Editorial 2/99

Aufatmen und Trauern



Seit mehreren Jahren brodelte die Gerüchteküche um eine von Phyllis Lei Furumoto geplante Lizenzierung für Reiki-Meisterinnen und Reiki-Meister. Das Reiki Magazin berichtete darüber in der Ausgabe 3/98. Nun sind die Überlegungen zu einem Ende gekommen, und das überraschende Ergebnis ist: Phyllis Furumoto hat ihren Plan, Reiki-MeisterInnen einer Lizenzierung zu unterziehen, aufgegeben (siehe ihren Artikel in dieser Ausgabe).

Viele, die sich gewünscht hatten, diese Idee möge sich nie in die Wirklichkeit umsetzen, werden nun aufatmen. Und viele andere, die sich das Gegenteil wünschten, sind nun enttäuscht. Schon die Ankündigung der Lizenzierung hat die Reiki-Szene verändert. Nicht wenige Reiki-MeisterInnen waren von der weiteren Kommerzialisierung von Reiki enttäuscht und wandten sich ab. Andere wiederum freuten sich auf die Zeit, wenn es für Reiki einen einheitlichen Qualitätsstandard geben würde.

Ich persönlich bedaure die Entscheidung von Phyllis Furumoto, denn ich versprach mir durch eine Lizensierung eine größere Transparenz in der Reiki-Szene. Ich kann Phyllis jedoch verstehen, wenn Sie nicht gegen den erklärten Willen vieler Reiki-MeisterInnen eine Reglementierung einführen möchte.

Nun starten einzelne Reiki-MeisterInnen weitere Versuche, durch freiwillige Zusammenschlüsse einen Konsens über die Qualität von Reiki zu finden. Das Reiki Magazin wird natürlich darüber berichten.

Von Kindern für Kinder!?

Jetzt geht´s los! Nach vielfachem Wunsch hat das Reiki Magazin ab sofort eine neue, ständige Rubrik für unsere ganz jungen (oder auch jung gebliebenen) Leserinnen und Leser. Unsere neuen Mitarbeiter Robbi, Katti, Josch, Elo und Timo mitsamt ihrem Hund (dessen Name noch nicht verraten wird) erzählen Euch Geschichten oder laden zum Malen ein.

Da in den Schulen die neue Rechtschreibung gelehrt wird, werden wir diesen Teil nach den neuen Regeln schreiben. Auch für uns eine neue Übung!

Herzliche Reiki-Grüße



Jürgen Kindler

 

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