Gedanken zu den Reiki-Lebensregeln

Von Evelyn Schwarze


Seit drei Jahren praktiziere ich Reiki. Dazu gekommen bin ich durch Sorgen und private Probleme. Die schlimmste Zeit war 1996. Ich weiß, dass ich das Jahr ohne Reiki nicht so gut überstanden hätte. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an Reiki denke. Trotzdem vergesse ich ab und zu die Lebensregeln. Wenn ich traurig bin oder Hilfe brauche, fallen sie mir aber immer zur rechten Zeit ein.

Ich freue mich immer wieder, wie einfach diese Regeln sind. Eigentlich bin ich ein freiheitsliebender Mensch, der sich nicht gerne Zwängen unterwirft, aber die Reiki-Regeln sind ja keine Verbotsregeln, sondern eine ermunternde Hilfestellung, die Mut macht.

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Für viele sind die einzigen heute gültigen Regeln die Verkehrsregeln. Sie wurden eingeführt aus Vernunft und werden – aus Angst vor Strafzetteln oder Unfällen – gut befolgt. Anders ist das bei einem Satz wie

„Gerade heute ärgere dich nicht.“

Es ist, als ob man mit einer Nadel in einen Ballon sticht – Entspannung. Sofort werde ich ruhig.

„Gerade heute sorge dich nicht.“

Wenn ich diesen Rat befolge, verschwinden die Sorgen tatsächlich.

„Ehre deine Eltern, Lehrer und Älteren.“

Erinnert an das Gebot in der Bibel. Es ist in seiner Erweiterung gerade in unserer Zeit lebenswichtig – für den ganzen Planeten.

„Verdiene dein Brot ehrlich.“


So habe ich immer gelebt, so bin ich schon als Kind erzogen worden. Aber bei finanziellen Sorgen wollte ich schon manchmal dieses Gebot, in Gedanken zumindest, brechen. Jedes Mal, wenn ich an diesen Punkt komme und es nicht tue, fühle ich mich besonders gut.

„Empfinde Dankbarkeit für alles Lebendige.“

Kein Problem, sondern ein herrlicher Satz. Wenn ich ihn lese oder denke, kitzelt es mich im Bauch vor Dankbarkeit und Freude. Ich spüre die Worte körperlich.

Schon immer habe ich Musik geliebt, aber seit ich mit Reiki um mein Leben und das meiner Kinder gekämpft habe, höre und fühle ich Musik noch intensiver und göttlicher. Vielleicht habe ich noch immer nicht den Mut, mit meiner Umwelt, meinen Mitmenschen über Reiki zu sprechen, obwohl es mir ein großes Bedürfnis ist, aber durch die Lebensregeln kann ich indirekt auch Reiki in die Freunde, Kollegen und Familie einfließen lassen.

Immer weiß ich:

Reiki ist einfach Lebensenergie!