Die Kinderseite

Hallo liebes Reiki-Kind,

die 12-jährige Carolin hatte ein Problem. Sie fühlte sich unwohl, weil sie häufig so warme und schwitzige Hände hatte. „Ich habe oft überlegt, warum das so ist. Meine warmen Hände waren mir irgendwie unangenehm“, erzählte sie mir. „Meine Mama war deswegen sogar schon mit mir beim Arzt. Der konnte aber nichts Krankhaftes feststellen. So musste ich halt damit leben und versuchen, mich nicht darüber zu ärgern. Das war damals gar nicht so einfach!“ „Und jetzt hast du keine warmen Hände mehr?“, fragte ich neugierig. „Doch, aber ich weiß jetzt warum und was ich Tolles mit meinen warmen Händen anfangen kann“, lachte Carolin fröhlich: „Ich kann jetzt Reiki geben ...“ „Wow, das ist ja toll! Wie hast du Reiki denn kennen gelernt?“ „Sylvia, die Freundin von meiner Mama ist Reiki-Lehrerin. Mama hat bei ihr Reiki gelernt und mir dann die Hände aufgelegt. Das war schön, und ich wollte es auch lernen.“

Dann berichtete mir Carolin ganz begeistert von ihrem Reiki-Kurs. „Im April 2010, kurz vor meinem 11. Geburtstag, war es endlich soweit! Der Kurs dauerte zwei Tage. Schon einige Tage vorher habe mich darauf gefreut und war gespannt, was mich erwarten würde. So richtig vorstellen konnte ich es mir nicht. Nach dem Kurs sollte ich mit meinen Händen, über die ich mich schon viel geärgert habe, Heilenergie weitergeben können? ‚Hmm, mal abwarten ...’, dachte ich mir.
Sylvia begrüßte mich mit einer liebevollen Umarmung. Sylvias Tochter Madita durfte auch beim Kurs mitmachen, um Reiki zu lernen. Sylvia führte uns in ihren Reiki-Raum. Diesen Raum hatte ich vorher noch nicht gekannt. Die Atmosphäre dort war total schön. Sylvia hatte Kerzen für uns angezündet. Der Raum war wundervoll dekoriert, mit schönen Bildern und Schmuck-Deko. Besonders gefallen hat mir eine Buddha-Statue. Im Raum stand auch eine Reiki-Liege für die Behandlungen bereit.

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Der Kurs war klasse! Sylvia hat uns viele spannende Sachen über Reiki erzählt, zum Beispiel, wie Mikao Usui Reiki entdeckt hat und es anderen weitergegeben hat. Für uns ist es jetzt so einfach, Reiki zu lernen. Wir brauchen nur ein Reiki-Seminar besuchen, und anschließend fließt Reiki durch unsere Hände. Mikao Usui hat uns etwas unglaublich Tolles hinterlassen, wofür er lange Zeit auf der Suche war und sich richtig anstrengen musste, es zu bekommen.

Besonders wichtig finde ich die Reiki-Lebensregeln. Bei der ersten Lebensregel ‚Gerade heute ärgere dich nicht’, musste ich sofort an meine warmen Hände denken“, lachte Carolin und erzählte weiter: „Wir haben von Sylvia energiereiche Reiki-Einweihungen bekommen. Die sind wichtig, damit Reiki anschließend richtig fließen kann und ein Leben lang bei uns bleibt. Vor den Einweihungen hat Sylvia wunderschöne Traumreisen mit uns gemacht. Die Traumreisen habe ich mit Madita im Raum erlebt, aber bei den Einweihungen war ich mit Sylvia alleine. Das Zimmer wurde ein bisschen abgedunkelt, und es lief im Hintergrund Meditationsmusik. Durch das Kerzenlicht hat der ganze Raum traumhaft geschimmert. Ich habe mich sehr wohl gefühlt in dieser Atmosphäre.

Am Schluss des ersten Tages durften wir eine Kinderengelkarte ziehen. Kennst du Kinderengelkarten?“, fragte mich Carolin. „Nein, aber ich kann mir gut vorstellen, dass sie ganz prima zu einem Kinder-Reikikurs passen. Was für eine Engelkarte hast du denn gezogen?“ „Es war unglaublich, aber die Karte hat genau gepasst. Ich habe die Karte von Erzengel Raphael, dem Erzengel der Gesundheit und Heilung gezogen. Darauf stand: Bitte ihn um Heilung für dich und die Welt.“ „Wow, das ist ja toll!“, freute ich mich. „Ja, und zum Abschluss des zweiten Tages durften wir noch einmal eine ziehen. Stell dir vor, ich habe den Engel der Heilung gezogen. Auf dieser Karte stand: Verbinde dich mit dem göttlichen Licht. Atme dieses Licht, und es wird deinen Körper erleuchten und erneuern. So wirst du selbst zum Licht, das alles und jedes um dich herum erleuchtet“, meinte sie tief bewegt. „Die Karten sind so wunderschön, dass ich sie mir gleich zum Geburtstag gewünscht habe. Jetzt ziehe ich mir ab und zu mal eine Karte, wenn ich Lust dazu habe. Irgendwie passt der Text immer zum jeweiligen Tag.“

„Denkst du noch oft an deinen Reiki-Kurs zurück?“, fragte ich Carolin. „Ja! Dieser Tag war der schönste Tag in meinem Leben! Ich bin so dankbar, dass Sylvia den Kurs mit mir gemacht hat und ich jetzt Reiki habe. Jetzt weiß ich, dass ich mit meinen warmen Händen etwas Gutes tun kann, für mich selbst und auch für andere. Das ist ein tolles Gefühl! Sylvia meinte, es war der ergreifendste Reiki-Kurs, den sie bislang hatte.“

„Wer bekommt denn alles Reiki von dir?“, wollte ich wissen. Carolin antwortete: „Ich mag es sehr, mir selbst die Hände aufzulegen. Abends im Bett lege ich mir die Hände auf mein Herz und den Bauch. So schlafe ich viel schneller ein. Das ist klasse! Aber natürlich bekommen auch andere Reiki von mir. Meiner Freundin Leona habe ich neulich Reiki auf ihren Fuß gegeben. Sie ist an einer Treppenstufe abgerutscht und hat sich dabei die Ferse aufgerissen. Es hat ein bisschen geblutet und richtig weh getan. Ich bin erstmal sehr erschrocken. Gott sei Dank habe ich gleich an Reiki gedacht. Leona war sofort einverstanden, als ich sie gefragt habe, ob ich ihr meine Hände auflegen darf. Fast sofort hat der Schmerz bei ihr nachgelassen, und geblutet hat es auch nicht mehr. Leona ist jetzt auch neugierig auf Reiki geworden. Vielleicht möchte sie es auch irgendwann mal lernen.
Meine Mama bekommt auch öfter Reiki von mir. Das hilft gegen ihre Migräne, die sie immer wieder hat.“

„Gibst du nur Menschen Reiki?“, war meine nächste Frage. „Nein, Reiki fließt ja immer in meinen Händen, also bekommt alles, was ich anfasse ein bisschen davon ab“, freute sich Carolin, „Zu Hause bekommen es unsere Zimmerpflanzen und auch die Bäume und Blumen im Garten. Die freuen sich sehr darüber. Sie wachsen und blühen jetzt noch schöner als vorher. Es haben auch schon viele Tiere Reiki bei mir abgeholt. Der Hund meiner Freundin springt immer ganz aufgeregt auf mich zu, sobald er mich sieht. Dann setzt er sich vor mich hin und schaut mich erwartungsvoll an. Diese Augen musst du gesehen haben. Dieser Hundeblick schreit geradezu nach Reiki“, grinste Carolin, „Manchmal kann er nicht genug davon bekommen. Ein anderes Mal springt er nach kurzer Zeit wieder davon.“

„Es macht viel Freude, Reiki zu geben, und ich bin dankbar dafür! Reiki ist wunderbar!“ Mit diesen Worten schloss Carolin ihren Bericht.

Mit diesem schönen Reiki-Erlebnisbericht verabschiede ich mich für heute und wünsche dir einen tollen Frühling

Deine Michaela

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