Mit Reiki zur Muttergottes und nach Fatima

Ursula Klinger-Omenka berichtet über ihr Erleben der Muttergottes in Verbindung mit Reiki und ihre Pilgerreisen nach Fatima, dem weltweit bekannten Marienwalfahrtsort in Portugal, wo im Jahre 1917 die Muttergottes drei Hirtenkindern erschien und von Vergebung und Frieden kündete.


Meine Verbindung zur Muttergottes kam durch Reiki in mein Leben, und zwar als mich Reiki 1992 zum ersten Mal nach Afrika führte. Seitdem hat Reiki für mich eine Schlüsselfunktion. So wurde ich zunächst für das Kraftpotenzial der Muttergottes sensibilisiert und geöffnet und schließlich weitergeführt in wesentliche Erfahrungen und Entwicklungen der weiblichen göttlichen Kraft sowie an Orte, wo sich viele Menschen in tiefem Vertrauen, inniger Liebe und Glaubenskraft Hilfe suchend an die Muttergottes wenden.

Obwohl ich in einem Marien-Wallfahrtsort geboren und aufgewachsen bin und Maria als Muttergottes des Christentums mir vertraut ist, ruhte dieses Potenzial für lange Zeit in mir. Erst als ich mit einer kleinen Gruppe, bestehend aus 1. Grad-Schülern, nach Nigeria reiste, die im Heimatland eines Teilnehmers dieser Gruppe, Ikechukwu Simeon Omenka, ihre 2. Grad-Einweihung auf afrikanischem Boden erhalten wollten, konnte mich die Muttergottes erreichen. Auf dieser Reise durften wir die Menschen hautnah erleben, eingebunden in ihre Tradition und Kultur.

Wahre Andacht

Mehrmals hatte uns Ikechukwu von “Father Ede” erzählt, einem charismatischen, nigerianischen, katholischen Priester, der in Südnigeria sehr bekannt ist durch die Hilfen, die er vielen Menschen mittels Gebet und Handauflegen ermöglicht. Ikechukwu wollte ihn gemeinsam mit uns besuchen und ihm von Reiki erzählen. Wir waren natürlich neugierig, Father Ede und sein Wirken kennen zu lernen.

Wir erlebten ihn an einem Ort, der wie ein Wallfahrtsort wirkte, mit Hunderten von Hilfesuchenden. Es gab eine nach drei Seiten hin offene Kapelle, wo wir zunächst hingeführt wurden und wo viele Menschen den Rosenkranz beteten. Mir fiel eine ganz besondere Atmosphäre auf, eine Mischung aus wahrer Andacht und innigem Beten in einer großen Gemeinschaft - eine Stimmung, die ganz anders war als in meinen Erinnerungen an das Rosenkranzbeten in meiner Kindheit und Jugend, wo ich vieles als “leer” und zwanghaft empfunden hatte. Auf dem Weg zu Father Ede wurden wir durch ein großes, noch im Rohbau befindliches Gebäude geführt, durch mehrere Räume mit wartenden, in der Stille betenden Menschen. In einem kleinen Raum mit wenigen Menschen durften wir warten, bis sich die gegenüber liegende Tür zu Father Ede öffnen würde.

An den Wänden hingen Bilder mit dem strahlenden Herzen von Jesus und Maria, die mich an meine Kindheit erinnerten. Als sich die Tür öffnete, hinter der sich Father Ede befand, geschah etwas mit mir, das mich erfasste und das ich am besten so beschreiben kann: Mein Herz begann zu “brennen”, und ein unsagbar liebendes Gefühl breitete sich in mir aus. Dieses “brennende” Herz begleitete mich in die Begegnung mit Father Ede, der uns herzlich begrüßte, einzelne Fragen zu Reiki stellte und dann zum Ausdruck brachte, dass wir mittels Reiki einen “guten Draht” zu Gottes Kraft hätten, den er durch Gebet gefunden habe.

Kontakt mit der Muttergottes

Eindrücklicher noch als diese Begegnung mit Father Ede war für uns alle das Erleben der Menschen an diesem Ort. Mein “brennendes” Herz hielt noch mehrere Tage an. Aber es dauerte noch eine Weile, bis mir bewusst wurde, dass auf diese Weise die Muttergottes mit mir Kontakt aufgenommen und in mir zu wirken begonnen hatte.
Erst als ich häufiger mit Ikechukwu in Nigeria war, von seiner Familie als seine Frau aufgenommen worden war, öfter die Dorfgemeinschaft mit ihren Traditionen und Bräuchen erlebte, die lebendigen Sonntagsgottesdienste, die kranken Menschen, die zu Reiki-Behandlungen zu uns kamen, wurde mir bewusst, dass es die Muttergottes war, die mein Herz “brennen” ließ, meine Herzensliebe entflammt hatte.

In besonderer Erinnerung sind mir die Reiki-Behandlungen, die Ikechukwu und ich meist gemeinsam gaben. Wir hatten ein kleines Häuschen gemietet, und oft kam mit dem Hilfesuchenden eine Vertrauensperson mit, die uns bereits kannte, sowie weitere Personen, die ihm nahe standen. Während wir im Behandlungsraum Reiki gaben, saßen die Begleitpersonen - manchmal auch schon der nächste Patient mit seinen Begleitpersonen - nebenan im Seminarraum. Dabei beteten oft alle gemeinsam für die Person, die gerade Reiki bekam. Von der Selbstverständlichkeit und der Innigkeit dieses Betens war ich jedes Mal zutiefst berührt und gelangte dadurch wie von selbst in eine stille Andacht während des Reiki-Gebens.

Eine weitere Tradition aus dem nigerianischen Alltag, die mich eine neue, offene, herzliche und freudige Verbindung mit der Muttergottes erleben ließ, war das tägliche Rosenkranzbeten mit den Kindern. Zunächst hatte ich es in Ikechukwu’s Dorf kennen gelernt, dann auch in der Nähe unseres Reiki-Häuschens. Bevor der Tag zu Ende geht, bevor es dunkel wird, versammeln sich ein paar Erwachsene mit den Kindern und “beten” gemeinsam den Rosenkranz. Dies geschieht begeistert singend, rhythmisch klatschend, begleitet von Trommeln und ist etwas sehr Lebendiges und Kraftvolles.


Während des Sonntagsgottesdienstes.Die Menschen gehen singend, tanzend, freudig und stolz, dass sie etwas geben können, nach vorne zum Altar, um ihr Opfergeld (Kollekte) abzugeben.

Weibliche Urkräfte

In einer Umgebung in der sich die Menschen auf das Innigste, voller Vertrauen und Selbstverständnis mit der Muttergottes verbunden fühlen, sich in ihren Nöten, in ihrem mühevollen Alltag und in ihrem Leid hoffnungsvoll an sie wenden, wo Leben, Überleben und Tod spürbar nahe sind, wo immer noch viele Kinder durch Krankheit sterben, half mir meine Muttergotteserfahrung und die damit entbrannte Herzensliebe mit den “Augen des Herzens” zu schauen. Dabei setzte in mir eine Entwicklung ein, die mit dem Erleben der Würde des Menschen und der Würdigung des Weiblichen zu tun hat.

So wie ich die Menschen in Nigeria in ihrer Hinwendung und Würdigung der Muttergottes kennen lernte, erlebte ich die Menschen auch in ihrer Wertschätzung der Frau und deren hohe Stellung in der Gemeinschaft und Gesellschaft. In ihrem Alltag sind weibliche Urkräfte und archetypische Prinzipien wie Empfangen, Schützen, Nähren, Gebären immer noch direkt erfahrbar, erforderlich und notwendig für das Überleben der Familie. Nigeria ist eines der bevölkerungsreichsten Länder der Erde, der Kindersegen ist ein wichtiger Bestandteil der Familie und Gemeinschaft. Allein schon das Sorgen für die täglichen Mahlzeiten, keimfreies Trinkwasser, Hygiene, rechtzeitige Behandlung bei den häufigen Erkrankungen, Erziehung und die Ermöglichung einer Schulbildung erfordert viel mehr Mühe, Kraft, Aufwand, Achtsamkeit als wir das in unserer Gesellschaft kennen, und verleiht vielen weiblichen Qualitäten eine lebenswichtige Bedeutung.

Während dieser Erfahrungen in meinem nigerianischen Alltag sorgte die Muttergottes aber auch dafür, dass ich über ausgewählte Literatur, zu der sie mich führte, vertrauter wurde mit ihrem geschichtlich-religiösen und kulturellen Hintergrund. Damit öffnete sie mein Bewusstsein für die Muttergöttinnen, die in früheren Zeiten große Verehrung des weiblichen Göttlichen und der Großen Mutter, die wir sehr wohl durch Maria, die Muttergottes des Christentums erreichen, durch die sie wirkt und mit uns in Verbindung ist, durch all die Jahrhunderte der Unterdrückung.

Basilika und Christus-Statue in Fatima.

Ausflug nach Fatima

Noch immer befand ich mich in tiefinneren Prozessen mit dem bewusster werdenden Potenzial der Muttergottes in mir, als mit der Eröffnung der Reiki-Klinik in Nigeria im Juli 1999 eine Wende nach außen hin kam. Eine der 15 deutschsprachigen Reiki-Eingeweihten, die zur Eröffnung der Klinik aus Europa gekommen waren, war eine Mutter, die ihre fünf Kinder dabei hatte; eines davon war fast noch ein Baby. Sie lebte seit mehreren Jahren mit ihren Kindern in Portugal am Meer, erzählte uns von der Schönheit der Atlantikküste und von dem nur eine Stunde entfernten Fatima, einem weltweit bekannten Marien-Wallfahrtsort und von den Pilgern, die zu Fuß dorthin unterwegs sind.

Dies motivierte mich, im Mai des darauffolgenden Jahres in dieser Gegend ein Reiki-Retreat zu geben. Es fand statt in einem Häuschen am Meer, das ich durch ihre Vermittlung gefunden hatte. Eine Teilnehmerin wollte während dieser Woche in den 1. Reiki-Grad eingeweiht werden, und zur vierten Einweihung des 1. Grades machten wir zusammen einen Tagesausflug nach Fatima. Natürlich war ich innerlich aufgeregt, was mich erwarten würde. Ohne davon zu wissen, waren wir in Fatima genau einen Tag, bevor der Papst dort zur Seligsprechung der zwei bereits in der Kindheit, kurz nach den Muttergotteserscheinungen, verstorbenen “Seherkindern” erwartet wurde.

Beim Heiligtum, das rund um die Erscheinungskapelle der Muttergottes entstanden ist, drängten sich bereits die Massen von Pilgern aus aller Welt. Dies veranlasste mich, in die Natur zu gehen, dorthin, wo die drei Hirtenkinder gelebt hatten, denen die Muttergottes von Mai bis Oktober 1917 jeweils am 13. des Monats erschienen war.

Etwas abseits von den Häusern, in denen sie geboren und aufgewachsen waren, fanden wir die kargen, steinigen Wiesen, wo sie die Schafe gehütet hatten, die Olivenbäume und Steineichen und den Platz, an dem ein Engel zu den Kindern gekommen war, um sie auf die Begegnung mit der Muttergottes vorzubereiten. Und wir kamen auch an den Platz, wo die Muttergottes im August den Hirtenkindern erschienen war. Hier waren wir ganz unter uns. In der Stille konnten wir verweilen an diesen Erscheinungsplätzen und uns einfühlen, und ich konnte an diesem Ort in der Natur die vierte Einweihung des 1. Grades geben. Obwohl ich immer mal wieder Reiki-Einweihungen in der Natur gebe, meine Reiki-Meistereinweihung von Phyllis Furumoto unter einer alten Eiche am Bodenseeufer erhalten hatte, war dies doch ein ganz besonderer Einweihungsplatz in der Natur, wo sich vor Jahrzehnten Himmel und Erde in besonderer Weise getroffen hatten durch einen Engel und durch die Muttergottes, die sich drei Kindern offenbart hatten.

Große Wende

Mit meinem Fatima-Besuch trat nun, nach acht Jahren innerer Entwicklung durch die Muttergottes, erstmals eine Form zutage, durch die sie mich mit ihrem Wirken für andere zu öffnen begann. Nach meiner Rückkehr aus Fatima ging ich zunächst zurück nach Nigeria. Doch schon ein Vierteljahr später begann ich damit, erstmals in Deutschland Muttergottes-Abende zu geben, mit Fürbitte- und Heilungskreisen.

Diese die Menschen tiefinnerlich berührenden Abende fanden jedoch nach einem Jahr ein jähes Ende, da ich sehr krank wurde, in Todesnähe kam und sich eine große Wende in meinem Leben vollzog.
Doch gerade durch diese Erlebnisse durfte ich kostbare Erfahrungen mit der großen Liebe meines Mannes machen, mit der Familie und mit der weltweiten Reiki-Familie. Nie zuvor in meinem Leben war ich so auf Hilfe angewiesen, erlebte ich das Zusammenwirken von Reiki und der Muttergottes so stark in mir.

In meinem über ein Jahr dauernden Gesundungsprozess wirkte Reiki häufig als Katalysator durch Reiki-MeisterInnen, die mich an kraftvolle Marienorte führten, wo ich weitere Heilung und Entwicklung durch die Muttergottes erleben durfte. So ließ mich die Muttergottes bei der Schwarzen Madonna von Einsiedeln meine “Lichtgebärmutter” entdecken sowie deren großes spirituelles Schöpferpotenzial. Bei den Schwarzen Madonnen in der Auvergne in Frankreich, deren wunderbares Wirken schon in den ersten Jahrhunderten des Christentums große Pilgerströme anzog, führte mich die Muttergottes zur Erfahrung von Ursprünglichem in der weiblichen göttlichen Kraft, das noch heute von den Muttergottesfiguren ausgeht.

Platz der Engelerscheinung in der Natur, in Valinhos, bei Fatima.

Pilgerwege

Ältere, vorchristliche Kulturen haben sich sichtbar und spürbar in diesen Figuren mit christlichen Merkmalen und Traditionen vereint.

Aus den Erfahrungen meiner Lebenswende und meinem Gesunden entfaltete sich in mir immer stärker ein Weg mit der Muttergottes auch für andere. Auf meinem Weg zu einer Mariengrotte im Wald gab sie mir ein Lied und Gebet: die Ave Maria Fürbitte mit der Anrufung der Muttergottes. Sie ließ mich entdecken, dass ihr die Heilkräfte der sichtbaren und unsichtbaren Schöpfung geweiht sind, dass sie in Reiki mit mir ist und in jedem Edelstein, dass ihr die Engel dienen. In all’ dem, was als spirituelle, heilende Kraft in mein Leben gekommen ist, wirkt sie und kann ihre gnadenreiche Liebe in all’ das hineinströmen, worum sie gebeten wird.

Inzwischen sind mit der Ave Maria Fürbitte Einzelsitzungen entstanden, mit der Aussöhnung von belasteten Beziehungen und Lebenserfahrungen, Muttergottes-Abende sowie Pilgerwege in Scheidegg, einem wald- und wiesenreichen Hochplateau oberhalb des Bodensees, im Schutz der Alpen mit der Kraft und Stille alter Kapellen; weiterhin Pilgerreisen(wege) in die Auvergne zu den Schwarzen Madonnen, nach Portugal an die Algarve und nach Fatima.

In Fatima finde ich etwas wieder von dem, was ich in der tiefinnigen Gläubigkeit der Menschen in Nigeria und ihrer vertrauensvollen Hinwendung zur Muttergottes zum ersten Mal erlebt habe, was in mir Resonanz gefunden hat und gewachsen ist. Das Zusammenkommen zu einer großen Gemeinschaft an einer der meist besuchten Pilgerstätten der Welt, an einem Erscheinungsort der Muttergottes, verbindet in der Hinwendung und Verehrung der Muttergottes und lässt ein großes Kraftpotenzial entstehen. Bewusst wähle ich den Aufenthalt jeweils so, dass nicht gerade große Besuchermassen da sind, sehr wohl aber Pilger aus vielen Teilen der Welt. Jedes Mal erlebe ich in Fatima eine Atmosphäre und Schwingung, die tief berührt, uns einfach einbezieht in ein mystisches Geschehen, von selbst wirkt. Die innige Hinwendung der Portugiesen und mancher Pilgergruppen zur Muttergottes springt über im gemeinsamen Ehren, Singen, Bitten und Beten.

Eine Marien-Statue wird zur Lichterprozession getragen.

Lichterprozession

Von Anfang an geht es in Fatima nicht nur um persönliche Anliegen, sondern auch um den Frieden in der Welt. Der Engel, der die Hirtenkinder auf das Kommen der Muttergottes vorbereitete, erschien ihnen als Engel Portugals, als Engel des Friedens. In ihren Erscheinungen gibt die Muttergottes den Kindern u. a. Hinweise, immer wieder für Vergebung und für Frieden zu bitten. Die Frauen Portugals ließen eine kostbare Krone für die Muttergottes anfertigen, aus Dankbarkeit dafür, dass ihr Land vom Zweiten Weltkrieg verschont geblieben war. Ein weiteres großes Anliegen, nämlich jenes, die westliche Welt und Russland vom Kommunismus zu befreien, ist ebenso erhört worden.

Etwas ganz besonderes ist für mich immer wieder das allabendliche, internationale Rosenkranzbeten bei der Erscheinungskapelle, mit Pilgergruppen aus aller Welt. Es findet spät am Abend statt, wenn es bereits dunkel ist. In einer Zeremonie gehen alle anwesenden Priester zu einer großen brennenden Kerze am Altar, entzünden daran ihre Kerze, bringen dann das Licht damit zu den Pilgern in den ersten Reihen, entzünden deren Kerzen, und diese wiederum geben das Licht weiter an andere Pilger, bis schließlich jeder eine brennende Kerze in den Händen hält.

Nacheinander kommen dann aus mehreren Pilgergruppen je ein oder zwei Personen zum Altar und beten in ihrer Muttersprache den ersten Teil des “Ave Maria”. Daraufhin betet jeder Pilger auf dem Platz, jeweils in seiner Muttersprache, laut den zweiten Teil dieses Gebetes. Auf diese Weise entsteht so viel Verbundenheit, die mich auch an eine tief gehende Erfahrung bei einer Reiki-Meisterkonferenz vor vielen Jahren erinnert, als in einer Zeremonie die Reiki-Lebensprinzipien nacheinander, in allen Muttersprachen der anwesenden Reiki-MeisterInnen, laut gesprochen wurden und wir sehen, hören und spüren konnten, welche Fülle, Kraft und Vielfalt uns in Reiki vereint.

Im Anschluss an das Rosenkranzbeten wird von Männern aus Fatima und aus verschiedenen Pilgergruppen eine beleuchtete Marienstatue in einem Blumenmeer auf den Schultern in der Dunkelheit über den großen Platz vor der Erscheinungskapelle getragen, inmitten einer Lichterprozession mit all den Pilgern und ihren brennenden Kerzen und dem gemeinsamen Singen von “Ave Ave Ave Maria, Ave Ave Ave Maria”. Wenn alle wieder bei der Erscheinungskapelle angekommen sind, beendet ein Segen den Abend.

Auch am Morgen ermöglicht täglich ein etwa einstündiger, internationaler Gottesdienst bei der Erscheinungskapelle, sich gemeinsam der Muttergottes zuzuwenden, in einem Kraftfeld, das durch verschiedene Nationalitäten geprägt ist und in dem die liebende Gegenwart der Muttergottes spürbar wird, sich mitteilt. Als ich im September 2005 in Fatima war, wurde die Muttergottes vom Londoner Bischof als “Königin des Friedens” begrüßt. In seiner Predigt wies er darauf hin, dass wir, die wir uns auf den Weg nach Fatima gemacht haben, von der Muttergottes Unterstützung erhalten auf unserem längsten Weg, nämlich auf dem von unserem Verstand zu unserem Herzen. Damit brachte er in einem Satz meinen Weg mit Reiki und mit der Muttergottes zum Ausdruck.



Ursula Klinger-Omenka praktiziert Reiki seit 1983, ist Reiki-Meisterin, eingeweiht von Phyllis Furumoto (1988), sowie eine Pionierin und Expertin in der Lichtarbeit mit Edelsteinen. Sie entwickelte “Reiki mit Edelsteinen” und ist Autorin mehrerer Edelstein-Bücher. Ihre Neuerscheinungen im Windpferd-Verlag: “Helfersteine”, “Lichtengel und Kristallwelten”, “Reiki mit Engeln und Edelsteinen”. Durch ihren Mann kam sie mit Reiki nach Nigeria, seine Heimat, wo beide eine Reiki-Klinik aufgebaut haben und wo sie eine prägende Muttergotteserfahrung erlebte. In ihrem Gesundungsprozess nach schwerer Erkrankung entstanden Ave Maria Fürbitte-Abende und Einzelsitzungen sowie der Ave Maria Pilgerweg zu sich selbst mit Pilgerreisen. In ihrem Edelsteingeschäft mit den Seminar- und Behandlungsräumen von Reiki Retreat auf der Lindauer Insel am Bodensee ist sie nach Terminvereinbarung erreichbar.

Hinweis der Redaktion des Reiki Magazins: Ursula Klinger-Omenka ist mittlerweile verstorben.

 

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