Menschen dürfte es zutreffen, dass Freundlich-Sein sich selbst gegenüber der notwendige Ausgangspunkt ist, mit dieser Praxis zu beginnen. Ich weiß nicht, ob Usui das so gemeint hat, als er diese Regel formulierte. Aber meine inzwischen 30-jährige Berufserfahrung als Psychotherapeut lässt mich das für unseren heutigen Kulturkreis ganz klar so formulieren.

Gerade auch in helfenden Berufen, ausgeübt von wirklich freundlichen und zugewandten Menschen, kann beobachtet werden, dass die Zahl der Burnout-Erkrankungen stetig am Zunehmen ist. Auch wenn ich beispielsweise beim Reiki geben nicht meine eigene Energie weitergebe, bin ich dabei nicht automatisch davor geschützt, über meine eigenen Grenzen hinaus zu gehen, wenn ich Reiki im Übermaß gebe. Mir hat dazu eine Formulierung gefallen, bei der es um das Herz-Chakra geht: „Es ist beinahe unvorstellbar, dass jemand, dessen Herz von Liebe überfließt, in ein Burnout geraten könnte." (2)

Das „liebende Herz"

Dem stimme ich zu, allerdings genauso der sich anschließenden Differenzierung, die ein Beispiel dafür sein kann, was unter Freundlich-sein nicht zu verstehen ist bzw. was erkannt und vermieden werden sollte: „Dieses liebende Herz kann dem, was die Psychologie ‚altruistische Abtretung' nennt, zum Verwechseln ähnlich sein. Doch dazwischen besteht ein entscheidender Unterschied. Als Liebender gebe ich aus der Fülle, während ich, wenn ich pseudo-altruistisch im Geben gleichsam gefangen bin, aus der Bedürftigkeit heraus gebe. Die Sehnsucht meines unerfüllten Herzens wird dann auf das Gegenüber projiziert und dort stellvertretend befriedigt. Dahinter steht der Wunsch und auch die Illusion, dass mich der andere, wenn ich ihn nur genug liebe, irgendwann in meiner eigenen Bedürftigkeit erkennt und mich aus dem Elend meiner eigenen existentiellen Einsamkeit erlöst. Viele von uns funktionieren nach diesem Muster, leben von dieser Hoffnung, die so gut wie nie erfüllt wird – eine Erkenntnis, die dann oftmals der Grund für den Ausbruch einer Depression ist. Ein überfließendes Herz, Liebe und Mitgefühl brauchen als Fundament die Erfahrungen in den ersten Chakren, insbesondere eine feste Verankerung im Dasein und die gespürte Selbstwirksamkeit, das Selbstwertgefühl." (3)

Ich habe dies so ausführlich zitiert, weil hier anhand der Chakren deutlich gemacht wird, dass auch echtes Freundlich-sein anderen gegenüber ein Fundament in uns selbst braucht. Es ist – gerade über längere Zeit – nicht möglich, dies quasi „aus dem Nichts heraus" praktizieren zu wollen. Dies würde bildlich gesprochen dem Versuch ähneln, sich wie der Baron von Münchhausen an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen. Anders formuliert könnte man auch die Frage stellen: Wie soll, wie kann ich anderen Lebewesen gegenüber wirklich freundlich sein, wenn ich es nicht mir selber gegenüber auch bereits bin? Ich wage zu behaupten, dass sehr viel bis (fast) alles, was wir in dieser Welt an „Üblem" beobachten können, an Unfreundlichem oder „Unerfreulichem", wenn man es etwas salopp formulieren möchte, letztlich entscheidend damit zusammenhängt, dass die verursachenden Menschen auch mit sich selbst nicht freundlich umgehen (können).

Praxis des Freundlich-Seins

Die allermeisten dieser Phänomene sind haus- und menschengemacht. Eine Praxis des Freundlich-Seins zu allen Lebewesen, uns explizit eingeschlossen, zu kultivieren, wäre damit ein Schritt zur Veränderung unserer inneren und äußeren Welt. Was uns dabei im Wege stehen könnte, wäre die Vorstellung und die Erfahrung eines „Egoismus", den wir nicht gut finden und auch nicht entwickeln wollen. Die Aufforderung Usuis, freundlich zu den Lebewesen zu sein, enthält nicht ohne Grund eben gerade auch nicht die Implikation, egoistisch in diesem (negativen) Sinne zu sein oder zu werden.
Ich glaube, dass die (Lebens-)Erfahrung mit einem ungesunden und destruktiven Egoismus so tief in uns verwurzelt ist – auch weil wir die Auswirkungen eines solchen Egoismus gegenwärtig überdeutlich überall in der Welt beobachten können –, dass es uns mehr als schwer fällt, in irgendeiner Form egoistischer zu werden.

Selbst wenn man den Begriff eines „gesunden Egoismus" verwenden würde, als Hinweis darauf, dass es noch etwas anderes gibt, fällt es uns schwer, das zu differenzieren. So gesehen stecken wir in einem Dilemma, wenn wir gleichzeitig freundlich(er) zu anderen werden wollen. Wie schaffen wir es, freundlich(er) uns selbst gegenüber zu werden, als Voraussetzung dafür, dies dann anderen Lebewesen gegenüber sein zu können? Auch andere Begriffe sind vorbelastet. Uns selbst mehr zu lieben, also der Begriff der Selbstliebe, ist assoziativ negativ verknüpft mit „narzisstisch". Dieses Wort geht auf die griechische Mythologie zurück, wo sich der schöne Göttersohn Narziss unsterblich in sein eigenes Spiegelbild verliebt. Wir alle kennen solche „Narzissten" in unserem Leben. So wollen wir auch nicht werden, das ist kein erstrebenswertes Ziel für uns. Und allein schon das Wort „Ego" ist für viele spirituell Suchende eher etwas, das überwunden werden muss, als dass es zu einem guten Fundament ausgebaut werden könnte, von dem man dann besser in Bezug auf andere und die Außenwelt handeln kann.

In den Übersetzungsmöglichkeiten von Mark Hosak findet sich noch eine Variante, die uns gefühlsmäßig näher liegen dürfte: „Gewöhne dich daran, wohlwollend gegenüber deiner Seele zu sein." Auch wenn dies ein wichtiger Hinweis darauf ist, uns uns selber zuzuwenden, lässt uns dies mit dem Problem zurück, was wir nun genau unter dem wenig trennscharfen Begriff „Seele" verstehen können – und was es konkret bedeutet, im Alltag wohlwollend diesem „Etwas" gegenüber zu sein bzw. zu werden.

Selbst-Mitgefühl

Wahrscheinlich sind hier andere, neue Begriffe hilfreich, die uns auch mental dabei behilflich sind zu verstehen, was es in uns zu entwickeln gilt, damit wir (noch) freundlich(er) gegenüber anderen Lebewesen werden können. Eingangs habe ich erwähnt, dass der Begriff des „Gütig-Seins" dem „Freundlich-Sein" eine bestimmte Färbung bzw. Charakteristik verleiht, dass er eine Richtung aufzeigt, um die es geht. Nicht genannt, aber ein eng damit zusammenhängender Begriff ist der des Mitgefühls (der sich wiederum von dem Begriff des Mitleids deutlich unterscheidet!). Um jemanden zu zitieren, der wahrscheinlich weit davon entfernt sein dürfte, als Egoist angesehen zu werden: „Damit jemand echtes Mitgefühl für andere entwickeln kann, muss man zuerst ein Fundament haben, auf dem man Mitgefühl kultivieren kann. Dieses Fundament ist die Fähigkeit, sich mit den eigenen Gefühlen zu verbinden und sich um sein eigenes Wohlergehen zu kümmern ... Fürsorge für andere bedarf der Fürsorge für einen selbst." (S.H. der 14. Dalai Lama). Hier begegnet es uns von neuem: das Fundament, das es in uns zu entwickeln gilt.

Neu und sprachlich wenig vorbelastet ist der Begriff des Selbst-Mitgefühls. Er ist eine Art Synonym für das Kunstwort „Selbst-Freundlichkeit" und beschreibt, wie man sich selbst der beste Freund werden kann. Zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Artikel gibt es auf Deutsch noch sehr wenige Bücher zu dieser Thematik.(4) Darüber hinaus gibt es kostenlose Meditationen, die man dazu über das Internet downloaden kann.(5) Ich vermute, dass sich der Begriff des Selbst-Mitgefühls im Laufe der Jahre sowohl im Bereich der Psychotherapie als wesentliches Konzept etablieren als auch in einer Vielzahl von Büchern für die Allgemeinheit mit ganz unterschiedlichen Titeln niederschlagen wird. So gesehen enthält die Aufforderung Usuis von damals, freundlich zu sein zu den Lebewesen, ein visionäres Element, das auch heute noch seine Gültigkeit hat.

Freundlichkeit den Lebewesen gegenüber zu entwickeln, worunter also mindestens Menschen und Tiere zu verstehen sind bzw. eben alles was lebt und lebendig ist, hat heute noch genauso seine Gültigkeit wie zu der Zeit Usuis. Ist die Welt, der Umgang der Menschen miteinander heutzutage im Vergleich mit dieser Zeit freundlicher geworden? Es ist aus meiner Sicht wenig sinnvoll, sehr konkret definieren zu wollen, was Freundlich-sein denn nun genau bedeutet. Wir wissen es bereits, wir tragen das Wissen darum zumindest intuitiv in uns. Wir wissen, wie freundlich wir selbst behandelt werden wollen – das ist kein schlechter Maßstab. Wissen wir es nicht, hilft es uns auch nicht weiter, wenn wir es zwar kognitiv gesagt bekommen, es aber gleichzeitig emotional noch nie erfahren haben. Deswegen können wir auch Freundlich-Sein anderen gegenüber nicht wirklich praktizieren, wenn wir keine Praxis des Freundlich-Seins uns selbst gegenüber entwickelt haben, beispielsweise eine Praxis des Selbst-Mitgefühls.

Zeit für uns selbst

Uns selbst Reiki zu geben kann uns dabei helfen, tief in uns hineinzuspüren, um so ein Gespür dafür zu bekommen, wie wir uns anderen Lebewesen wirklich zuwenden können, ohne uns dabei zu verlieren – ein Gefühl dafür, wie wir anderen wirklich achtsam und wertfrei zuhören können. Es kann uns auch dabei behilflich sein zu erspüren, was genau wir benötigen, um wirklich freundlich sein zu können – und wann es Zeit ist, uns Zeit für uns selbst zu nehmen.

Wir erinnern uns: die vierte Lebensregel riet uns nicht ohne Grund dazu, uns unserem Karma zu widmen. Ergänzen würde ich das in diesem Kontext um die Formulierung: Nutze dazu all die Möglichkeiten, die uns heute zur Verfügung stehen. Bezogen auf die Entwicklung einer Praxis des Freundlich-Seins bedeutet dies auch, einen wirklich freundlichen Umgang mit all den erfahrenen und gespeicherten „Un-freundlichkeiten" zu finden, die uns genau daran hindern bzw. uns und anderen das Leben so schwer machen. Diese einfach nur zu leugnen, wäre naiv und wenig vorteilhaft, genauso wie es wenig bringen würde, wenn wir uns damit in einer Weise beschäftigen würden, dass wir bereits erlittenes Leid immer wieder erneut durchleiden, ohne dass es sich verändert (das geschieht auch schon von alleine, ohne unser bewusstes Zutun).

Fingerzeig zur Selbst-Heilung

Selbst-Mitgefühl ist von daher auch etwas anderes als Selbst-Mitleid. Unfreundlichkeiten können zum Beispiel tief sitzende Kränkungen oder auch Traumatisierungen sein (wer ist frei davon?). Ist es ausreichend, zu deren Heilung sich Reiki zu geben und die Lebensregeln zu rezitieren? Die Reiki-Lebensregeln sind nach meinem Verständnis eine Art Fingerzeig zur Selbst-Heilung, formuliert in früheren Zeiten, um mit den heutigen Möglichkeiten, sozusagen im heutigen „Jetzt", praktiziert zu werden. Damals wie heute bedarf die Welt eines großen Ausmaßes an mehr Freundlichkeit, um heil(er) werden zu können. Dies gilt insbesondere auch für unsere Innen-Welt. Man muss kein Psychotherapeut sein um festzustellen, dass es alles andere als einfach ist, unsere ständige, schon automatisch ablaufende Selbst-Kritik zu unterlassen.

Patienten berichten häufig, dass es sich „komisch" und „ungewohnt" anfühlt, mit/zu sich selbst eine neue, positivere Beziehung zu etablieren, weshalb die Ausbildung einer neuen Gewohnheit, egal worum es sich dabei handelt, auch so oft nicht durchgehalten werden kann. Die Etablierung von Freundlichkeit anderen und uns selbst gegenüber muss gerade heute auch immer wieder neu erfolgen. Ansonsten laufen unsere Bemühungen ins Leere, was der Schriftsteller Anthony Powell sehr treffend ausdrückte, als er schrieb: „Selbstliebe scheint so oft unerwidert zu bleiben."(6)

Sich selbst kontinuierlich und achtsam Reiki zu geben ist eine sehr wirksame Praxis, sich selbst gegenüber ein Fundament der Freundlichkeit zu entwickeln, auf dessen Basis ich dann allen anderen Lebewesen freundlich begegnen kann. Im Ankommen bei uns selbst werden wir auch gewahr werden, wo es für uns sinnvoll ist, uns Hilfsmitteln oder auch anderen Menschen zuzuwenden, die ergänzend zu Reiki förderlich oder notwendig für unsere Entwicklung sind. Aus meiner Sicht ist es begrenzend zu denken oder anzunehmen, man würde alles kennen oder man habe schon alles versucht. Freundlich zu den Lebewesen zu sein bedeutet auch, offen zu sein und zu bleiben für die Möglichkeiten der Heilung, die diese für uns überraschend und uns erweiternd bereit halten.

 




Harald Wörl, Diplom-Psychologe, seit 1984 als Psychotherapeut in eigener Praxis tätig. Hilft Menschen zusammen mit seiner Frau bei der Selbstentfaltung ihres Potentials. Gibt seit 1992 als Reiki-Meister Seminare und Behandlungen.

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Anmerkungen

1) Reiki Magazin, Ausgabe 2/2013, S. 51.
2) In: Wolfgang Krahe & Heinz J. Weigt: Mein erschöpftes Ich. Burnout – Energieblockaden lösen und die Lebenskraft wiederfinden. Kamphausen 2013. S.54.
3) S.o., S.54/55.
4) Kristin Neff: Selbstmitgefühl. Wie wir uns mit unseren Schwächen versöhnen und uns selbst der beste Freund werden. Kailash 2012
Kristin Neff: Selbstmitgefühl – Schritt für Schritt. Arbor 2014.
Erik van den Brink/Frits Koster: Mitfühlend leben. Mit Selbst-Mitgefühl und Achtsamkeit die seelische Gesundheit stärken. Kösel 2013.
Dennis Tirch: Selbstmitgefühl als Weg durch Angst und Panik. Ein praktischer Ratgeber auf Basis der Compassion Focused Therapy. Arbor 2014.
Christine Brähler: Selbstmitgefühl: Vom liebevollem Umgang mit sich selbst. Scorpio 2015.
5) http://www.selbstmitgefühl.de/ressourcen/meditationen/
6) In: Kristin Neff: Selbstmitgefühl. Wie wir uns mit unseren Schwächen versöhnen und uns selbst der beste Freund werden. Kailash 2012. S. 39.

 

 

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