Nachgefragt! 11 Fragen an ... René Vögtli

11 Fragen rund um Reiki


rene-voegtli


- Name René Vögtli
- Beruf Reiki Lehrer
- geb. 1953, in Hergiswil (Schweiz)
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Sternzeichen/Aszendent Schlange/Wasser
- Erster Kontakt mit Reiki wann?/wo? 1988, in Hongkong
- Reiki-Grad Reiki  Prinzipal (Reiki Meister Lehrer)
- Wirkungsort überall
- Familienstand verheiratet, zwei Söhne


René Vögtli ist seit 1992 zusammen mit seiner Frau Mischa Vögtli-Egloff vollberuflicher Reiki-Lehrer. 1996-2008 waren sie abwechselnd im Präsidium von The Reiki Network. René ist Mitbegründer von RIO – Reiki International Organisation und von ProReiki – der Berufsverband e.V. Er unterrichtet Reiki weltweit und ist Autor von „Der Weltverbesserer“.

1. Wie bist du zu Reiki gekommen?

In einer Lebenskrise. Das führte dazu, dass ich das Leben eines Rohstoffhändlers verließ. Die Selbstbehandlung mit Reiki war elementar, um wieder zu mir zu finden.

2. Wie oft behandelst du dich mit Reiki?


Täglich.

3. Kombinierst du Reiki mit anderen Methoden?

Nein.

4. Wann hast du das letzte Mal Reiki angewandt?

Bei mir selbst: Heute. Bei anderen Menschen: Per Fernbehandlung gestern, anlässlich der RIO Notfallkette; In persona: vor drei Wochen auf einer griechischen Insel. Der Mann hatte eine „gefrorene Schulter“ (Schmerzen/Immobilität). Reiki würde nichts nützen, meinte er. Allerdings konnte er den Arm danach frei bewegen, was er wohl gar nicht registrierte. Noch wichtiger erschien mir, dass er den Mut fand, sich eine zehntägige Pause zu gönnen.

5. Hast du einmal ein Wunder mit Reiki erlebt?


Ja, klar. Und zwar nach kürzester Zeit, ohne Symbole, ohne nix, einfach so: Hände drauf. Wir verstehen uns schon richtig, „Wunder“ definiert als unerklärliche Spontanheilung? Zum Beispiel: Tumor (Brustkrebs), der innerhalb von 72 Stunden ganz verschwunden war. HIV positiv zu HIV negativ verwandelt. 

6. Hat auch mal etwas mit Reiki nicht geklappt?

Reiki ist ein Phänomen, welches sich außerhalb meines Einflusses bewegt. Und zwar zum höchsten Gut. Dieses wiederum können wir als Individuen nicht ermessen. Darin liegt Herausforderung und Chance: uns zu befreien von unserer Vorstellung, wie Reiki zu funktionieren hat, was es bewirken soll. Ich denke, wir sollten uns „Wunder“ mit Reiki wünschen, sie aber nicht erwarten. Dann erübrigt sich auch die Frage bzw. die Antwort lautet: Reiki klappt immer. 

7. In welcher außergewöhnlichen Situation hast du schon einmal Reiki gegeben?

Je größer die Not, desto unbedeutender die Umstände. So lässt sich auf einer Unfallstelle ein lederbeklufteter Rocker wie selbstverständlich in den Reiki-Arm nehmen. Ich durfte Nonnen wie Prostituierte, Politiker wie Junkies mit Reiki berühren, wurde dafür ins Kloster eingeschmuggelt oder auf Intensivstationen gerufen.

8. Welches ist dein Reiki-Lieblingsbuch?

Ich halte wenig von Reiki-Büchern – außer meinem eigenen natürlich (lacht) –, denn die Schönheit von Reiki und dessen Simplizität werden durch das geschriebene Wort eher limitiert. Für den nicht in Reiki Eingeweihten finde ich Dokumentationen von Fallstudien hilfreich (z. B. Reiki and Medicine von Dr. Nancy Eos). Fachliterarisch sind Frank A. Petters Aufklärungen zum geschichtlichen Hintergrund wertvoll. Ich freue mich sehr auf das Buch von David Bolius.

9. Welche Musik findest du, als Begleitung für Reiki-Behandlungen, besonders gelungen?


Naturgeräusche, sanfte Klänge, um die Reiki-Behandlung möglichst pur zu halten. Wenn, dann bevorzuge ich von Reiki-Menschen musizierte Werke (Homecoming und Sadhana von Peter Forster etwa).

10. Welche Person (lebendig oder verstorben) würdest du gerne mal treffen? Warum?

Jim Morrison, die Äbtissin des Kurama-Tempels, meinen Vater, Hawayo Takata, Ghandi, Obama … so viele! Weshalb? Wohl aus demselben Grund, weshalb ich Reiki-Lehrer bin: ich liebe Menschen.

11. Was ist deine Vision mit und für Reiki?

Ich stehe für „sowohl als auch!“. D. h. Authentizität, Hingabe und Heiligkeit gleichermaßen zu ehren wie auch Wirtschaftlichkeit, Qualitätsstandards und Rechtslage. Das mag widersprüchlich scheinen. Genauso wie die nicht-manipulative Natur, die nicht-invasive Eigenschaft von Reiki paradox anmutet im Antlitz der Sehnsucht nach Wissen, zielorientiertem Heilen und Kontrolle. Ich bin überzeugt, dass der zukunftsträchtigste Weg – ob in Politik, Wirtschaft oder Spiritualität – bedeutet, den Spagat zwischen vermeintlichen Widersprüchlichkeiten zu wagen. Dies entspricht der Essenz von Reiki. Deshalb ist Reiki jetzt hier. Dieses Bild motiviert mich und spiegelt die Vision von RIO, mit Lust und Freude der Welt Reiki zuteil werden zu lassen.