Nächtliches Fernreiki

Eines Nachts überkam die Reiki-Praktizierende Ilona Rimbach eine unbestimmte Unruhe – bald sollte sich zeigen, womit diese zusammenhing und was dann zu tun war.


An einem Tag im Frühjahr 2006 ging ich wie immer meiner Arbeit nach. In den Abendstunden ergriff mich eine seltsame Unruhe, die ich in keiner Weise zuordnen konnte. Ich lief im Haus auf und ab und war absolut nicht in der Lage, zu Bett zu gehen oder gar zu schlafen. Meine Gedanken wanderten immer wieder zu meinem Sohn Matthias, der sich damals auf einem Container-Schiff irgendwo an der amerikanischen Ostküste befand. Er ist Schiffsmechaniker und hat, mit seinen damals 20 Jahren, eine sehr schwere und verantwortungsvolle Arbeit.

Unfall im Maschinenraum

Nach 23 Uhr kam dann endlich eine SMS von ihm mit der Frage, wie viele Paracetamol-Schmerztabletten er auf einmal nehmen könne. Natürlich bekam ich erst mal einen Schrecken. Meine Vermutung ging in Richtung Angina oder ähnlich, und ich fragte per SMS zurück, ob er denn auch erhöhte Temperatur habe. Er verneinte und erzählte, wiederum per SMS, dass er am Nachmittag einen schweren Arbeitsunfall gehabt habe. Er war im Maschinenraum damit beschäftigt gewesen, die stark korrodierte Trommel eines Separators zu öffnen, was sich als schwierig erwiesen hatte. Um seine Arbeit fortsetzen zu können, verwendete er dann einen rd. 20 Kilo schweren Vorschlaghammer. Beim Zuschlagen brach der Stiel des Hammers ab, der Hammer flog an die gegenüberliegende Wand, prallte da ab, kam zurück und traf ihn mitten ins Gesicht. Nachdem er wieder zu sich gekommen war, bemerkte er, dass in seinem Gesicht alles klebte, sein Kopf brummte und er das rechte Auge nicht mehr öffnen konnte. Mehrere Besatzungsmitglieder waren darum bemüht, ihm wieder auf die Beine zu helfen. Er wurde zu einem Notarzt geführt, der das rechte Auge und das Jochbein untersuchte. Wie durch ein Wunder waren da nur leichte Schäden zu verzeichnen. Das Problem war das Augenlid, es war heruntergerissen und sah nicht gut aus. Mein Sohn konnte allerdings kein Vertrauen zu dem Notarzt fassen und lehnte eine Wundversorgung ab. Schließlich trat er mit mir in Verbindung. Ich habe eine medizinische Ausbildung und war viele Jahre in der Intensivmedizin tätig, sodass ich ihm sachdienliche Hinweise geben konnte.

Was für uns sehr wichtig war, bevor unser Sohn begann zur See zu fahren: Wir hatten vereinbart, dass, für den Fall, dass er irgendwelche Probleme habe, wir ihm Fernreiki schicken würden. So schickte ich ihm noch am selben Abend Reiki. Danach ging es auch mir wieder etwas besser. Die Unruhe war weg. Wir hatten uns für den nächsten Tag am Telefon verabredet.



Als ich tags darauf von der Arbeit zurück war, kam auch gleich sein Anruf. Er hatte das Augenlid mit Hilfe eines Azubis gestripst und hatte, auch zu meiner Überraschung, keinerlei Schmerzmedikamente mehr benötigt. Zum Erstaunen der ganzen Besatzung kam er mit einem leichten Verband auf dem Auge aus und hatte sogar einen Landgang durchgeführt. Er erzählte voller Stolz, dass er richtig gemerkt habe, wie die Energie kam und wie es ihm danach besser ging. Drei Tage habe ich ihm noch Fernreiki geschickt, dann noch zwei Mal die Woche, für einige Zeit, und die Heilung machte große Fortschritte. Die Stripse konnten bald entfernt werden, und es war auch bald schon kein Verband mehr nötig.

„Alles okay!“

Matthias kam rd. vier Monate nach dem Unfall nach Hause. Nach der Begrüßung erkundigte ich mich gleich nach seinem rechten Auge. Er sagte nur: „Ach so, ja, davon sieht man nichts mehr, das ist wieder okay.“ Außer einer ganz feinen Narbe, direkt in der Falte des Augenlides, war wirklich nichts mehr zu sehen. Es ist immer wieder beeindruckend und so wunderbar, dass es Reiki gibt und dass man damit sogar über solch‘ weite Entfernungen Hilfe leisten kann.





Zur Autorin: Ilona Rimbach, Krankenschwester, seit 2004 in Reiki eingeweiht, 2. Reiki-Grad.



 

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