Editorial 2/98

Wo steht das Reiki Magazin?



Wie es im Leben so ist: Andauernd gibt es irgendwelche Herausforderungen, ungelöste Rätsel, und frau oder man muß sich für eine von zwei (oder mehr) Sachen entscheiden, obwohl alle Optionen sehr verlockend erscheinen und Zeit für eine intensive Abwägung nicht bleibt.

Das Reiki Magazin wäre nicht das Reiki Magazin, hätte es nicht auch solche Klippen des Lebens zu meistern. Seit der letzten Ausgabe erhalten wir mehr und mehr Leserbriefe, die uns fragen, ob wir der Reiki Alliance "zugehörig" oder gar "hörig" seien und wo unser Standpunkt in diesen wilden Reiki-Zeiten sei.

In und zwischen den Zeilen lesen wir folgendes: Ein Großteil unserer LeserInnen ist mit dem Reiki Magazin zufrieden. Ein Teil möchte z. B. über die ursprünglichen Reiki-Richtungen in Japan und den Versuch der Lizenzierung von Reiki durch Phyllis Furumoto lesen. Andere hingegen interessiert, wie Reiki von einzelnen MeisterInnen weiterentwickelt wurde.

Die MitarbeiterInnen des Reiki Magazins haben auf der letzten Redaktionssitzung über den Standpunkt des Reiki Magazins beraten:

Das Reiki Magazin ist eine Zeitschrift für alle Reiki-Praktizierenden. Es soll Praktizierende in der täglichen Reiki-Praxis unterstützen und auf ihrem individuellen Reiki-Weg begleiten. Die MitarbeiterInnen der Redaktion kommen aus der Tradition des Usui-Systems, wie es von Phyllis Lei Furumoto und Paul David Mitchell vertreten wird. Einige von uns gehören der Reiki Alliance an. Gleichzeitig sind wir offen für Reiki, wie es von anderen Richtungen praktiziert wird.

Für uns liegt der Schwerpunkt darin, daß dies vor allem ein Magazin für Reiki-SchülerInnen des ersten und zweiten Grades ist. Die Diskussion, was das "richtige" Reiki sei, wird überwiegend von Reiki-MeisterInnen geführt, und das sehr kontrovers. Das Feuer, das oft hinter diesen Diskussionen steckt, macht es nicht gerade einfach, Daten und Fakten zusammenzutragen. Es ist uns aber wichtig, fair und ausgewogen zu berichten. Wir möchten auch versuchen, Brücken über "Reiki-Gräben" zu schlagen.

Wir sind nicht der Meinung, daß es das "bessere" oder das "schlechtere" Reiki gibt oder das "ursprünglichere". Wir berichten einfach darüber, was wir am besten kennen. Vielleicht erweckt das Reiki Magazin bei manchen den Eindruck, daß es eine einzige Reiki-"Richtung" vertreten würde. Aber diese Richtung ist die, über die wir über Jahre fundiertes Wissen angesammelt haben.
Wir werden in den nächsten Ausgaben versuchen, mehr über die verschiedenen "heißen" Reiki-Themen zu berichten. Wenn Du Hinweise und Informationen, Anregungen oder Tips hast, die uns weiterhelfen können, ist Deine Zuschrift wie immer willkommen.

Mit den besten Reiki-Grüßen



Jürgen Kindler

 

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