Editorial 2/12

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

eine neue Ebene ist erreicht, für Reiki in Deutschland: An einem renommierten Berliner Krankenhaus mit internationaler Geltung erhalten Patienten Reiki-Behandlungen, wie es das in dieser Regelmäßigkeit und Intensität bisher noch nicht gab. Ohne zu übertreiben lässt sich sagen: Ein Durchbruch für Reiki in Deutschland ist geschafft, hinsichtlich der gesellschaftlichen Anerkennung und der Integration in das Gesundheitssystem!


Lesen Sie ab Seite 18, wie sich das Ganze ereignet hat – und wie es jetzt weitergeht! Selbstverständlich werden wir in den kommenden Ausgaben des Reiki Magazins weiter über den Verlauf dieser spannenden Entwicklung berichten und Sie auf dem Laufenden darüber halten, was das jetzt für Reiki in Deutschland bedeutet. So viel schon einmal vorab: Es gibt ­bereits erste Reiki-Behandler in Berlin und Umgebung, die in ihren Praxen Klienten nach deren Krankenhausaufenthalt weiter mit Reiki behandeln; dabei werden die Kosten hierfür in Einzelfällen von einer Berufs­genossenschaft übernommen. Diese Entwicklung zeigt, wie zeitgemäß die Gründung des Reiki-Berufsverbandes ProReiki ist – und wie bedeutsam es ist, dass wir uns nun als Reiki-Praktizierende weiter zusammenschließen in einer großen Gemeinschaft, die unsere Interessen vertritt und sich für unsere Belange bei der Integration von Reiki in das deutsche Gesundheitssystem einsetzt. Dabei muss der spirituelle Gehalt der Reiki-­Anwendung nicht leiden, sondern kann in zeitgemäßer, jeweils passender Weise integriert werden.
Auf der ProReiki-Informationsveranstaltung am 1. Mai 2012 in Gersfeld, Rhön, wird Marc Bendach, der Reiki-Meister, über den die geschilderte Entwicklung ins Rollen kam und der derzeit rd. tausend (!) Reiki-Behandlungen pro Jahr für Krankenhauspatienten gibt, einen Vortrag darüber halten. Nachdem ich Marc bei der Erstellung des Reiki-Magazin-Artikels persönlich kennenlernen durfte, kann ich sagen, dass ich bereits jetzt sehr gespannt bin auf seinen Vortrag. Und: Diese Entwicklung macht auch das Projekt „Reiki und Schulmedizin“, das von Norbert Lindner und mir, begleitend zu unserer gleichnamigen Buchveröffentlichung, bereits vor sechs Jahren initiiert wurde, aktueller denn je (siehe dazu: www.reiki-und-schulmedizin.de).
Für mich ist diese Entwicklung genau das, worum es in diesem spannenden Jahr 2012 geht: nämlich weder um Weltuntergangsstimmung noch um ständiges Nachdenken darüber, wie das neue Zeitalter sich nun ereignen wird – sondern schlicht und ganz konkret um‘s Dabei-sein bei einer guten, für alle Menschen segensreichen und geerdeten Entwicklung, die die spirituelle ­Lebenskraft auch in bestehende gesellschaftliche Strukturen einbringt, sodass immer mehr Menschen die leidmindernde Wirkung dieser Kraft in ihr Leben zu integrieren in der Lage sind. Aufeinander zugehen ist das Leitmotiv, ist die Kraft dieses ­dynamischen Jahres 2012!
Wer weiß: Vielleicht wird die Entwicklung im Bereich der komplementären und alternativen Medizin auch bei uns in Deutschland schon bald ähnlich dynamisch wie in den USA verlaufen, wo eine Umfrage ergab, dass mehr als 80 Prozent aller Krankenhauspatienten sich Behandlungen durch komplementäre und alternative Methoden wünschen. Derzeit bieten bereits mehr als 40 Prozent aller Krankenhäuser in den USA diese Methoden an; noch vor zehn Jahren waren es erst rd. 15 Prozent. Die immense Steigerung in dieser Hinsicht sei darauf zurückzuführen, so Beobachter, dass das Interesse der Menschen an diesen Methoden und das positive Feedback dazu mittlerweile so große Ausmaße annehme, dass dies von den Krankenhausleitungen einfach nicht mehr ignoriert werden könne.
Ich wünsche Ihnen viel Freude mit dieser neuen Ausgabe des Reiki Magazins, und: Empfehlen Sie uns weiter, bei Reiki-Praktizierenden, die uns noch nicht kennen! Das Reiki Magazin wird die kommenden Jahre zeitnah und aktuell die wichtigsten ­Informationen zu dieser spannenden Entwicklung publizieren, und dies ausschließlich in den gedruckten Ausgaben, nicht auf unserer Website. Unsere journalis­tische Arbeit ist sehr zeitintensiv. Ein Beispiel: die Erstellung des Artikels ab Seite 18 hat mehrere Mitglieder des Reiki-Magazin-Teams insgesamt rd. 50 Stunden beschäftigt, von der ersten Kontaktaufnahme mit der Presseabteilung des Krankenhauses bis hin zur Veröffentlichung des Artikels in dieser Ausgabe. Diese Zeit muss geldlich honoriert werden, da die Mitarbeiter des Reiki Magazins für ihre Lebenshaltungskosten auf die Einnahmen aus ihrer Arbeit angewiesen sind. Deshalb können wir die Ergebnisse dieser Arbeit nicht einfach auf eine Website stellen, die uns kaum mehr Geld einbringt als dass sie kostet. Die zunehmend um sich greifende Erwartungshaltung, alle Informationen irgendwo kostenlos im Internet zu finden, ist aus unserer Sicht fatal, denn sie führt – wie weithin schon zu beobachten ist – zu einer allgemeinen Verflachung journalistischer Texte und oft genug zu schlecht recherchierten Beiträgen voller Halbwahrheiten und zusammenhangloser ­Informationen. Auch wenn die Entwicklung im Internet eine große Bedeutung in vielerlei Hinsicht hat und das Reiki Magazin mit seiner Website, der Facebook-Seite und dem Twitter-Account auch dort stark vertreten ist, so machen wir doch das ­Reiki ­Magazin im Kern essenziell als Printmagazin weiter, als etwas, das man in seinen Händen halten kann, ohne dafür ein technisches Gerät oder Strom zu benötigen.  
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Oliver Klatt
Herausgeber Reiki Magazin