„Die durch das Feuer gingen“

Zwei Brandopfer erfahren die große Heilkraft von Reiki

 

Sag ja zu Reiki! Unmöglich. Niemals. Geht nicht. Stop! Diese Worte können Reiki-Praktizierende getrost aus ihrem Wort- und Erfahrungsschatz streichen. So vieles, ja alles ist möglich, wenn wir uns nur dem Strom des Segens öffnen. In diese Richtung zielt auch ein Brief der Trägerin der Linie des Usui Shiki Ryoho, Phyllis Lei Furumoto, an die Reiki-Schüler, die gerade einen Reiki-Kurs absolviert haben. Phyllis schreibt unter anderem: „Dieses Geschenk (Reiki) ist kraftvoll und wird für dich all das sein, was du damit machen möchtest. Es ist ein Geschenk von dir an dich selbst.“ Und: „Reiki ist deine Lebensenergie, die Stärke zur Wende und der Mut, die Wahl für eine neue Welt zu treffen, die sich dir öffnet.“ Je mehr wir vertrauen, je mehr wir dieses kraftvolle Geschenk annehmen können, umso größer wird sich der „Regen des Segens“ der Reiki-Kraft entfalten. Auch und gerade in kritischen Situationen zeigt sich die Kraft von Reiki. Wir müssen sie nur zulassen. Von diesen Extremsituationen und dem Getragensein durch Reiki und den im wahrsten Sinn des Wortes WUNDERbaren Erfahrungen berichten die beiden Heilungsgeschichten auf dieser Seite. Sie sollen den Reiki-Praktizierenden Mut zur Reiki-Praxis für sich und andere machen – auch und gerade in Krisen. Dagmar Schneider-Damm zeichnete die Geschichten auf.

 

Marks Geschichte

Ein schöner Augustsonntag 1995. Der 14jährige Mark Lehmann aus Hüfingen im Schwarzwald freut sich mit seinen Geschwistern auf ein leckeres Mittagessen: Pommes frites mit Sojaschnitzel. Beim Toben passiert’s: Mark rutscht auf den feuchten Fliesen aus, stößt gegen den Tisch und reißt die Friteuse um. Die volle Ladung 180 Grad heißen Fettes ergießt sich über den Jungen. Das Schmerzgebrüll ruft die Eltern, Bea und Georg, auf den Plan. Sofort stellen sie Mark unter die kalte Dusche und fahren dann ins Krankenhaus.

Kurze Zeit später liegt der Verletzte bereits in Vollnarkose und unter dem Messer des Unfallarztes, der Kleidung und zerstörtes Gewebe entfernt und das Ausmaß der Verletzungen erkennt. Gesicht, Bauch, Genitalbereich und Oberschenkel hat es „voll erwischt“ – Verbrennungen zweiten und dritten Grades (das bedeutet Brandblasen und Verkohlungen mit Gewebezerstörung).

Doch die Eltern atmen auf. Mit einer Gesamtverbrennung von „nur“ 20 Prozent ist Mark außer akuter Lebensgefahr. Dennoch kommt er auf die Intensivstation zur
Rund-um-die-Uhr-Überwachung. Die Eltern klinken sich in die Betreuung ein und stehen ihrem Sohn Tag und Nacht bei. Und Bea und Georg machen noch etwas: Reiki. Intensiv geben sie Mark, unterstützt von Freunden, Reiki.

die-durch-das-feuer-gingen

Bewusst werden Panik verbreitende Verwandte (Tenor: „Solche Brandwunden geben garantiert schlimme Narben“) vom Krankenbett ferngehalten. Hoffnung, Zuversicht und tiefes Vertrauen in die große Heilkraft von Reiki bestimmen die folgenden Wochen, auch wenn die Ärzte von zum Teil sehr ernsten und tiefgehenden Verbrennungsstellen sprechen und wiederholt unter Vollnarkose die Wunden versorgen.

Vierzehn Tage liegt Mark auf der Intensivstation, 14 weitere Tage im Krankenhaus folgen. Kontinuierlich erhält Mark – begleitend zur schulmedizinischen Therapie – Reiki. Allerdings ohne das Wissen der Klinikärzte, da diese alternativen Heilmethoden skeptisch gegenüberstehen. Marks Heilungsprozess macht enorme Fortschritte, und am Tag der Entlassung erhält der 14jährige sein schönstes Geschenk: ein narbenloses verheiltes Gesicht mit wunderschöner Haut.

Die Mediziner sprechen von einem „Wunder“. Nur eine junge, aufgeschlossene Ärztin macht sich die Mühe, hinter die für das gesamte Klinik-Team unglaubliche Heilung zu kommen. Sie nimmt die Mutter beiseite und fragt nach begleitenden Maßnahmen. Als die Ärztin von Marks ständigen Reiki-Behandlungen hört, nickt sie anerkennend: „Tja, das erklärt das Ganze ...“ Auch in den auf den Krankenhausaufenthalt folgenden Wochen erhält Mark Reiki zur Unterstützung der Genesung, der Abheilung am Körper und zur Entgiftung von Narkotika und Antibiotika.

„Reiki hat super geholfen. Das fand ich echt klasse im Krankenhaus“, berichtet Mark Lehmann. Inzwischen – eineinhalb Jahre nach dem Unfall – betreibt er wieder Sport (Leichtathletik und Radfahren) und ist auf dem Gymnasium so gut, dass er sogar Nachhilfestunden gibt. Und Mark geht ins Freibad. Das Tolle: Der Unfall hat nahezu keine Spuren hinterlassen und die Haut bräunt gleichmäßig.

Übrigens: Die Erfahrungen mit Reiki im Krankenhaus haben Mark im wahrsten Sinn des Wortes berührt. Seit August 1996 hat der mittlerweile 15jährige den 1. Reiki-Grad und ist stolz auf seine Urkunde und auf die inzwischen zehn Kilo abgenommenen Kinderspeck: „Seit Reiki sind Süßigkeiten nicht mehr so wichtig.“

Georgs Geschichte

Einsatzort Kolumbien. Vor Georg, einem 60jährigen Chemotechniker aus Hessen, liegt ein interessanter Auslandsarbeitsaufenthalt als Berater. Der Experte wird in Kolumbien zur Optimierung von Produktionsprozessen an chemischen Anlagen benötigt. Im November ’96 trifft Georg in Lateinamerika ein und startet mit dem Programm.

Bei einer Arbeitsbesprechung vor Ort im Werk passiert’s: Kesselexplosion. Und Georg steht zwei Meter daneben. Eine mächtige Stichflamme schießt aus dem Chemiebehälter. Die Druckwelle befördert einen Schraubenschlüssel durch die Luft, der Georgs Schutzhelm zerschmettert und dem Deutschen das Bewusstsein raubt.

Als er wieder zu sich kommt, sieht er eine Flammenwand über sich und kann nur noch denken: „Sofort raus hier.“ Auf allen Vieren robbt sich der Verletzte aus dem Unglücksbereich heraus. Ein herbeigerufener Krankenwagen gibt den Geist auf, sodass Georg und zwei weitere Unfallopfer per offenem Lieferwagen in die eine Stunde entfernte Klinik nach Medellin gebracht werden.

Die Diagnose der kolumbianischen Ärzte nach Georgs Versorgung unter Vollnarkose: Verbrennungen zweiten und dritten Grades im Gesicht, an den Händen, auf dem Rücken und an den Beinen. Gesamtverbrennung: 17 Prozent. Insbesondere das Gesicht und die als Schutz vor den Kopf gehaltenen Hände, die auch Kontakt mit den glühenden Bodenfliesen bekamen, hat es stark erwischt. Fünf Tage lang liegt der Deutsche wie eine Mumie eingepackt auf der Intensivstation. In Vollnarkose erfolgen Wundversorgung und Hauttransplantation.

Sofort nach Bekanntwerden des Unglücks starten in Deutschland Familienangehörige und Freunde, die den 2. Grad haben, und senden täglich Fern-Reiki nach Kolumbien. „Während der ganzen Zeit im Krankenhaus fühlte ich durch diese Energie eine enorme Ruhe, tiefe Geborgenheit, Gelassenheit und Zuversicht“, so Georg. Auch die Ärzte registrieren diese Reiki-Erfahrung ihres Patienten. Ihr Kommentar: „So einen gefassten, gelassenen Brandverletzten hatten wir noch nie.“

Großes Lob zollen die Mediziner auch dem sehr guten Heilungsverlauf. Nach drei Wochen bereits ist Georg so hergestellt, dass er vom Krankenbett aufstehen und nach Deutschland fliegen kann. Dort schließt sich eine knapp zweiwöchige intensive Reiki-Phase mit täglichen Reiki-Behandlungen an. Ein bis zehn Reiki-Freunde geben Georg jeweils gleichzeitig Reiki.

Und: Während dieser Genesungsphase macht Georg selbst seinen 1. Reiki-Grad und arbeitet aktiv an seinem Heilungsprozess mit: „Eine unglaubliche Erfahrung“, sagt er.

Fünf Wochen nach dem Unfall zeigt sich das Gesicht bereits narbenlos und weist nur noch eine leichte Rötung, wie nach einem Sonnenbrand auf, die Brandwunden am Körper sind ebenfalls super abgeheilt, und auch die Hände heilen kontinuierlich. Kommentar der Ärzte: „Sehr guter Heilungsverlauf.“ Kommentar von Georg: „Das schreibe ich der Reiki-Kraft zu.“






 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok