Carl Gustav Jung – Grenzgänger im Reich der Seele

Wer sich mit Psychologie befasst oder Symbolen, wer Träume deuten möchte oder Tarot-Karten, stößt dabei unweigerlich auf Carl Gustav Jung, einen der bekanntesten Psychoanalytiker des 20. Jahrhunderts – und vermutlich der kreativste.


Der Schweizer Psychiater Carl Gustav Jung hat Begriffe geprägt wie „Archetypen“, „Symbole“ und „Synchronizität“, die mittlerweile Bestandteile des allgemeinen Sprachgebrauchs geworden sind und zudem in der Esoterik häufig verwendet werden. Wenn von jemandem gesagt wird, er sei „introvertiert“ oder „extrovertiert“, so geht auch das auf Carl Gustav Jung zurück, der diese Begriffe im Laufe seines Lebens aus der Arbeit mit Patienten entwickelte. Gegenstand seiner therapeutischen Arbeit waren dabei meist Wandlungsprozesse spiritueller Natur, in denen seine Patienten sich oft unvermittelt befanden.

Die Tiefen der Seele

Wer sich mit dem Meistersymbol des Reiki befasst oder mit dem Reiki-Symbol selbst und sie aufschlüsselt, merkt, dass sie aus Bildern zusammengesetzt sind, wie etwa „Himmel“, „Sonne“, „Mond, „Regen“ – die wiederum, jedes für sich genommen, eine eigene vielschichtige und zudem auch kulturübergreifende Bedeutung haben. Solche Bilder nannte Carl Gustav Jung auch „Archetypen“. Sie sind mit Bedeutung aufgeladen durch individuelle und überindividuelle Erfahrungen. Seine Tätigkeit als praktizierender Psychotherapeut, der er bis ins hohe Alter von über 80 Jahren nachging und seine wissenschaftliche Erforschung dessen, was dabei zutage trat aus den Tiefen der Seele, bedingten sich gegenseitig. Jungs Theorie war eng mit der Praxis verknüpft und ohne diese nicht möglich

Als vielseitig interessierter und handwerklich begabter Mensch war Carl Gustav Jung ein Grenzgänger. Er interessierte sich zeitlebens dafür, Verbindungen zwischen echten und scheinbaren Gegensätzen herzustellen. Schon als junger Mann wusste er, dass nicht allein die Medizin für ihn infrage kam als Berufsweg, denn sie war ihm zu einseitig, vom Blick auf den Menschen her zu materialistisch, sie beachtete die Seele nicht. Dennoch studierte er dieses Fach, um Arzt zu werden, weil es das zu sein schien, worin er am ehesten seine eigenen Erfahrungen wiederfinden und womit er anderen helfen konnte.



Die Lektüre eines Lehrbuchs über Psychologie brachte ihn auf einen Weg, der auch ihn immer wieder neu überraschen sollte: er wurde Psychiater. In der gerade neu entstehenden Disziplin der Psychiatrie schien für Jung alles seinen Platz zu finden: sein eigenes Lebensgefühl des Andersseins, die seltsamen Träume, die er schon als Kind gehabt hatte, die merkwürdigen Begabungen innerhalb seiner großen Herkunftsfamilie, wie etwa die Fähigkeit, mit „Geistern“ oder „Verstorbenen“ kommunizieren zu können. Gegen Ende seines Lebens sagte er über die Psychologie, dass sie eine allumfassende Wissenschaft sei, „denn die Psyche ist die Mutter aller Wissenschaften und Künste.“

Sein Weg führte ihn als Assistenzarzt zu Beginn des 20. Jahrhunderts an eine Schweizer psychiatrische Klinik, wo er bald Oberarzt wurde und anschließend zur Zusammenarbeit mit Sigmund Freud. Im Laufe der Jahre wurde Jung der „Kronprinz“ für den fast zwanzig Jahre älteren Sigmund Freud, den Begründer der Psychoanalyse. Er, als dessen begabtester Schüler, sollte später das Erbe Freuds antreten und dessen Methode weiterführen. Doch Carl Gustav Jung erkannte, dass Freud eine eher materialistische Sicht auf die Seele und deren Leben hatte, die er unmöglich teilen konnte, zumal seine eigenen Erfahrungen mit der Freudschen Sichtweise und deren Kategorien nicht oder nur stark eingeschränkt zu erklären waren. Freud wiederum hatte kein Verständnis dafür, wie Jung das seelische Erleben wahrnahm und interpretierte. Schon als kleiner Junge hatte Jung, Sohn eines evangelischen Pastors, Dinge erfahren und Träume erlebt, die ihn aufwühlten und seinen Blick nach innen lenkten.

Der Vater war krank geworden an seinem geistlichen Beruf, er litt an „spirituellem Erfahrungsmangel“ – etwas, das er mit seinen geistlichen Kollegen teilte – und starb, als Jung noch studierte. Der Sohn erinnert sich, dass sein Vater von der Kirche und deren theologischem Denken „treulos verlassen“ worden war, „nachdem sie ihm zuvor alle Möglichkeiten, unmittelbar zu Gott zu gelangen, verrammelt“ hatten. Diese Erfahrung mit dem Vater mag zudem eine der Wurzeln für Jungs innerste Überzeugung gewesen sein, der zufolge der Mensch „unheilbar religiös“ sei; es sei ihm sozusagen angeboren.

Psychologie okkulter Phänomene

Carl Gustav Jung entstammte einer Familie, in der es Geistliche, Ärzte und spiritistische Medien gab. Von einem seiner Großväter munkelte man, er sei ein unehelicher Sohn Goethes. Somit hatte der Enkel, der denselben Namen trug wie jener Großvater, eine breite Basis für sein Interesse am Ungewöhnlichen. Bestärkt wurde dies durch Jungs eigenes Erleben schon zu Beginn seines Medizinstudiums: in seiner Gegenwart, vor den Augen seiner Mutter, zerbrach knallend ein Eichentisch, „mitten durch das Holz“, und ein Brotmesser zersprang einige Tage später in der Schublade mit einem Knall in mehrere Teile.

Der Medizinstudent interessierte sich sehr für Spiritismus und nahm mehrmals an Séancen seiner medial begabten Cousine teil. Konsequenterweise widmete der Siebenundzwanzigjährige seine Doktorarbeit im Jahre 1902 dem Ungewöhnlichen, sie heißt: „Zur Psychologie und Pathologie sogenannter okkulter Phänomene“.

Solche Phänomene sollten Jung sein Leben lang begleiten. Sie äußerten sich auch während eines hitzigen Gesprächs mit Freud. Es ging dabei von Jung eine Energie aus, die zu einem Phänomen führte, das Freud irritierte, sogar ängstigte. Jung schreibt in seiner Autobiographie dazu: „Es schien mir, als ob mein Zwerchfell aus Eisen bestünde und glühend wurde – ein glühendes Zwerchfellgewölbe. Und in diesem Augenblick ertönte ein solcher Krach im Bücherschrank, der neben uns stand, dass wir beide furchtbar erschraken. Wir dachten, der Schrank fiele über uns zusammen.“ Das Geschehene könne nur ein Zufall gewesen sein, wehrte Freud ab, doch Jung kündigte an, dass dies sich wiederholen werde – und tatsächlich, er konnte es reproduzieren. Allerdings ohne zu wissen, wie er das machte; es schien, als reiche allein seine Absicht aus. Freud tat dieses Phänomen ab und gab vor, sich nicht weiter dafür zu interessieren. An diesem Vorfall wurde beiden klar, was sie voneinander unterschied.

 

Archetypen und Symbole

Nach seinem Bruch mit Freud, unmittelbar im zeitlichen Zusammenhang mit den Jahren des Ersten Weltkriegs, geriet der nahezu 40jährige Carl Gustav Jung in eine psychische und spirituelle Krise, die fünf Jahre dauern sollte. Er nannte sie die „Nachtmeerfahrt der Seele“, sie war für ihn eine Zeit tiefer innerer Unsicherheit. Ihr verdankte er letztlich alles, was später sein Lebenswerk sein sollte. Aus seiner intensiven Beschäftigung mit deren Bildern, Gedanken und Träumen schuf er die Grundlagen für seine Begriffe „Archetyp“, „Symbol“ und „Synchronizität“.

Archetypen sind für Jung nicht nur Bilder, die kultur- und zeitübergreifende Bedeutung haben, sondern auch Formen und Kräfte. Alles kann ein Archetyp sein – sie scheinen grundlegende geistige Formen der Welt zu sein; für Jung waren sie älter als die Menschheit. Was vermutlich das Vorhandensein beispielsweise vom Archetyp des Drachen erklären könnte, denn lange vor dem Erscheinen des Menschen gab es drachenähnliche Wesen, Riesenechsen: die Dinosaurier.

Dem Psychoanalytiker Jung war aufgefallen, dass in seinen eigenen Träumen und denen seiner Patienten immer wieder ähnliche Bilder und Symbole auftauchten, mit für die Träumenden ähnlicher persönlicher Bedeutung. Parallel dazu bemerkte er, dass solche Bilder und Symbole nicht nur in Märchen und Sagen vorkamen, sondern auch in Astrologie und Alchemie, wo sie ähnliche Bedeutung hatten. Spannend wurde es für den Psychiater, als Patienten von ihm, die keinerlei Kenntnis der Alchemie hatten, von deren Symbolen träumten und sie in ähnlicher Bedeutung auslegten und empfanden. Dazu gehört etwa das Symbol der Verwandlung von Blei in Gold, das – kurz gefasst – eigentlich die Wandlung und Reifung der menschlichen Seele meint.

Eine besondere Rolle spielt in diesem Prozess der Selbstwerdung oder Individuation ein Anstoß, der meist aus dem eigenen Inneren erfolgt. Das, was heute eher lapidar als „midlife-crisis“ bezeichnet wird, ist häufig Anlass, die Frage zu stellen nach dem Sinn des eigenen Lebens und wie es weiter gelebt werden sollte oder will. Als wesentlich in seinem Leben, wie im Menschenleben überhaupt sah Jung die „Innenerlebnisse, die Stadien auf dem Weg der Persönlichkeitswandlung und der Reifung“ an. Datierungen, biographische Aspekte bildeten nur deren äußeren Rahmen.

Prozess der Selbstwerdung

Jung hebt hervor, dass die von ihm entwickelte „Analytische Psychologie“ zur Naturwissenschaft gehöre, betont aber, dass sie der „persönlichen Voraussetzung des Beobachters“ mehr unterliege als jede andere Wissenschaft. Mit anderen Worten: der Psychologe sollte über sein eigenes Selbst so genau als möglich Klarheit haben. Selbsterkenntnis sollte er besitzen. Denn der Therapeut sei Begleiter des Patienten und Miterlebender von dessen Prozess der Selbstwerdung. Und nur, wenn er es verstehe, mit sich und seinen Problemen umzugehen, könne er das auch dem Patienten beibringen.

Jede Erfahrung ist nach Jung „psychisch“, daher sei die Psyche „Inbegriff der Realität“, denn sie sehe nach zwei Seiten gleichzeitig. Nach innen, in die Gedanken, Gefühle, Wahrnehmungen, und nach außen, in die Außenwelt, in der wiederum oft das gespiegelt werde, was im Inneren des jeweiligen Menschen vorhanden sei. Nicht zufällig lautet eines der sogenannten Hermetischen Gesetze aus der Alchemie: Wie innen, so außen. Möglicherweise gibt es hier eine gemeinsame Schnittmenge von Quantenphysik und Psychologie: der Beobachter beeinflusst das, was er beobachtet.

Dabei betont Jung explizit, dass die Individuation, die Selbstwerdung, nicht mit „Selbstverwirklichung“ zu verwechseln sei: „Ich sehe immer wieder, daß der Individuationsprozeß mit der Bewußtwerdung des Ich verwechselt und damit das Ich mit dem Selbst verwechselt wird ... Damit wird die Individuation zu bloßem Egozentrismus ...“ Das Selbst aber sei „unendlich viel mehr als bloß ein Ich. Es schließt die Welt nicht aus, sondern ein.“

Das Selbst umfasst Bewusstsein und Unbewusstes zu einer Einheit, von der das „Ich“ nur ein kleiner Teil ist. Die Selbstwerdung des Menschen, zu „werden, der man ist“, entspricht auch einem archetypischen Bild, nämlich dem der „Heldenreise“. Deren „heimliches Ziel“ ist laut Jung nicht die „Bewußtwerdung des Ichs“, sondern die Entwicklung eines dem Alltags-Ich übergeordneten selbstregulierenden Prinzips. In der Esoterik würde man dieses Prinzip wohl als das Höhere Selbst bezeichnen oder es den Inneren Helfer nennen, eine Instanz, die über Weisheit verfügt, die nicht dem Ich oder Ego entstammt.

Carl Gustav Jung selbst ist nicht eindeutig in seiner Definition der Begriffe, er ringt um deren Klärung. Insbesondere der des Archetyps ist schwer zu fassen und bleibt unscharf. Wörtlich übersetzt heißt „Archetyp“ so etwas wie „Ur-Bild“ oder „Ur-Form“. Ähnliche Begriffe gab es schon vor mehr als 2.000 Jahren, als der griechische Philosoph Plato von „Ideen“ sprach, von „Urbildern“, die die Formen der Welt liefern.

Das „kollektive Unbewusste“

Alles kann ein Archetyp sein, wie etwa Himmel, Erde, Wasser, Sonne, Mond, Regen, Baum, Tier, Gottheit, Mensch, Frau, Mann, Kind, Alter Mensch. Auch Symbole wie Kreuz, Kreis, Dreieck gehören dazu. Nach Jung seien Archetypen „seit alters vorhandene, allgemeine Bilder“ oder vielmehr „Formen“. Diese finden sich in Märchen und Mythen, in Träumen und Wahnvorstellungen, von „lebhaften Gefühlstönen begleitet“. Ihr Ort ist das, was Jung das „kollektive Unbewusste“ nennt, einem Teil des Bewusstseins in jedem Menschen, der ihn mit allen Menschen aller Zeiten verbindet, ein „Feld“, würde man heute wohl sagen, vergleichbar dem sogenannten „Nullpunktfeld“.

Dieses Feld hat ihn interessiert; er sah Zusammenhänge zwischen seinen Gedanken, insbesondere denen, die er während seiner jahrzehntelangen Beschäftigung mit der Alchemie entwickelte und den Entdeckungen und Überlegungen der Quantenphysik. Jung suchte das Gespräch mit führenden Physikern seiner Zeit und interessierte sich für deren Feststellungen, wie etwa jene, dass der Beobachter das beeinflusst, was er beobachtet. Auf dieser Ebene schienen für Jung auch die Archetypen und die Phänomene der Synchronizität angesiedelt.

Phänomen der Synchronizität

Synchronizität wird von Jung definiert als Gleichzeitigkeit „zweier oder mehrerer nicht kausal aufeinander bezogener Ereignisse, welche von gleichem oder ähnlichem Sinngehalt sind.“ Das können jene Ereignisse sein, die wie Zufall oder Fügung wirken. So stellt beispielsweise ein Reiki-Meister, der zum dritten Mal einen ihm noch neuen Laden aufsucht, fest, dass im Nebenhaus ein anderer Reiki-Praktizierender just eine Praxis eröffnet hat. Der Reiki-Meister könnte dies als „Synchronizität“ deuten und diese wiederum als Wirkung eines energetischen Feldes beschreiben, das durch seine eigene Präsenz an diesem Ort mit beeinflusst worden ist und dem anderen auf energetischer Ebene erleichtert hat, dort eine Praxis zu gründen.

 

Merkwürdige Geschehnisse und Zusammenhänge gibt es in Jungs Leben zuhauf. Sie betreffen hauptsächlich seelische Prozesse. Die markantesten sind sicherlich die zwei großen Krisen seines Lebens, aus denen er jeweils gewandelt zurückkehrt. Die erste psychische Krise ist jene „Nachtmeerfahrt der Seele“, die ihn letztlich befähigt, seine persönliche Methode der „Analytischen Psychologie“ zu entwickeln und einen Bogen über Wissenschaften und Künste zu schlagen, sie zum Wohle seiner Patienten miteinander verbindend. Aus diesem reichen Schatz sowie aus der Fülle seiner inneren Bilder schöpft er künftig. Ein Ergebnis davon sind seine Gespräche mit Quantenphysikern, zumal Jung entdeckt hat, dass „physikalische Energie und psychische Energie – eventuell – zwei Aspekte ein- und derselben Wirklichkeit“ darzustellen scheinen. Parallel zu Jungs innerseelischer Krise tobt in Europa der Erste Weltkrieg, den er zuvor in einer Vision geschaut hatte. In dieser wurde ihm der Auftrag erteilt, eine Arznei für die Menschen zu entwickeln.

Möglicherweise entspricht Jungs Werk, die Analytische Psychotherapie, jener Medizin. Er selbst sagt, dass es 45 Jahre gebraucht habe, um die Eigenerfahrung auch jener Krise „wissenschaftlich formuliert und therapeutisch-praktisch“ umsetzen zu können; für Jung stand stets Erfahrung vor der Theorie.

Die zweite Krise seines Lebens äußert sich in einer Erkrankung, die in einem Nahtoderlebnis gipfelt. Während seiner Nahtoderfahrung erlebt Jung nicht nur sich über der Erde im Weltraum schwebend und etwas, das Parallelen zu Berichten über Erleuchtung zeigt, sondern er wird zurückgerufen: sein behandelnder Arzt erscheint in der Vision und sagt, er habe noch eine Aufgabe auf der Erde. Während Jung in der folgenden Zeit wieder zu Kräften kommt, erkrankt sein Arzt und stirbt. Auch diese individuelle Krise des fast siebzigjährigen Psychiaters hat eine Parallele in der Außenwelt: sie findet in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs statt.

Auch diese Zusammenhänge ließen sich als „Synchronizität“ bezeichnen. Hier ließen sich auch die sogenannten Hermetischen Gesetze anführen, von denen zwei besagen: wie im Innen, so im Außen, und: wie im Kleinen, so im Großen. Jung dürften diese Gesetze geläufig gewesen sein, hat er sich doch Jahrzehnte seines Lebens mit der Alchemie beschäftigt. Sie sah er nicht als Anwendung chemischer Prozesse, sondern als ein Sinnbild für die Verwandlung des Menschen selbst. Die Umwandlung von Blei zu Gold, das große Thema der Alchemie, beschreibt dabei die inneren Prozesse, die ein Mensch durchlaufen muss, um derjenige zu werden, der er eigentlich ist.

Das „Numinose“

Ziel der Psychotherapie ist laut Carl Gustav Jung die Verbindung mit dem von ihm sogenannten „Numinosen“, dem, was als heilig erfahren und wahrgenommen wird, die Verbindung mit der Quelle oder Gott. Jung sagt selbst dazu: „Das Hauptinteresse meiner Arbeit liegt nicht in der Behandlung von Neurosen, sondern in der Annäherung an das Numinose. Es ist jedoch so, daß der Zugang zum Numinosen die eigentliche Therapie ist, und insoweit man zu den numinosen Erfahrungen gelangt, wird man vom Fluch der Krankheit erlöst.“

 

 

 



Franziska Rudnick ist Redakteurin des Reiki Magazins und Autorin des Buchs „Heilende Begegnung". Als Heilpraktikerin wendet sie in ihrer Praxis Klassische Homöopathie, Reiki und andere energiemedizinische Methoden an. www.akatombo.de

 

 

Quellen:


- Jaffé, Aniela, Erinnerungen, Träume, Gedanken von C.G. Jung, Kleve, 1995

- Jung, Carl Gustav, Bewußtes und Unbewußtes, Frank/Main, 1962

- Klatt, Oliver, Die Heilkraft der Lebensenergie, Grafing, 2015

- Wehr, Gerhard, Carl Gustav Jung mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, Reinbek bei Hamburg, 1969

- Wehr, Gerhard, Carl Gustav Jung, München, 2009

 

 

Copyr. Fotos: Sonne © reichdernatur - Fotolia.com; Spuren im Sand © piotr_roae - Fotolia.com; Ornamente © Perseomedusa - Fotolia.com

 

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