Reiki-Geschichten: "Tiefe Heilung"

Hallo ihr Lieben,

inzwischen kann ich auf über 20 Jahre Reiki-Erfahrung zurückblicken. In dieser langen Zeit durfte ich sehr viele Menschen mit Reiki auf ihrem Weg zur Gesundung begleiten.

Ein Fall ist mir noch besonders gut in Erinnerung, obwohl er bereits 18 Jahre zurückliegt. Da ich von allen Reiki-Sitzungen Protokolle anfertige, konnte ich zudem durch Nachlesen meine Erinnerung wieder etwas auffrischen und möchte euch diesmal von diesem Fall berichten.

Starkes Schwindelgefühl

Susanne*, eine Bekannte unserer Familie, litt seit Monaten unter Panik- und Angstattacken sowie unter starkem Schwindelgefühl, was sie sehr belastete. Sie war damals in ärztlicher Behandlung und nahm entsprechende Tabletten ein. Leider nur mit mäßigem Erfolg.

Ich habe eher selten Kontakt zu ihr, deshalb wusste ich damals von ihrem Zustand nichts. Als mein Papa über Susannes Mann Thomas* davon hörte, meinte er spontan: „Vielleicht sollte es Susanne mal mit Reiki probieren!?! Möglicherweise hilft es ihr ja! Zumindest schadet es nicht, und es hat auch keinerlei Nebenwirkungen. Fragt doch mal bei Michaela nach!“ Thomas, der sich große Sorgen um seine Frau machte, horchte auf, als mein Papa ihm mit wenigen Worten Reiki erklärte. Zu Hause erzählte er sogleich Susanne davon. So kam es, dass Susanne und Thomas mich um einen Termin zur Reiki-Anwendung baten.

„Reiki ist Lebensenergie!“

„Meinst du, das kann mir helfen?“, fragte Susanne, als die beiden in meinem Reiki-Zimmer saßen. „Ich kann dir nichts versprechen“, erklärte ich, „Reiki ist universelle Lebensenergie! Die Energie fließt durch mich hindurch und über meine Hände in den Empfänger hinein, um dort zu wirken. Reiki kann deine Selbstheilungskräfte aktivieren und dir so vielleicht Linderung verschaffen. Da Reiki auch eine wunderbare Entspannungsmethode ist, kann dein Körper komplett runterfahren und so die Heilenergie gut aufnehmen. Es wirkt auf allen Ebenen, auf der körperlichen, geistigen und seelischen Ebene, „arbeitet“ also ganzheitlich. Und es ist gut, dass du auch in ärztlicher Behandlung bist. Ich habe schon sehr gute Erfahrungen mit Reiki gemacht. Garantien gibt es allerdings keine. Einen Versuch ist es aber allemal wert J! Da Reiki, so wie homöopathische Mittel, auch eine Erstverschlimmerung hervorrufen kann, wäre es gut, wenn ich dir an vier aufeinanderfolgenden Tagen Reiki gebe. Du hast die Symptome ja schon einige Monate, daher ist es vielleicht sinnvoll, nach diesen vier Behandlungen noch ein bis zwei Mal pro Woche weiterzumachen. Aber das können wir noch in ein paar Tagen besprechen.“

Da Susanne sehr verzweifelt war und dringend gesund werden wollte, stimmte sie schließlich zu. Wir vereinbarten 20,- DM pro Sitzung als Energieausgleich. Nach dem 30-minütigen Vorgespräch verabschiedete sich Thomas, und Susanne begab sich in meine Reiki-Hände.

Intensiver Energiefluss

Bei der ersten Sitzung floss Reiki sehr intensiv an den Ohren, am Scheitel und an der Thymusdrüse. Bei den Ohren vibrierten meine Hände sehr stark! Ich dachte schon, das hört gar nicht mehr auf. Nach ca. 30 Minuten (!) war der intensive Energiefluss von einer Sekunde auf die andere weg. Das Gleichgewichtsorgan sitzt an den Ohren. Somit hoffte ich, Reiki hilft gegen Susannes Schwindelgefühl. Nach 1,5 Stunden Reikigabe wurde Susanne von ihrem Mann abgeholt. „Bitte vergiss nicht, genügend zu trinken!“, gab ich ihr noch mit auf den Weg.

„Wie geht es dir?“, fragte ich Susanne, als sie am nächsten Abend wieder kam. „Stell dir vor, ich habe zwölf Stunden geschlafen! Heute Morgen war ich allerdings sehr nervös.“

Viele Reiki-Behandlungen

Bei der zweiten Sitzung floss Reiki je 15 Minuten sehr intensiv an den Ohren, am Scheitel und am Hinterkopf. Auch auf anderen Positionen (z.B. am Unterleib und auf den Nieren) floss mehr als drei Minuten Reiki.



Während der dritten Reiki-Anwendung hat Susanne dann sehr gefroren und war unruhig. Ich habe sie gut zugedeckt und ihr beruhigende Affirmationen mit dem Mentalheilungssymbol des 2. Reiki-Grades eingegeben. Die Ohren und der Hinterkopf zogen diesmal nicht mehr so viel Energie.

Vor der vierten Behandlung berichtete Susanne, dass bei ihr plötzlich Krankheiten herauskommen, unter denen sie schon als Kind gelitten hatte. Jetzt zeigten sich die Symptome von Röteln und einem Nierenleiden. Zudem füllten sich ihre Nebenhöhlen. Die Erstverschlimmerung kam voll zum Zuge.

„Der Schwindel ist fast weg!“

Nach den vier aufeinanderfolgenden Reiki-Anwendungen machten wir eine dreitägige Pause. Dann gingen wir dazu über, zwei Termine pro Woche zu vereinbaren. Als Susanne zum fünften Mal zu mir kam, berichtete sie: „Der Schwindel ist fast weg! Zwei Tage nach der letzten Behandlung hatte ich nochmals einen Rückfall: eine Stunde Schwindel, Herzrasen und 120 Puls. Das hat mir erstmal wieder Angst gemacht. Danach war aber wieder alles okay! Ich merke, dass Reiki in mir arbeitet, und das ist super! In den drei Tagen, die wir ausgesetzt hatten, hat mir die Reikigabe schon richtig gefehlt!“

Drei Tage später bekam sie die sechste Energiegabe. Susanne ging es ganz gut. Die Schwindelanfälle kamen in immer kürzeren Abständen und hielten immer weniger lang an.

Allgemein viel ruhiger

„Wie geht es dir?“, fragte ich bei jedem neuen Termin, so auch bei unserem siebten Treffen. „Ich habe im ganzen Körper Wasseransammlungen. Obwohl ich viel trinke, muss ich seltener auf die Toilette“, war Susannes Antwort. „Bitte vergiss nicht, zusätzlich deinen Arzt zu konsultieren, wenn es dir entsprechend schlecht geht“, erinnerte ich sie. „Ich denke, das Wasser geht auch schnell wieder weg. Die anderen Symptome waren auch nach 2-3 Tagen wieder verschwunden“, beruhigte sie mich.

Drei Tage später, bei unserer achten Sitzung, waren die Wasseransammlungen tatsächlich verschwunden! Susanne hatte zwar leichte Kreislaufbeschwerden, fühlte sich aber gut.

Bei unserer neunten Sitzung berichtete Susanne: „Ich bin allgemein viel ruhiger geworden. Manchmal habe ich noch Angst vor Situationen, in denen ich früher Panik- und Schwindelanfälle hatte. Ich vermute, das ist nur eine Erinnerungsangst. Sobald ich die überwunden habe, ist alles gut!“

Zwei Monate lang

Als Susanne zur elften Reiki-Anwendung kam, sagte sie mir, dass sie wieder einen Anfall gehabt habe. Mittlerweile sei aber alles schon wieder okay! Sie erzählte mir auch erfreut von einem Besuch beim Gynäkologen. Ein Problem im Unterleib, das sie über ein Jahr begleitet hatte, konnte sich durch Reiki verabschieden.

Susanne hat in einem Zeitraum von nicht ganz zwei Monaten insgesamt 13 Reiki-Anwendungen je 1,5 Stunden von mir bekommen. Die Panikattacken und der starke Schwindel waren danach verschwunden.

Nachhaltige Heilung

Für mich war sehr spannend, dass Reiki alle möglichen Symptome von früheren Krankheiten noch einmal nacheinander hoch geholt hat. Die Symptome blieben immer nur 2-3 Tage, dann waren sie wieder verschwunden. Für mich ein klares Zeichen, dass die Krankheiten seit Jahren im Körper geschlummert hatten, aber noch nicht ganz ausgeheilt gewesen waren. Durch Reiki konnten sie nun hervorgelockt und geheilt werden J!

Susannes Beschwerden sind seitdem, in all den Jahren, nicht mehr aufgetaucht. Obwohl sie von Reiki so begeistert war, hat sie dennoch nie ein Seminar bei mir belegt. Bei Bedarf weiß sie ja, wo sie mich findet ;-)!

Nun wünsche ich euch einen tollen Frühling, mit viel Reiki in euren Händen!

 

Eure Michaela

 

 

 

Michaela Weidner ist seit 1995 in Reiki eingeweiht. Nebenberuflich führt sie eine Energetische Heilpraxis und gibt Seminare in Reiki und Energetische Aufrichtung. Neben den seit 2001 erscheinenden Reiki-Geschichten im Reiki Magazin sind mehrere Bücher, u.a. „Das Reiki-Buch für Kinder", im Buchhandel oder bei der Autorin erhältlich.

Kontakt:
Michaela Weidner
Lerchenweg 2, 72514 Inzigkofen-Vilsingen
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www.reiki-fit.de

 

 

* Meine damalige Klientin ist mit der Veröffentlichung dieser Geschichte einverstanden, dennoch habe ich ihren Namen und den ihres Mannes aus Datenschutzgründen geändert.

 

 

 

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