Editorial 3/97


Liebe Leserinnen und liebe Leser,


Reiki auf der Parkbank ?!

Während ich diese Zeilen schreibe, schweifen meine Blicke und Gedanken nach draußen, wo sich der Sommer mit lauen Lüften und Sonnenschein ankündigt. Noch ist es zu kalt, aber meine nächsten Artikel werde ich wohl auf der Parkbank schreiben. Und wenn ich mal eine Abwechslung brauche, dann werde ich mir auch dort Reiki geben ... wenn ich mich denn trauen würde .

"Irgendwie" - mir fällt zunächst kein besseres Wort ein - traue ich mich nicht immer, Reiki in der Öffentlichkeit anzuwenden. Auch auf meinen vielen Zugfahrten von Frankfurt nach Hamburg gebe ich mir allenfalls mit dem zweiten Grad Fern-Reiki, doch lege ich mir nicht direkt die Hände auf.

Wie halten Sie es mit Reiki in der Öffentlichkeit? Haben Sie sich schon einmal auf dem Weg zur Arbeit in der Bahn (hoffentlich nicht im Auto) die Hände auf die Augen gelegt? Wenn ja, wie war es? Und wenn Sie sich nicht getraut haben, warum nicht?

Es gibt auch einen anderen Aspekt von Reiki-in-der-Öffentlichkeit: "Wem kann oder soll ich von Reiki erzählen?" - eine Frage, die sich alle Reiki-SchülerInnen irgendwann stellen.

Wir möchten in einer der nächsten Ausgaben über dieses Thema berichten, und ich möchte Sie herzlich bitten, uns ihre Erfahrungen zu schreiben: Wem haben Sie am Anfang von Ihren Erfahrungen erzählt, als Sie gerade Reiki erlernt hatten? Was haben Sie über Reiki erzählt? Haben Sie diesbezügliche Erfahrungen gemacht, die Sie mit anderen teilen möchten?

Ich freue mich auf Ihre Zuschriften!

Mit herzlichen Reiki-Grüßen



Jürgen Kindler