Das Reiki Lebenshilfe Projekt

Ursula Klinger-Omenka und Ikechukwu Simeon Omenka stellen ihr neues Projekt vor.

 

Reiki-Projekte entstehen häufig aus einem Erlebnis heraus. So war es auch bei Ursula Klinger-Omenka und Ikechukwu Simeon Omenka. Durch einen Krankenhausaufenthalt wurde die Idee eines Lebenshilfe-Projektes geboren, das für Interessierte offen ist. Ursula Klinger-Omenka und Ikechukwu Simeon Omenka stellen ihr neustes "Kind" vor.



Vor ziemlich genau einem Jahr machte Ursula eine "einschneidende" Erfahrung. Nach über 14 Jahren Gesundsein landete sie eines Nachts mit starken Blutungen als Notfall in der nächstgelegenen Klinik. Die Diagnose lautete "eine funktionelle Zyste", und eine Ausschabung der hochaufgebauten Gebärmutterschleimhaut sollte vorgenommen werden. Nach dem ersten Schreck erlebte sie viele heilende Erfahrungen, wie beispielsweise durch die beiden Krankenschwestern, die sie auf dem Weg zum OP immer mit einer Hand an Arm oder Schulter berührten, während sie das Bett mit ihr schoben, und den Narkosearzt, der diese Berührung mit einer "beruhigenden" Hand bis zum Einsetzen der Narkosewirkung fortsetzte.

Obwohl dies keine Reiki-Hände waren, spürte sie in sich viel Vertrauen, Ruhe und Kraft. Als sie nach diesem - aus medizinischer Sicht - einfachen und kurzen Eingriff im Aufwachraum zu sich kam, berührte sie wieder eine Hand, und ein Gefühl unbeschreiblicher Liebe durchflutete sie in diesem Zwischenstadium von "Aufwachen und Zurückkommen aus der Narkose". Dies war fast zuviel für sie, und immer wieder kamen ihr Tränen des inneren Berührtseins von Liebe ... und noch mal Liebe.

Was sie zu diesem Zeitpunkt nicht wußte, war, daß ihr viele II. Grad-Eingeweihte und einige Reiki-Meister Fern-Reiki sendeten. Zum ersten Mal in ihrem Leben mußte sie ein Seminar, das sie und Ikechukwu am nächsten Tag zusammen geben wollten, absagen bzw. verlegen. Ikechukwu hatte fast alle angemeldeten Teilnehmer telefonisch erreicht. So wußten von Ursulas bevorstehendem Operationstermin und informierten wiederum weitere Reiki-Eingeweihte. Obwohl sich der vorgesehene OP-Termin um mehr als zwei Stunden verschob, und obwohl Ursula nichts von dieser großartigen Fern-Reiki-Unterstützung wußte, war Reiki wirksam.

Bei einem Spaziergang kam die Idee

Als Ursula am darauffolgenden Tag nach Hause durfte, fühlte sie sich sehr leer, und dieser Zustand hielt auch noch bis zum Osterfest, das eine Woche später war, an. Bei einem Spaziergang am Bodensee und einem Gespräch mit Ikechukwu wurde durch ihn die Idee für das Reiki-Lebenshilfe-Projekt geboren. Ursula erkannte in ihrer Leere auch die innere Leere nach 13 Jahren Reiki-Praxis, Seminar- und Ausbildungstätigkeit.

So viele Menschen hatte sie mit Reiki in Verbindung gebracht, und so wenige fanden den Weg, Reiki weiterzugeben. Als ihr Ikechukwu seine Idee von einer deutlicheren Verbindung von Reiki-Gebenden mit kranken Menschen, mit Menschen in der Krankenbetreuung und -pflege erzählte, war sie von einem Moment auf den anderen nicht mehr leer, sondern erfüllt. Erfüllt von einer Idee, die neue Möglichkeiten der Anwendung von Reiki mit sich bringt, und erste konkrete Schritte dazu beflügelten uns beide.

Wir schrieben mehrere durch uns in den I. und II. Grad Eingeweihte an, die im Bereich der Krankenpflege tätig sind. Daraus ergab sich zunächst ein Arbeitskreis, der sich einmal monatlich in unserem Seminarzentrum traf. Wir hörten auch hier von dem Wunsch, mehr Reiki am Arbeitsplatz geben zu können, und der Schwierigkeit, dies zu konkretisieren. Die Idee, einen eigenen Pflegedienst in Verbindung mit Reiki aufzubauen, wurde auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, da es uns schien, als würden wir damit den zweiten vor dem ersten Schritt tun wollen.

Sehr schnell führte uns Reiki dann zu dem Weg, Reiki zusätzlich zu bereits bestehender Pflege und Betreuung anzubieten und dazu nicht nur "Fachpersonal" anzusprechen, sondern Reiki-Eingeweihte, die Erfahrung mit Reiki-Geben haben und im Umgang mit kranken Menschen - evtl. auch nur im Bereich der eigenen Familie. Reiki-Eingeweihte, die in unsere Seminare, Abende, Ausbildungen kommen, ergriffen sofort mit Begeisterung diese Richtung und sorgten dafür, daß das Reiki-Lebenshilfe-Projekt nicht auf den regionalen Bereich des Dreiländerecks am Bodensee beschränkt blieb, sondern sich gleich auf den gesamten deutschsprachigen Raum ausweitete.

Das Reiki-Lebenshilfe-Projekt (RLHP) baut in Deutschland, dem Fürstentum Liechtenstein, Österreich und der Schweiz ein Netz von Reiki-Gebenden auf für alte Menschen, Kranke jeden Alters, deren Pflegende und Angehörige. Die Initiatoren sind wir zusammen mit drei II. Grad-Reiki-Eingeweihten, die schon lange im Krankenpflegebereich tätig sind:
Renate Metz, Krankenschwester in der Gemeindekrankenpflege, Friedrichshafen (D),
Monika Feuerstein, leitende Dipl. Krankenschwester der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe im Krankenhaus Hohenems (A)
und Kaspar Feuerstein, Direktor der Krankenpflegeschule in Bregenz (A).

Das RHLP richtet sich an Eingeweihte in den II. Grad

Das RLHP wendet sich an Reiki-Gebende, die in den II. Grad eingeweiht sind, gerne mehr Reiki geben möchten und als einzelne Person nicht den Zugang zu denen finden, die Reiki bekommen möchten oder die wenig oder Widersprüchliches von Reiki gehört haben, denen aber Reiki in ihrer Krankheits- bzw. Lebenssituation oder Tätigkeit besonders hilfreich wäre.

Das RLHP ist eine kompetente, seriöse Gemeinschaft/Organisation, die es dem einzelnen Reiki-Gebenden erleichtert, Kontakte zu Ärzten, Hebammen, Krankengymnasten, Masseuren, Krankenhäusern bzw. einzelnen Stationen, Altersheimen, Krankenpflegediensten, Sozialstationen und deren Leitern und/oder Pflegepersonal aufzunehmen.

Vom RLHP gibt ein Informationsfaltblatt heraus, das jeder Reiki-Gebende, der dem Projekt angehört, mit seiner Adresse versehen weitergeben bzw. auslegen kann. Dieses Informationsfaltblatt informiert auf einfache Weise über Reiki und seine praktische Anwendung.

Das RLHP stellt für jeden, der in das Projekt aufgenommen wurde, kostenlos das Informationsfaltblatt zur Verfügung. Der Reiki-Gebende versieht die Vorderseite mit seinem Aufkleber/Stempel und gibt die Faltblätter weiter, legt sie aus oder nutzt sie als Kontaktmöglichkeit mit Institutionen.

Außerdem versendet das RLHP eine aktuelle Adressenliste mit allen Reiki-Gebenden des Projekts an diejenigen, die dem Projekt angehören, so daß ein Kontakt untereinander gewährleistet ist und bei Anfragen von interessierten Personen und Einrichtungen an anderen Orten Adressen weitergegeben werden können.

Erst wenige Monate alt, aber schon erfolgreich

Obwohl das Projekt erst im Dezember 1996 mit seinen ersten Aufnahmegesprächen begann, gehören inzwischen insgesamt 20 Reiki-Gebende aus allen deutschsprachigen Ländern dem RLHP an, und die Erfahrungen, Rückmeldungen und Entwicklungen sind einfach großartig. Die Reiki-Gebenden spüren den Rückhalt des RLHPs als Organisation/Gemeinschaft sehr, trauen sich eher und auch bewußter, über Reiki und ihre Reiki-Arbeit zu informieren, Geld als Energieausgleich für ihr Reiki-Geben zu verlangen und Kontakte zu Einrichtungen, Kliniken oder Arztpraxen aufzunehmen. Fast immer ist es möglich, das Informationsfaltblatt des RLHPs auszulegen, und die meisten Reiki-Gebenden des Projektes haben aufgrund dessen schon mehrere Reiki-Stunden geben können. Außerdem werden häufiger Kontakte zur Presse genutzt und über das Projekt berichtet.

In St. Johann/Tirol (A) ist durch eine Reiki-Gebende, die dem RLHP angehört, ein guter Kontakt zu der Leiterin des "Sozial- und Gesundheitssprengels" entstanden - einer Privatinitiative, die von der Gemeinde getragen wird und ein Büro im Gemeindeamt hat, in dem jetzt die Informationsblätter vom RLHP ausliegen und Reiki und das RLHP ins Angebot und in die Veröffentlichungen aufgenommen werden. Außerdem ist im "Kitzbüheler Anzeiger" im April ein Artikel über das RLHP veröffentlicht worden.

In Eschen (FL) hat eine Reiki-Gebende, die dem RLHP angehört, im Betreuungszentrum St. Martin (Pflegeheim) offene Türen für das RLHP vorgefunden. Der Leiter des Zentrums organisierte mit ihr zusammen im April einen Informationsnachmittag im Betreuungszentrum mit Ursula und Ikechukwu und den Reiki-Gebenden des RLHPs in Liechtenstein. Dazu wurden die Mitarbeiter aller vier Betreuungszentren des Fürstentums Liechtenstein eingeladen sowie von den Krankenhäusern Vaduz und Grabs, die Gemeindeschwestern, Familienhelferinnen und der Spitex-Pflegedienst. Das RLHP-Informationsfaltblatt konnte bereits in mehreren Arztpraxen ausgelegt werden, und die Tageszeitung "Liechtensteiner Volksblatt" berichtete ausführlich über das RLHP und den bevorstehenden Informationsnachmittag.

Das RLHP befindet sich noch im Aufbau, doch kommen immer häufiger ermutigende, beglückende Rückmeldungen, sowohl von den Reiki-Gebenden wie auch von Reiki-Empfangenden. Meistens meldeten sich bis jetzt "Notfälle" und Menschen mit massiven körperlichen und/oder psychischen Belastungen. Wir schätzen sehr die Einfachheit von Reiki und die umfassende Fürsorge, Unterstützung und Begleitung, die durch Reiki gegeben wird - für den Empfangenden und den Gebenden.

Das Reiki-Revitalisierungs-Centrum

Ein weiterer Schritt im Reiki-Lebenshilfe-Projekt ist der Aufbau eines Reiki-Revitalisierungs-Centrums (ReReCe). Wir stellen dafür unser jetziges Wohn- und Seminarhaus am Bodensee mit See- und Bergsicht zur Verfügung. Wir planen, in diesem Jahr aus dem Haus auszuziehen, eine Wohnung für uns zu erwerben und eine neue, größere Halle zu finden für Seminare, mehr gemeinsames Trommeln und Klang-Lichtarbeit, für Edelstein- und Trommelberatung und -Verkauf, für mehr Gemeinschaft mit denen, die mitarbeiten, sowie mit denen, die teilnehmen.

Das Reiki-Revitalisierungs-Centrum soll ermöglichen, eine Woche und länger im Einzel- oder Doppelzimmer im Haus zu wohnen, täglich eine Stunde Reiki von einem festangestellten, erfahrenen Reiki-Gebenden zu bekommen, vollwertige Verpflegung sowie Erholung in der schönen Umgebung mit hohem Freizeitwert - Wander- und Radwege am See, in den Obstbaumplantagen, im Hinterland mit Wald und kleinen Seen, Ausflüge mit dem Schiff auf dem Bodensee, Bergtouren ... - zu genießen.

Das Angebot richtet sich an Menschen, die sich mit Reiki eine Zeitlang zurückziehen möchten, die durch Reiki eine längere Unterstützung bekommen möchten - sei es, weil sie durch Krankheit oder Operation geschwächt, durch Streß erschöpft, durch eine schwierige Lebensphase belastet sind, oder weil sie einfach Reiki-Urlaub machen möchten. Auch Seminarteilnehmer können, sofern Plätze frei sind, im Haus Übernachtung und Verpflegung bekommen.

Das Haus hat drei Etagen (je 80-100 qm), die bereits getrennt voneinander im Grundbuch eingetragen sind. Wir selbst sind Eigentümer und suchen drei Investoren, die jeweils eine Etage erwerben und das Haus der Verwaltung des ReReCe zur Nutzung anvertrauen. In den ersten Jahren wird vermutlich einfach kostendeckend gearbeitet, aber bei stärkerer Belegung ergibt sich eine interessante Rendite.

Wir werden über die weitere Entwicklung des Reiki-Lebenshilfe-Projektes sowie über das geplante Reiki-Revitalisierungs-Centrum im Reiki Magazin immer wieder berichten. Wer an dem Erwerb einer oder mehr Etagen unseres Hauses zur Verwirklichung des ReReCe ernsthaft interessiert ist, den bitten wir, bald mit uns Kontakt aufzunehmen.

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Die Initiatoren des RLHPs klären in einem Aufnahmegespräch folgende Voraussetzungen:

 

Ist der Reiki-Gebende

- in den II. Grad Reiki eingeweiht? Das Projekt ist offen für alle Reiki-Richtungen, klärt aber im Aufnahmegespräch, was der Reiki-Gebende unter Reiki versteht, wie es durch ihn präsent ist und welche Erfahrungen mit Reiki vorhanden sind.
- erfahren mit der Anwendung und Wirkungsweise von Reiki?
- vertraut im Umgang mit Kranken, Pflege oder Begleitung von Kranken (dies kann auch im Familienbereich sein)?
- psychisch belastbar mit dem, was Kranke/Pflegende und/oder ihr Umfeld mit sich bringen?
- bereit und zeitmäßig in der Lage, mit vier aufeinanderfolgenden Reiki-Stunden zu beginnen und bei jedem auf dieser Erstunterstützung zu bestehen?

Ist der Reiki-Gebende bereit und fähig,

- für eine Reiki-Unterstützung im Zusammenhang mit dem RLHP 50,- DM/sFr. bzw. 350,- ÖS zu nehmen? Der Betrag ist ganz für den Reiki-Gebenden, das Projekt erhält davon nichts.
- sich einfach als Reiki-Gebender zu verstehen und sich nicht als Heiler/Geistheiler zu bezeichnen?
- keine Heilungsversprechen zu geben, keine Medikamente abzusetzen oder zu empfehlen, keine Diagnosen zu stellen?
- erforderliche medizinische/ärztliche Maßnahmen nicht abzulehnen, sondern Reiki als Ergänzung dazu zu sehen, ggf. zur medizinischen/ärztlichen Untersuchung/Abklärung/Behandlung zu raten?
- innerhalb von zwei Jahren einmal an der zwei- bis dreitägigen Fortbildung des RLHPs teilzunehmen zu einer ermäßigten Fortbildungsgebühr von 100,- DM (ohne Unterkunft und Verpflegung)?
- einen Jahresbeitrag in Höhe von 200,- DM zu Beginn des Jahres bzw. bei seiner Aufnahme zu zahlen?
- die Einhaltung dieser Bedingungen zu versichern und zu unterschreiben und Reiki im Sinne des RLHPs anzuwenden und mit seiner ganzen Persönlichkeit zu repräsentieren?

Informationen

Institut für Ganzheitliche Psychologie - Reiki-Zentrum
Ursula Klinger-Omenka und Ikechukwu Simeon Omenka
Langgasse 2
D-88149 Nonnenhorn
Tel.: (0049) 08382/ 888 333, Fax: 888 500.



Die Autoren
Ursula Klinger-Omenka und Ikechukwu Simeon Omenka sind beide Reiki-Meister im Usui-System der Reiki-Heilung und Mitglieder der Reiki Alliance. Sie verbinden Reiki mit Edelsteinen und Urklängen, leiten das "Institut für Ganzheitliche Psychologie" und bauen eine Reiki-Klinik in Nigeria. Sie sind Autoren von "Reiki mit Edelsteinen" und "Edelstein-Power-Meditation" (beide im Windpferd Verlag erschienen).