»Von Herzen zu Herzen« - ein Interview mit Margot Hellwig

Die bekannte Volksmusikerin Margot Hellwig erzählt in einem Interview von ihren Erfahrungen mit Reiki


Seit vielen Jahren zählt Margot Hellwig zu den bekanntesten Sängerinnen in der volkstümlichen Musik. Gemeinsam mit ihrer Mutter, Maria Hellwig, bildet sie seit Jahrzehnten das erfolgreichste Gesangsduo Deutschlands - mehr als 150 CDs und Schallplatten, über 11.000 Auftritte in Deutschland sowie weltweit (u.a. in Russland, Amerika, Afrika, Japan und Hawaii) und die Moderation so bekannter Fernsehsendungen wie »Die Musik kommt« (ZDF) und »Heimatmelodie« (RTL) sprechen für sich. In einem Interview, das Jürgen Kindler mit Margot Hellwig per Telefon führte, berichtet sie über ihre Erfahrungen mit Reiki.



Margot Hellwig

Reiki Magazin: Frau Hellwig, sie praktizieren Reiki seit vielen Jahren. Wie sind Sie zu Reiki gekommen?


Margot Hellwig: Vor etwa zehn Jahren lernte ich Reiki durch eine Freundin kennen, die gerade Reiki-Meisterin geworden war. Bei ihr habe ich den 1. und 2. Reiki-Grad gemacht. Damals habe ich Reiki jedoch kaum angewendet. Es ist mir wohl nicht so wichtig gewesen in dieser Zeit. Vielleicht bin ich damals auch nicht wirklich offen dafür gewesen.
Letztes Jahr habe ich dann erneut an einem Reiki-Kurs teilgenommen, auf dem Kreuzfahrtschiff »Maxim Gorki«, um meine Kenntnisse ein wenig aufzufrischen.
Dabei fand ich einen ganz neuen Zugang zu Reiki. Auf einmal spürte ich die innere Ruhe, die von Reiki ausgeht. Da ich viel unterwegs bin, ist es in meinem Leben oft recht hektisch. Manchmal werde ich von der Unruhe regelrecht überrollt. Durch den neuerlichen Reiki-Kurs habe ich die Unruhe jetzt gut unter Kontrolle bringen können. Dies hat mir wieder ein Stück mehr Lebensfreude gebracht und sehr viel innere Ruhe. Ich kann mich jetzt - auch wenn um mich herum viel Getümmel ist - innerlich ganz ruhig machen. Dann lasse ich mich von all dem aufgewühlten Getue um mich herum gar nicht mehr berühren. Und das tut mir gut.

Reiki Magazin: Haben Sie in Ihrem Alltag Zeit, sich Reiki zu geben?


Margot Hellwig: Ja, die Zeit nehme ich mir. Zum Beispiel wenn mein Nacken verspannt ist. Dann gebe ich mir regelmäßig Reiki. Wenn man sich selbst helfen kann, ist das doch eine gute Sache. Und man braucht man nicht wegen jeder Kleinigkeit gleich zum Doktor zu rennen. Ich erziele gute Erfolge bei der Entspannung mit Reiki.

Reiki Magazin: Reiki als natürliche Heilmethode wird ja heutzutage immer bekannter. In den Zeitschriften ist darüber zu lesen, das Fernsehen berichtet darüber, immer mehr Menschen lernen Reiki. Was bedeutet Reiki für Sie?


Margot Hellwig: Für mich ist Reiki eine Heilkunst. Als gläubige Katholikin ist es mir besonders wichtig, dass Reiki nichts mit Religion oder gar einer Sekte zu tun hat. Reiki ist einfach eine Heilkunst oder auch eine Heilkraft. Eine Heilkunst, die vielleicht lange Zeit in Vergessenheit geraten war und die nun wieder auflebt. Man muss wirklich keine Angst haben, dass man dabei in irgendeiner Form seelisch indoktriniert wird.

Reiki Magazin: Hat sich in Ihrem Leben etwas verändert, seitdem Sie Reiki machen?


Margot Hellwig: Ja, ich kann mich seitdem sehr viel besser konzentrieren. Ich kann auch sehr viel besser abschalten. Durch den 2. Reiki-Grad kann ich etwas Ruhe in die Räume bringen. Wenn man in einen Raum kommt, spürt man ja manchmal, dass da Unfrieden und Unruhe ist. Ich spüre das jetzt sehr viel stärker als zuvor. Vielleicht kann ich die Unruhe nicht wirklich immer auflösen, aber ich kann mit der Reiki-Energie schon ein bisschen den Raum »reinigen«.

Reiki Magazin: Geben Sie auch anderen Menschen Reiki?


Margot Hellwig: Nein. Aber als mein Hund, der jetzt leider verstorben ist, krank war, habe ich ihm häufig Reiki gegeben; immer wenn ich merkte, dass er Schmerzen hatte. Ich denke, dass Hunde sehr empfänglich für Reiki sind.
Mittlerweile haben wir einen neuen Hund, den wir wieder aus dem Tierheim geholt haben. Der ist noch recht jung, aber falls sie mal krank sein sollte, würde ich ihr auf alle Fälle auch wieder Reiki geben.

Reiki Magazin: Gemeinsam mit Ihrer Mutter, Maria Hellwig, bilden Sie seit Jahrzehnten das erfolgreichste Volksmusik-Duo Deutschlands. Ist Ihre Mutter auch offen für Reiki?


Margot Hellwig: Meine Mutter hat ebenfalls den 1. und 2. Reiki-Grad. Sie hat Reiki, so wie ich, vor rund zehn Jahren bei meiner damaligen Freundin gelernt.

Reiki Magazin: In einer Fernsehsendung über Sie beide, die kürzlich beim ORB lief, sagte Ihre Mutter, dass sie Schwierigkeiten habe mit dem Lesen. Kann Reiki da eine Hilfe sein?


Margot Hellwig: Meine Mutter hat einen Augeninfarkt. Der sitzt direkt auf dem Sehnerv, und leider kann man ihn nicht operieren. Man kann ihn auch nicht mildern. Man kann eigentlich wenig tun. Aber meine Mutter lässt sich jetzt in Kufstein von einem Arzt Durchblutungsspritzen geben. Und ich habe das Gefühl, das sich der Infarkt schon etwas aufgelöst hat. Er ist nicht mehr so schlimm, wie er am Anfang war.

Reiki Magazin: Ihre Mutter ist ja bereits über 80 Jahre alt.


Margot Hellwig: Ja, sie ist 82 Jahre alt.

Reiki Magazin: Das sieht man ihr wirklich nicht an.


Margot Hellwig: Nein, und sie ist auch noch sehr vital und hat große Freude am Singen, am Leben. Ich denke, das ist sehr wichtig, diese Lebensfreude.

Reiki Magazin: Ihre Lieder strahlen ja sehr viel Freude aus und sind sehr lebensbejahend...


Margot Hellwig: Ja. Ich wurde 1941 geboren und habe meinen Vater im Krieg verloren. Mein Start ins Leben war also zunächst nicht einfach gewesen. Aber mit der Zeit hat sich alles gebessert. Ich habe viel Freude in meinem Leben haben dürfen. Und diese Lebensfreude möchte ich gerne an andere weitergeben. Es gibt viele Fans, die mich anrufen, die traurig sind und die mit ihren Sorgen zu mir kommen. Denen kann ich helfen, wenn ich ihnen zuhöre, sie etwas tröste und meine eigene positive Lebenseinstellung an sie weitergebe. Das sehe ich auch als meine Aufgabe an: mir Zeit zu nehmen für andere, um ihnen etwas zu helfen.

Reiki Magazin: Durch Ihre Lieder sind Sie ihnen ja auch schon eine ganz besondere Unterstützung...


Margot Hellwig: Ja. Durch die Lieder oder auch mal durch einen Brief oder - ja, wenn wir uns irgendwo sehen, vielleicht auf einem Konzert, durch eine kurze Umarmung, etwas Körperkontakt, vielleicht einen kleinen Kuss auf die Wange. Es gibt viele Menschen, die von niemandem mehr in den Arm genommen werden. Ich denke, das ist ein großes Defizit in unserer Gesellschaft. Ich möchte gerne etwas Wärme und Freude verbreiten.

Reiki Magazin: Und Reiki ist da eine gute Unterstützung, durch die gegenseitige Berührung...


Margot Hellwig: ...und das finde ich an Reiki ganz besonders schön: Dass es wirklich von Herzen kommt und zu Herzen geht, durch die Berührung.

Reiki Magazin: Frau Hellwig, vielen Dank für das Interview.

 

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