"Praktiziert Reiki – und entdeckt das Geschenk in euren Händen!"

Ein Porträt von Paul David Mitchell, Office of the Grandmaster, Usui Shiki Ryoho


"Praktiziere jeden Tag Reiki. Und in dieser täglichen Praxis, dem intensiven Sein mit Reiki, entdeckst du das Geschenk, das du in deinen Händen hältst." Das ist der Rat, den Paul David Mitchell Reiki-Eingeweihten aller Grade gibt. Ein Rat, den Paul Mitchell selbst befolgt – denn Reiki ist sein Leben. Der US-Amerikaner Paul Mitchell, 1979 von Hawayo Takata, der damaligen Großmeisterin im Usui-Reiki-System zum Reiki-Meister eingeweiht, wirkt seit 1993 neben der heutigen Großmeisterin Phyllis Lei Furumoto als Oberhaupt der Disziplin des Usui-Systems. Er unterrichtet weltweit den ersten und zweiten Reiki-Grad und bietet Aus- sowie Weiterbildungen für Reiki-MeisterInnen an. In einem Gespräch mit Dagmar Schneider-Damm im holländischen Egmond aan Zee im Februar 1997 gab Paul Mitchell Einblick in seine Lebensgeschichte und seinen nunmehr rund zwei Jahrzehnte währenden Weg mit Reiki.

paul-mitchell

Paul Mitchell (Jahrgang 1946) wurde in Oakland/Kalifornien geboren und wuchs gemeinsam mit zwei Schwestern und einem Bruder in einer Familie auf, für die das Engagement in der katholischen Kirchengemeinde einen wichtigen Bestandteil des Gemeinschaftslebens bildete. Sehr gut kann sich Paul an sein frühes Jugendideal und den tiefen Herzenswunsch erinnern: "Priester sein und etwas für andere Menschen tun."

Entsprechend konsequent erfolgte bereits früh die Lebensausrichtung und die Anmeldung in ein spezielles Jungeninternat, ein sogenanntes Junior-Seminar für Schüler mit der Berufs- und Lebensperspektive Priester. Träger dieser Einrichtung: der Orden der Salesianer, eine Gemeinschaft, die sich der Jugend- und Bildungsarbeit verschrieben hat. Die Salesianer und insbesondere die Persönlichkeit des Ordensgründers Don Bosco (1815-1888) prägen Paul Mitchell. Der 1934 vom Papst heiliggesprochene Priester, Lehrer und Heiler Don Bosco startete in seiner Heimat Italien Heime und Projekte für obdach-, halt- und orientierungslose Kinder und Jugendliche.

Bei den Salesianern

"Religion, Vernunft und Liebe" lauten die tragenden Säulen von Don Boscos "Pädagogik der Vorsorge". Zur Unterstützung seiner Arbeit rief er einen Orden ins Leben. Heute gelten die Salesianer Don Boscos (benannt nach dem Schweizer Bischof und Humanisten Franz von Sales) als drittgrößte und weltweit wirkende männliche Ordensgemeinschaft in der katholischen Kirche. Schwerpunkt ist nach wie vor die Jugend- und Bildungsarbeit.

Bei den Salesianern übernimmt Paul Mitchell bereits als Oberschüler Mitverantwortung in der Kinderbetreuung bei Ferienlagern. "Diese Arbeit und die Gemeinschaft beeindruckten mich tief." So legt Paul nach Abschluß der High School die ersten Gelübde ab und tritt als Bruder dem Orden der Salesianer bei, besucht das College und unterrichtet drei Jahre lang an Schulen der Salesianer, zunächst in Kanada, dann in Kalifornien. Im Alter von 24 Jahren verläßt Paul Mitchell "sein" Seminar, das ihm insgesamt zehn Jahre lang Heimat bedeutete. "Das Ideal 'Dienen' Don Boscos und der Salesianer prägte mich. Don Bosco war die nährende Leitfigur für mein Tun", erinnert sich Paul Mitchell. "Aber damals hätte ich mir nicht vorstellen können, selbst einmal ein Heiler zu sein."

Universitätsstudium

Religion und Philosophie begleiten Paul auf seinem weiteren Lebensweg. Für diese beiden Fächer schreibt er sich denn auch als Student an der University of San Francisco, einer katholischen, vom Jesuiten-Orden geführten Hochschule ein. Während der Studienzeit assistiert er einem Freund, einem salesianischen Priester, bei Retreats für Schüler katholischer High Schools im Raum San Francisco. In einer Phase der Selbstfindung, des persönlichen Wachstumsprozesses und auf dem Weg zur Entwicklung von Gemeinschaftsgeist möchte Paul den Jugendlichen mit diesen Retreats eine Orientierungshilfe geben.

Tagsüber Studium an der Universität, in der Freizeit Jugendarbeit und in der Nacht Jobben fürs Studium – so sieht Paul Mitchells reiches Arbeitspensum während der Universitätsjahre aus. Schmunzelnd erzählt er heute von seinen Studentenjobs, von der "Maloche" am Fließband, der Fertigung von Trucks, von der Hilfsarbeitertätigkeit als Schweißer ...

Und noch etwas Entscheidendes geschieht während der Unizeit in San Francisco: Paul trifft seine große Liebe und seit 1977 Ehefrau Susan. Nach Pauls erstem Universitätsexamen kehrt das Paar 1972 der Uni und der Großstadt den Rücken und zieht in die einsame Berghütte, die Pauls Mutter Mildred in der Sierra besitzt. "Eine wundervolle Zeit in und mit der Natur und für unsere Partnerschaft", schwärmt Paul. Der damals 27jährige und die 22jährige Susan entwickeln ihre kreativen Fähigkeiten; sie töpfern und gestalten funktionale Holzkunst, die sich auf den umliegenden Märkten gut verkaufen läßt.

Schuldienst

Nach diesem Aussteigerjahr erhält Paul das Angebot, als Religionslehrer an einer katholischen Schule der Marianer-Brüder in San Francisco zu unterrichten. Zurück in der Stadt, starten Paul und Susan mit drei befreundeten anderen Lehrerpaaren – die Männer kennen sich alle vom Salesianerseminar her – ein Wohnprojekt. Sie kaufen ein wundervolles, aber leider etwas heruntergekommenes Prachtstück von Haus und bringen es mit vereinten Kräften und großem Teamgeist auf Vordermann. "Es war ein unglaubliches Abenteuer, denn keiner von uns hatte Geld," so Paul. Dennoch meistern sie alle Klippen, und bald entwickelt sich das Haus zum beliebten Treffpunkt gleichgesinnter Freunde: "Unsere Wohngemeinschaft bedeutete die Fortsetzung des Zusammenseins im Geiste der religiösen Gemeinschaft."

Nach drei Jahren Unterricht an der katholischen High School reduziert Paul den Lehrauftrag auf eine Halbtagsstelle und übernimmt die Leitung des katholischen Gemeindebüros, das an der Schule für das christliche Gemeinschaftsleben zuständig ist und sowohl Schülern als auch Lehrern Veranstaltungen wie Vorträge, Gottesdienste und Retreats anbietet. In dieser Zeit, 1977/78, geschieht es.

Paul begegnet dem Thema Heilung und kurz darauf Reiki: "Eines Tages brachte einer der Marianer-Brüder ein Faltblatt über eine holistische, also ganzheitliche Heilungskonferenz mit und meinte, daß wir da unbedingt hin sollten. Ich wußte zwar nicht weshalb. Aber schließlich ging ich doch. Alleine. Denn der Ordensbruder, von dem der Anstoß kam, blieb daheim."

Das Gehörte und Erlebte bringt etwas in Bewegung. Paul Mitchell, der zu diesem Zeitpunkt parallel zum Schuldienst wieder an der San Francisco State University Pädagogik studiert und den Magisterabschluß anstrebt, schreibt sich im Sommersemester 1978 für einen Kurs in "Holistischer Gesundheit und Selbstregulierung", ein Angebot der Uniabteilung für "Interdisziplinäre Studien in der Wissenschaft", ein. Heilung ist einer der Schwerpunkte dieser Abteilung unter Leitung des Biologen Dr. George Araki, eines japanischen US-Amerikaners.

Erste Begegnung mit Hawayo Takata

An einem Vormittag im Juli 1978 hält in besagtem Kurs eine ganz besondere Referentin einen Vortrag über natürliche Heilung: Hawayo Takata. "Klein. Zierlich. Bekleidet mit einer Hose, Bluse und einer leuchtend roten Weste, so kam Frau Takata zur Tür herein und begann, über Reiki zu sprechen", erinnert sich Paul Mitchell. Statt grauer Theorie teilt die damals knapp 78jährige Reiki-Großmeisterin mit den Studenten ihre Erfahrungen und erzählt in der für sie typischen klaren Sprache die Geschichte von Reiki und Reiki-Geschichten. Zur Demonstration legt sie einer Studentin die Hände auf und fragt: "Na, fühlst du was?" Auf das Nicken der Studentin antwortet Frau Takata: "Ja, das ist Reiki."

"Eine einfache Erklärung", findet Paul Mitchell, der noch heute von der Schlichtheit und dabei doch großen Tiefe von Hawayo Takatas Belehrungen beeindruckt und geprägt ist. Auf das Angebot eines Reiki-Kurses für interessierte Studenten reagiert Paul Mitchell mit einer sofortigen Anmeldung: "Auf der Heimfahrt nach Frau Takatas Vortrag wußte ich, daß Reiki das war, wonach ich immer gesucht hatte. Und sofort nach diesem Gedankengang wurde mir klar, daß ich davor eigentlich gar nicht auf irgendeiner Suche war ... "

Im September 1978 nehmen Paul und Susan Mitchell gemeinsam mit 16 anderen Schülern an einem Erste-Grad-Reiki-Seminar bei Hawayo Takata teil. Als Gastgeber fungiert Dr. George Araki. An vier Abenden unterrichtet Takata in einer Art Reiki, die Paul als "lovely and simple" bezeichnet: "Die Großmeisterin war sehr strahlend und sehr ermutigend." Und dennoch verläßt Paul mit einem zweifelnden Gefühl den Kurs: "Ich war sicher, daß Reiki ganz gewiß bei allen funktioniert, nur bei mir nicht." Aber Paul Mitchell "bleibt bei der Stange", befolgt Hawayo Takatas Hausaufgaben und übt täglich Reiki. Außerdem nimmt er ein Jahr lang regelmäßig mit Susan – und einem harten Kern von einem halben Dutzend Reiki-Freunden – an den in Dr. Arakis Haus wöchentlich stattfindenden Reiki-Austauschtreffen teil.

Ungefähr ein halbes Jahr nach der Einweihung in den ersten Reiki-Grad steht bei einem dieser Reiki-Abende plötzlich Hawayo Takata, die gerade anläßlich eines Reiki-Kurses bei Dr. Araki weilt, im Raum, mustert die fleißig Übenden zufrieden und sagt: "Gut so. Und nach einem Jahr seid ihr reif für den zweiten Reiki-Grad."

Ein für den Sommer 1979 festgelegter Reiki-II-Kurs, den Susan und Paul Mitchell bei Hawayo Takata gebucht haben, wird kurzfristig abgesagt. Krankheitsbedingt kann die Großmeisterin nicht die Strapaze einer Reise nach San Francisco auf sich nehmen. Eine große Enttäuschung für Paul, der gerade ein Jahr Freistellung vom Schuldienst genießt, kleine Jobs übernimmt und ansonsten intensiv Reiki praktiziert.

Der "Zufall" will es, daß ein Mitglied der Hausgemeinschaft nach Washington/DC zieht und Paul um Überführung seines Autos bittet. Also schwingt sich dieser hinter das Steuer des dunkelblauen MGs und kutschiert den flotten Sportwagen fünf Tage lang von der West- zur Ostküste. Auf halber Strecke ist sie plötzlich da, die Idee: Wie wäre es mit einem Abstecher nach Iowa zu Hawayo Takata, um den zweiten Reiki-Grad doch noch wie geplant zu empfangen? Gedacht, getan. Bei einem kurzen Telefongespräch gibt die Großmeisterin grünes Licht. In Hawayo Takatas Haus begegnet Paul in besagtem Sommer 1979 auch erstmals der Reiki-Meisterin Phyllis Furumoto, Frau Takatas Enkelin. Phyllis reist damals viel mit Frau Takata und behandelt sie während Krankheitsphasen mit Reiki.

Reiki als Lebensmittelpunkt

"Und so erhielt ich meinen zweiten Reiki-Grad, lernte die Symbole und ihre Anwendung, empfing die Einweihung und war dann wieder mit dem schnellen Wagen des Nachbarn weiter unterwegs nach Washington", blendet Paul Mitchell 18 Jahre zurück. Auf dem anschließenden Heimflug nach San Francisco wächst in Paul die Gewißheit: "Ich möchte Reiki als mein Lebenswerk, als Mittelpunkt meines Lebens haben." Über Details und Konsequenzen macht er sich zu diesem Zeitpunkt keine Gedanken: "Es war damals einfach ein tiefes Gefühl und Erkennen, was ich wirklich im Innersten wünschte."

Als Hawayo Takata im Oktober 1979 das nächste Mal in San Francisco Reiki-Seminare gibt, fungieren die Mitchells als Gastgeber. "Es war sehr schön, Frau Takata im Haus zu haben", so Paul Mitchell. Viele Freunde, die Mitglieder der Wohngemeinschaft und auch Pauls Mutter Mildred lassen sich von Hawayo Takata in den ersten Reiki-Grad einweihen. Auch andere Reiki-Meister, die Takata im Raum San Francisco ausgebildet hatte, darunter Fran Brown, Dorothy Baba und Beth Gray, kommen damals mit Paul Mitchell in Kontakt.

Nach einer Reiki-Stunde geht Frau Takata zu Susan Mitchell und berichtet, daß sich Pauls Reiki verändert habe. Sie prophezeit: "Eines Tages wird Paul seinen Lebensunterhalt mit Reiki verdienen." "Es war sehr schön, das zu hören. Eine Bestätigung für meinen Weg.

Kurz danach ruft Dr. George Araki an und spricht über den Wunsch, Reiki-Meister zu werden. Auch in Paul "arbeitet" es: "Aber alleine hätte ich zu diesem Zeitpunkt nicht den Mut gehabt, Hawayo Takata danach zu fragen." Also gehen die beiden Freunde gemeinsam zur Großmeisterin und tragen ihr Herzensanliegen vor. Und Frau Takata akzeptiert. Einziges Problem: ein randvoller Terminkalender bei Hawayo Takata und bei Dr. Araki, nur Paul Mitchell ist – dank der Beurlaubung – flexibel: "Die einzige Möglichkeit bestand damals darin, sofort am nächsten Tag mit dem Meisterkurs zu starten. Und so geschah es." Verunsichert durch viele offene Fragen und die Schnelligkeit der Ereignisse, geht Paul in Meditation: "Dann kamen eine große Ruhe und Sicherheit, und ich wußte, daß alles in Ordnung ist, so wie es ist. Und ich vertraute der über 40jährigen Erfahrung von Hawayo Takata.“

Für den jungen Reiki-Meister Paul Mitchell bedeutet der bald darauf folgende Tod der Großmeisterin im Dezember 1980, kurz vor ihrem 80. Geburtstag, einen großen Verlust. Und zugleich eine große Herausforderung, den Reiki-Meister-Weg alleine zu gehen: "Aber ich fühlte mich immer von Frau Takata geführt und unterstützt." Paul Mitchell berichtet von Hawayo Takatas großer Inspiration, dem tiefen Vertrauen in die Kraft und in die Praxis von Reiki in Übereinstimmung mit der traditionellen Überlieferung: "Das war die Grundlage für meine eigene Reiki-Praxis. Die Großmeisterin Hawayo Takata zu erleben bedeutete so eine kraftvolle Erfahrung. Sie wirkte als großes Vorbild für uns alle."

Neubeginn in Idaho

1980 verlassen Paul und Susan Mitchell die Hausgemeinschaft, San Francisco, ihre Jobs und beginnen in Cataldo/Idaho, im Nordwesten der USA, ein ganz neues Leben. Die Mitchells kaufen ein Stück Land und bauen dort eigenhändig mit Holz, Idealismus und Muskelkraft ein Haus. Susan findet eine neue Stelle als Lehrerin. Paul jobbt teilzeit als Schulbus-Chauffeur, übernimmt die Funktion des Hausmannes, kümmert sich um den Garten, "erdet" sich und geht behutsam, aber kontinuierlich seinen Weg mit Reiki in einem ganz neuen Umfeld. Der Neubeginn in Cataldo bedeutet für Paul einen klaren Schlußstrich als Lehrer und das bedingungslose Ja zu einem Leben als Reiki-Meister.

Reiki? Was ist denn das? So lauteten die Reaktionen in dem neuen Wohnort Cataldo, einer Flächensiedlung von rund 200 Familien in einem knapp zehn Meilen langen Tal mit ländlichem Charakter, geprägt von Bergbau und Forstwirtschaft. Zunächst spürt Reiki-Meister Paul Mitchell Widerstand der Bewohner. Insbesondere christliche Fundamentalisten jeglicher Glaubensgemeinschaften reagieren auf Reiki mit großen Vorbehalten. So gibt Paul zunächst Reiki-Seminare außerhalb Cataldos in den benachbarten Bundesstaaten Montana, Oregon, Washington und in Kanada. Später folgen Kurse in Cataldo selbst. Besonders intensiv erinnert er sich an einen Reiki-Kurs für die Nachbarn Anfang der 80er Jahre: "Bis dahin dachte ich, daß Reiki nur etwas für spirituell aufgeschlossene Menschen sei. Aber es kamen ganz normale Leute. Das war eine wirklich gute Lektion für mich. Sie zeigte mir die Einfachheit von Hawayo Takatas Lehre und ihre Weisheit, daß Reiki für jeden da ist, der sich dieser Kraft öffnet."

paul-mitchell-und-phyllis-furumoto

Zusammenarbeit mit Phyllis Furumoto

Als Phyllis Furumoto in den frühen 80er Jahren ihren Wohnsitz nach Kanada verlegt, beginnt die Zusammenarbeit von ihr und Paul Mitchell. Da zunehmend Meisterkandidaten an entsprechenden Vorbereitungsseminaren der jetzigen Großmeisterin teilnehmen, wirkt Paul Mitchell ab 1984 bei den lntensivworkshops für angehende MeisterInnen mit. 1986 folgen entsprechende Meistertrainingskurse auch in Europa. Heute unterrichtet Paul in den USA, Südamerika, Europa, Osteuropa und in Australien.

Mit Gattin Susan, der 13jährigen Tochter Mara und dem sechsjährigen Sohn Michael John verbringt Paul Mitchell soviel Zeit wie nur möglich. Das gemeinsame Spielen, Wandern und Skilaufen sind ihre Hobbys. Neben Reiki befaßt sich der Reiki-Meister seit 1979 mit Aikido als zusätzlicher persönlicher Praxis. Aus Begeisterung und Überzeugung führte Paul Aikido in die Reiki-Gemeinschaft ein: "Diese Kunst zu kämpfen, ohne zu kämpfen, hilft bei der Klärung von Fragen, Beziehungen, Bindungen und Widerständen, stärkt die spirituelle Basis und fördert die individuelle Entwicklung."

Seinen Reiki-Schülern, insbesondere den Teilnehmern eines Reiki-I-Kurses, gibt er am liebsten den Rat seiner Lehrerin Hawayo Takata mit auf den Weg: "Praktiziert Reiki, praktiziert Reiki, praktiziert Reiki." Das ist Paul Mitchells roter Faden, der Leitgedanke, der sich durch all seine Kurse gleich welchen Grades zieht. Und Paul ermuntert und bestärkt seine Schüler – ebenfalls aller drei Grade –, ihren Erfahrungen und vor allem Reiki zu vertrauen. "Auch in Zeiten, in denen scheinbar nichts oder nur wenig geschieht, arbeitet Reiki. Wartet ab und seht selbst."