Kinderseite - "Lelia und die Hündin Anni"

Hallo liebes Reiki-Kind,

Lelia hat mit ihrem Bruder Marvin vor sechs Jahren einen Reiki-Kinderkurs bei mir belegt. Inzwischen ist Lelia 14 Jahre alt, also schon fast erwachsen.
Nach so vielen Jahren kann sie sich überhaupt nicht mehr vorstellen, wie es ohne Reiki war. Reiki ist ihr in vielen Situationen ein wertvoller Begleiter.
Besonders gerne wendet Lelia Reiki bei Tieren an. Da sie mit ihrer Familie in einer sehr kleinen Wohnung wohnt, können sie leider keine eigenen Haustiere halten. Zuerst war sie darüber sehr traurig. Inzwischen ist es aber nicht mehr so schlimm für sie, weil Lelia die Hündin ihrer Nachbarin Frau Walter entdeckt hat. Im Grunde hat die Hündin Anni aber Lelia entdeckt.
Vor einigen Monaten, als Lelia gerade auf dem Heimweg von der Schule war, kam ihr Frau Walter mit ihrem Hund entgegen. Anni, ein Golden Retriever, ist acht Jahre alt. Lelia sah schon von weitem, wie der Hund, den sie bislang nicht kannte, stark an seiner Leine zog und direkt auf sie zusteuerte. „Hallo, was bist du denn für ein Süßer!", begrüßte Lelia das wild mit dem Schwanz wedelnde Tier und streichelte es ausgiebig. Dabei war das Mädchen so mit dem Hund beschäftigt, dass sie erstaunt aufsah, als sie plötzlich eine Stimme vernahm. „Sie ist ein Mädchen und heißt Anni", lächelte Frau Walter. „Oh, hallo Frau Walter, ich habe Sie gar nicht gesehen", meinte Lelia etwas verlegen. Frau Walter schmunzelte: „Ja, das habe ich bemerkt! Anni hat deine ganze Aufmerksamkeit auf sich gezogen." „Sie ist ja ein wunderschöner Hund und so lieb!", strahlte Lelia begeistert, während Anni sich unentwegt von ihr streicheln ließ, „Haben Sie sie schon lange?" „Ich habe sie vor zwei Wochen aus dem Tierheim geholt. Ihre vorherigen Besitzer mussten sie leider abgeben, weil sie umgezogen sind und der neue Vermieter Haustiere verboten hat", erklärte Frau Walter, „Wir haben uns noch nicht so richtig aneinander gewöhnt. Das braucht noch etwas Zeit. So brav wie bei dir habe ich sie noch nie gesehen. Es scheint fast so, als würde sie dich schon ewig kennen. Wenn ich sie streichle, hält sie nie so lange still." Frau Walter beobachtete staunend, wie das Mädchen sanft über Annis Fell strich. Lelia überlegte, ob sie ihrer Nachbarin verraten sollte, dass die Hündin über ihre Hände Reiki bekam und es offensichtlich sehr genoss. Kurz entschlossen erklärte sie: „Anni spürt wahrscheinlich das Reiki, das durch meine Hände fließt. Das tut ihr total gut! Deshalb ist sie so brav." Frau Walter sah sie fragend an: „Was meinst du damit? Von Reiki habe ich noch nie gehört. Was ist das denn?" „Sie kennen Reiki nicht?", staunte Lelia. Sie dachte immer, dass jeder Reiki kennen müsste, weil das ja so eine tolle Energie ist, die so vielen helfen kann. Da Anni weiterhin ihren Kopf genießerisch gegen Lelias Hände drückte, meinte Frau Walter neugierig geworden: „Was hältst du davon, wenn ich dich dort drüben im Café zu einem Eis einlade und du mir dann davon erzählst." „Ja, gerne!", strahlte das Mädchen begeistert, „ich rufe nur kurz zu Hause an, dass ich etwas später heim komme." Lelia zog ihr Handy aus der Tasche und rief ihre Mama Ilonka an. Ilonka, die auch bei mir Reiki gelernt hat, war gleich am Telefon. „Du, Mama, ich habe gerade Frau Walter mit ihrem neuen Hund getroffen. Er ist so süß, und er liebt Reiki! Frau Walter hat mich zum Eis essen eingeladen, damit ich ihr von Reiki erzähle. Ist es okay, wenn ich später komme?", sprudelte es aus dem Mädchen heraus. Mama Ilonka musste lachen. Wenn es um Tiere ging, war ihre Tochter immer sofort Feuer und Flamme. „Ja, klar mein Schatz! Viel Spaß, bis später."

Frau Walter bestellte sich einen Kuchen mit Kaffee, während Lelia einen großen Eisbecher bekam. Anni hat es sich auf Lelias Füßen unter dem Tisch gemütlich gemacht. Frau Walter blickte noch immer verblüfft auf ihren Hund und schüttelte immer wieder ungläubig mit dem Kopf. Seit die Hundedame das Nachbarskind gesehen hatte, schien sie selbst nicht mehr zu existieren.
„Nun erzähl mir mal, was es mit diesem Reiki so auf sich hat. Meine Anni scheint auf alle Fälle schwer davon beeindruckt zu sein", bat sie nun schon ganz neugierig.
„Reiki ist etwas ganz Tolles! Ich habe es schon als Kind gelernt. Meine Mama hat meinen Bruder Marvin und mich zu einem Reiki-Kinderkurs mitgenommen. Mama konnte es schon vorher, deshalb wussten wir ja, dass es super ist! Reiki kann jeder lernen. Wer Reiki gelernt hat, kann mit seinen Händen Lebensenergie übertragen. Diese Lebensenergie hilft allen, die sie bekommen, gesund und fit zu sein oder zu werden. Anni spürt, dass Reiki gut für sie ist, deshalb ist sie so zutraulich und bleibt in meiner Nähe. Ich habe schon ganz vielen Tieren Reiki gegeben, auch Katzen und Pferden. Die Tiere lieben es – und wenn sie genug haben, springen sie davon", lächelte Lelia und schaute liebevoll zu Anni hinunter, die tatsächlich in diesem Moment den Kopf hob und sie dankbar ansah. „Hmm, das hört sich ja spannend an. Und das kann wirklich jeder lernen?", fragte Frau Walter. „Ja, klar, es ist ganz einfach! Die Lebensenergie ist ja überall um uns herum. In einem Reiki-Kurs kann der Reiki-Lehrer unsere Energiebahnen, die wir im Körper haben, für Reiki öffnen. So kann diese wundervolle Energie in uns wirken und fließen. Wir brauchen dann nur noch die Hände auflegen. Dort, wo die Reiki-Energie gebraucht wird, wird es warm oder heiß. Ich lege mir oft auch selbst die Hände auf. So fühle ich mich schnell wieder gut, wenn mir vorher nicht ganz wohl war." Frau Walters Interesse war geweckt: „Ich werde mich im Internet mal noch ein bisschen schlau machen. Das hört sich sehr spannend an. Vielleicht sollte ich auch Reiki lernen, wenn das meiner Anni so gut tut."

Seit dieser Zeit geht Lelia regelmäßig mit Anni spazieren. Anni freut sich immer riesig, wenn das Nachbarsmädchen kommt. Sie geht bei ihr ganz brav an der Leine. Manchmal lässt Lelia sie auch ohne Leine laufen. Dennoch bleibt die Hündin immer in ihrer Nähe und gehorcht ihr aufs Wort, wenn Lelia sie ruft.
Bei ihrem Frauchen, Frau Walter, ist das momentan noch nicht so. Anni zieht bei ihr meistens stark an der Leine und gehorcht auch leider nicht so richtig. Frau Walter hat bislang noch keinen Reiki-Kurs gemacht. Aber wer weiß, vielleicht dauert es nicht mehr lange, und Anni bekommt auch von ihrem Frauchen Reiki.

Nun wünsche ich dir einen wundervollen Frühling. Genieß die Zeit mit deinen Reiki-Händen!

 

Deine Michaela

 

 

Hallo, ich heiße Michaela Weidner und erzähle dir hier was Kinder mit Reiki erleben können. Reiki habe ich 1995 kennen und lieben gelernt. Hauptberuflich arbeite ich in einem echten Schloss. Seit 1998 bin ich im Nebenberuf Reiki-Lehrerin. Es ist ein ganz tolles Gefühl Menschen, vor allem Kinder, in Reiki einzuweihen.

Veröffentlichungen:
Das Reiki-Buch für Kinder, Verlag Arche Noah, Peiting, 2. Aufl. 2008
Reiki-Kindergeschichten, edition-empirica, Köln 2010
Die magischen Hände, edition-empirica, Köln 2012

Kontakt:
Michaela Weidner
Lerchenweg 2
72514 Inzigkofen-Vilsingen
Tel./Fax: 07571/14922
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.reiki-fit.de

 

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