Reiki in der Öffentlichkeit - Teil 2

Die Reiki-Praktizierenden Jochen Sonntag und Brigitte Grimberg berichten von ihrem Umgang mit Reiki in der Öffentlichkeit:



Jochen Sonntag:

„Ich behandle mich oft im Zug direkt. Einmal saß ich gerade allein im Abteil und hatte mein Gesicht mit meinen Reiki-Händen bedeckt, da kam die Schaffnerin und fragte mich, ob mir nicht gut sei. Ich sagte, es sei alles in Ordnung. Damals war ich nicht in der Stimmung, ihr viel über Reiki zu erzählen. In einem anderen Fall habe ich einer Mitreisenden auf ihre Anfrage hin die ganze Reiki-Geschichte erzählt.

Ein anderes Mal war ich von Regensburg nach Zwickau unterwegs. Wir hatten uns schon länger mit unseren Mitreisenden unterhalten, als die Frau erwähnte, sie müsse am nächsten Tag zum Ohrenarzt. Ich fragte sie nach dem Grund, und sie erzählte, dass ihr eines Ohr schmerze und taub sei, und das schon seit einer Woche. Daraufhin fragte ich sie, ob ich ihr meine heilenden Hände auflegen sollte. „Probieren können wir’s ja mal.“ Ich legte ihr meine beiden Hände auf beide Ohren. Nach ca. zehn Minuten hörte die Frau etwas rauschen, nach einer Viertelstunde konnte sie wieder vollständig hören – und zwar auf beiden Ohren. Die Frau bedankte sich, und ich erklärte ihr, was Reiki ist.“


Brigitte Grimberg:

„Seit meinem 1. Grad Seminar vor über fünf Jahren gehört Reiki zu meinem täglichen Leben, und zwar immer und überall. Schon während des Seminars erklärte uns Edith Günther ihr „Hosentaschen-Reiki“ für unterwegs: Hände in die Hosentaschen und Reiki fließen lassen. In Bus und Bahn, im Auto als Beifahrer oder – wenn ich selbst fahre – vor jeder roten Ampel: Die Hände auf den Solarplexus oder auf meine Oberschenkel und „auftanken“.

Egal, ob im Theater oder im Café, ich finde immer eine Möglichkeit, meine Hände irgendwo auf meinem Körper zu platzieren. Es ist nicht nötig, dabei groß aufzufallen. Ich würde mir im Theater natürlich keine komplette Behandlung geben, aber wer sollte sich daran stören, dass ich mir eine Hand z. B. auf das Herzchakra und die andere auf mein Bein lege?

Besonders gut tut mir Reiki, wenn ich in die Innenstadt muss und ich mich während des Einkaufens mit dem zweiten Grad sowohl vor der schlechten Laune meiner Mitmenschen als auch vor überflüssigen und unüberlegten Einkäufen schützen kann. Stehe ich im Supermarkt an der Kasse an, so ist das für mich kein Grund mehr, nervös zu werden; denn ich nutze die Zeit, meine Einkäufe, die vor mir im wagen liegen, gleich einmal mit Fernreiki „aufzuladen“.

Im Restaurant „behandle“ ich mein Essen, indem ich die Hände an den Tellerrand halte und die Energie von den Seiten her auf meine Mahlzeit strömen lasse. Gläser und Tassen kann man zwischen den Händen halten. Wer merkt schon, dass hier ein Getränk „behandelt“ wird.

Meine drei Kinder – die alle in Reiki eingeweiht sind – benutzen es besonders gern bei Diktaten und anderen Klassenarbeiten: Eine Hand auf den Solarplexus – Kraft und Energie tanken – und mit der anderen Hand die „Aufgaben des Lebens“ in aller Ruhe erledigen.

Es gibt für mich eigentlich keine Situation mehr, in der ich nicht mit der Reiki-Energie in Kontakt bin, und das muss für andere nicht auffallend sein. Nur einmal, als ich mir die Hände auf meinen Bauch gelegt hatte, sprach mich jemand an und fragte: „Entschuldigung, haben Sie etwas mit Reiki zu tun ...?“

 

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