Heilung und Selbstbewusstsein

Manchmal kann eine Reiki-Behandlung wahre Wunder bewirken. Folgt dann noch die Einweihung in Reiki, sind der Transformation keine Grenzen gesetzt. Reiki-Lehrerin Claudia Gaertner berichtet von einem sehr berührenden Erlebnis, das sie mit einer Klientin hatte.

Ich kann mich noch genau an mein erstes Telefonat und meinen Eindruck von Nicole – so möchte ich sie hier nennen – erinnern. Sie wollte sich über mein Massageangebot informieren, war eigentlich sehr interessiert, klang aber trotzdem recht unentschlossen. Sie erzählte mir kurz von ihren Rückenschmerzen, und an der Art wie sie darüber sprach wurde mir schnell klar, dass da wohl einiges im Argen lag. Ich erklärte ihr meine Arbeitsweise und die Wirkung meiner Massagen und prognostizierte für mich im Stillen schon einmal, dass es hier mit Massagen allein nicht getan wäre. Vielmehr würde ich versuchen, unterstützend auch mit Reiki zu arbeiten, falls sie sich darauf einlassen würde. So als müsste sie sich erst dazu durchringen, vereinbarte sie schließlich einen Termin mit mir, zu einer Rebalancing-Massage „um zu sehen, was passiert".

Schwierige Situation

Wie üblich bereitete ich mein Behandlungszimmer vor, indem ich viele Kerzen anzündete, einen Rosenduft versprühte und die Raumatmosphäre so angenehm wie möglich gestaltete. Außerdem reinigte ich den Raum mit Reiki-Energie und lud meine Rosenquarzkugel mit Reiki auf, sodass sie während der Behandlung liebe- und heilvolle Energie abgeben würde. Als es dann klingelte, war ich – wie immer – schon sehr gespannt auf meine Klientin. Ich hatte mir unser Telefonat noch einmal durch den Kopf gehen lassen und überlegte mir, welche Person wohl hinter dieser Stimme stecken würde. Als ich die Tür öffnete, stand eine schlanke junge Frau vor mir, die eigentlich ziemlich groß war, aber dadurch, dass sie den Kopf zwischen die Schultern gezogen hatte und insgesamt leicht nach vorne gebeugt da stand, ziemlich klein, einsam und verlassen wirkte – so als würde sie die Last der ganzen Welt auf ihren Schultern tragen und krampfhaft versuchen, dem standzuhalten. Ihre Augen blickten mir leer entgegen, und als ich ihr meine Hand zur Begrüßung reichte, musste ich den Impuls sie zu stützen in mir unterdrücken.

Bei einer Tasse Tee begann sie stockend zu erzählen, dass es ihr in den letzten Monaten ziemlich schlecht ergangen sei. Es hatte mit einem Reitunfall begonnen, bei dem sie sich zwar nicht ernsthaft verletzt hatte, der aber eine starke Prellung ihrer Wirbelsäule zur Folge gehabt hatte, so dass sie seither an teils unerträglichen Schmerzen im gesamten Rückenbereich litt. Die Ärzte konnten nichts Konkretes feststellen und entließen sie als „geheilt" (mit lediglich psychosomatisch verursachten Schmerzen!). Im Laufe des Gesprächs erfuhr ich dann auch, dass sie an ihrem Arbeitsplatz in einer Art und Weise gemobbt worden war, die ihr eine weitere Beschäftigung unmöglich gemacht hatte, woraufhin sie die Kündigung einreichte und seither arbeitslos war. Ihre Perspektiven seien aufgrund ihres Gesundheitszustandes auch nicht besonders positiv, wie sie abschließend bemerkte.

Reiki fließt von ganz alleine

Nicole hatte also einiges hinter sich. Die Hilfe, die sie sich von den Ärzten und der Schulmedizin erhofft hatte, war nicht ausreichend gewesen, und so gelangte ich immer mehr zu der Überzeugung, dass Reiki für sie der richtige Weg und in jedem Fall einen Versuch wert sei. Während ich ihr nun die Wirkungsweise der Rebalancing-Massagen erklärte, spürte ich, wie sie neugierig, aber auch ein bisschen verstohlen meine Reiki-Urkunden las, die hinter mir an der Wand hingen. Ich sagte vorerst nichts dazu, denn der richtige Zeitpunkt, um über Reiki zu sprechen, würde schon noch kommen. Da ich noch nicht einschätzen konnte, wie offen sie gegenüber alternativer Medizin war, wollte ich erst einmal abwarten.

Meine Kundin legte sich also auf meine Behandlungsliege und zuckte bei der ersten Berührung sofort zusammen. Ihr Körper verkrampfte sich. Ich spürte ihre Abwehr und ihre Angst – und wie die Reiki-Energie aus meinen Händen strömte, ohne dass ich sie vorher aktiviert hatte. Ihr energetisches Defizit war gewaltig, daher unterbrach ich den Energiefluss während der Massage nicht. Reiki würde schon in dem Maße fließen, wie es für Nicole gut war. So begann ich sehr behutsam, sie zu massieren, ließ ihr zwischendurch immer wieder Zeit tief durchzuatmen und spürte, wie ihr Körper sich allmählich entspannte. Nach einer guten Stunde und einer Abschlussberührung war ihre Atmung gleichmäßig geworden, die Gesichtszüge nicht mehr so angespannt, und ihr Rücken schien sich deutlich entkrampft zu haben. Eine Weile ließ ich sie alleine zum Nachruhen, damit sie wieder ganz zu sich kommen konnte.

Heilsamer Impuls

Unser anschließendes Gespräch verlief dann sehr erfreulich. Nicole schien es deutlich besser zu gehen, und sie war sehr glücklich, wie leicht sie sich plötzlich fühlte und auch ziemlich überrascht, welche Wirkung diese „Massage" hatte. So vereinbarten wir einen weiteren Termin, für die folgende Woche.

Beim nächsten Mal erzählte sie mir, dass sie am Tag der Behandlung herrlich entspannt gewesen sei, aber dass sie sich psychisch an den beiden folgenden Tagen ganz schlecht gefühlt hatte, es dann aber wieder besser geworden sei. Da ich spürte, wie ihre Blicke immer wieder zu meinen Reiki-Urkunden wanderte, fragte ich sie, ob sie denn schon Erfahrungen mit Reiki gemacht hätte. Sie verneinte und erzählte mir, dass ihr Lebenspartner keine Einwände gegen jedwede gesundheitsfördernde Maßnahme hätte, sie ihm aber hatte versprechen müssen, nie etwas mit Reiki anzufangen. Ich war ziemlich erstaunt über diese Aussage und wollte nun natürlich wissen, wie ihr Freund zu dieser ablehnenden Haltung kam.

Offensichtlich gab es in ihrem Bekanntenkreis einen Reiki praktizierenden Mann, der seinem Umfeld ein sehr verzerrtes Bild von Reiki vermittelte und kaum zu einem normalen Gespräch fähig war, ohne gleich irgendwelche Bemerkungen über Chakren, Energieströme undsoweiter zu machen. Dabei schien er in anderen Sphären zu schweben, was auf seine Gesprächspartner ganz unterschiedliche Wirkungen hatte. Einige lachten darüber, andere ignorierten ihn über kurz oder lang, und wieder andere lehnten alles kategorisch ab, was sie mit ihm in Verbindung brachten, so auch Reiki. ,Solche Menschen bringen Reiki total in Verruf', dachte ich ärgerlich, ließ Nicole aber weitererzählen. Sie war zwar einerseits sichtlich an Reiki interessiert, aber mit diesem Hintergrund nicht ganz unvoreingenommen. So erzählte ich ihr von meinen eigenen Erfahrungen, von meiner anfänglichen Skepsis, die sich aber aufgrund der „Erfolge" schnell in Überzeugung gewandelt hatte, und bot schließlich an, ihr nach der Massage eine kurze Behandlung zu geben, um ihr einen ersten Eindruck von Reiki zu vermitteln.

Lust auf mehr

Sie war einverstanden und offensichtlich inzwischen ziemlich neugierig, ob und was passieren würde. Nach der Massage begann ich an ihrem Kopf zu arbeiten. Der Energiefluss war von Anfang an unglaublich intensiv. Während ich ihre Atmung beobachtete, breitete sich allmählich ein Lächeln auf ihrem Gesicht aus. Ich spürte, dass sie die Energie wahr- und annehmen konnte, behandelte sie eine Weile am Kopf und schließlich am Solarplexus. Sie war begeistert. Von der anfänglichen Skepsis war nichts mehr übrig geblieben, nur noch Überraschung, Interesse und die Lust auf mehr. Auf meine Frage hin, wie sie es wahrgenommen habe, schilderte sie mir eine angenehme Wärme, die in Wellen kam und ging, und wie sich in ihr die ultimative Entspannung ausbreitete. So eine Behandlung wollte sie nun nach jeder Massage. Und von ihrer anfänglichen Ablehnung war nichts geblieben, außer Lust auf mehr.

Der nächste Termin begann dann auch schon sehr viel entspannter. Sie erzählte mir, dass sie beim letzten Mal beinahe nach Hause geschwebt sei, dass sich ihre Schmerzen deutlich reduziert hätten und dass sie sich so gut fühlte wie lange nicht mehr. Außerdem hatte sie sich inzwischen bei einer großen deutschen Fluggesellschaft im Bereich Bodenpersonal beworben und hoffte nun, die Stelle zu bekommen, obwohl die Bewerbungen dafür sicherlich sehr zahlreich waren. ,Da haben wir aber noch eine Menge Arbeit vor uns!', schoss es mir durch den Kopf. Voll auf Reiki und die göttliche Führung vertrauend, folgte nun auf jede Massage eine intensive Reiki-Behandlung, die sie sehr genoss. Die Energie floss heftig, und als Nicole nach den Behandlungen aufstand, war ihr Blick stets wach und entspannt. Langsam veränderte sich ihre gesamte Persönlichkeit sehr zu ihrem Vorteil, was sie selbst mehr als glücklich zur Kenntnis nahm.

Vorstellungsgespräch

Schließlich erzählte sie mir, sie hätte eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bei der Fluggesellschaft erhalten, für kommende Woche. Plötzlich wurde sie wieder unsicher und schüchtern, sodass ich beschloss, die Einweihung in Reiki anzusprechen. Ich bot ihr an, mit ihr am Wochenende ein Reiki-Seminar abzuhalten, wodurch sie die Möglichkeit haben würde, sich von da an selbst zu behandeln und nicht mehr auf mich angewiesen wäre. Sie könne sich dann am Sonntagabend und am Montagmorgen, wo das Gespräch stattfinden sollte, intensiv selbst behandeln, und ich könne ihr zusätzlich für das Vorstellungsgespräch Energie schicken. Sie willigte ein, unter der Bedingung, dass ich ihrem Freund (den ich gar nicht kannte) nie etwas darüber erzählen würde.

Gesagt, getan! Wir arbeiteten an diesem Wochenende sehr intensiv miteinander, diskutierten die Möglichkeiten und die Techniken von Reiki, und wissbegierig saugte sie alles in sich auf. Am Sonntagabend war sie dann gut gerüstet, und als wir uns verabschiedeten, versprach ich ihr nochmals, ihr so viel Energie zu schicken wie ich vermochte und wünschte ihr viel Glück – denn, so dachte ich bei mir, das würde sie brauchen!

Fernbehandlung

Am Montagvormittag nahm ich mir schließlich viel Zeit, um den Raum, wo das Vorstellungsgespräch stattfinden sollte, mit Reiki-Energie zu reinigen und zu energetisieren und Nicole für ihr Gespräch so viel Energie wie möglich zu schicken. Dabei spürte ich so viel positive Energie auf ihrer Seite, dass ich sehr zuversichtlich war, dass sie die Stelle bekommen würde. Schließlich erwartete ich gespannt unseren nächsten Termin.

Zwei Tage später kam Nicole wieder zu mir. Als sie diesmal klingelte und ich öffnete, war die Frau, die ich vor einigen Wochen kennengelernt hatte, nicht mehr mit der Frau zu vergleichen, die jetzt vor mir stand. Ihre Haltung war aufrecht, der Blick offen, klar und strahlend. Mit einem Lachen streckte sie mir ihre Hand entgegen. Ich reichte ihr meine Hand und fragte sie: „Und?", obwohl mir die Antwort längst klar war. „Ich habe den Job bekommen!", rief sie freudestrahlend. „Ich war so souverän, wie es eigentlich gar nicht meine Art ist, ich konnte ohne Scheu alle Fragen beantworten, obwohl ich eigentlich schüchtern bin, und von meiner Unsicherheit habe ich in dem Moment nicht mehr das Geringste gespürt. Ich war so voller Energie, dass ich alles geschafft hätte, und so wusste ich auf jede Frage die passende Antwort. Das habe ich nur der Reiki-Energie zu verdanken, ohne sie hätte ich das niemals geschafft!"

Neues Leben

Die Frau, die damals voller Schmerz und Sorge zu mir gekommen war, hatte sich in eine selbstbewusste Frau verwandelt, die glücklich, nahezu schmerzfrei und mit einem neuen Job ein neues Leben begann. Dank Reiki stand sie nun wieder auf der strahlenden Seite des Lebens!

 

 

„Ich heiße Claudia Gaertner, bin 43 Jahre, verheiratet und habe zwei Söhne. Seit mehr als zehn Jahren arbeite ich mit Reiki, sehr gerne in Verbindung mit Rebalancing-Massagen, was von den Kunden als besonders intensiv empfunden wird."

Kontakt:

Hans-Carossa-Str. 7
85757 Karlsfeld
Tel: (08131) 506834
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