Die Kinderseite

Hallo liebes Reiki-Kind,


im letzten Reiki Magazin habe ich dir von Andreas erzählt. Er ist durch ein Medikament namens Contergan, das seine Mama in der Schwangerschaft eingenommen hat und bei dem sich erst später herausgestellt hat, dass es starke Schädigungen verursacht, ohne Beine zur Welt gekommen. Mit Reiki hat er nun eine tolle Möglichkeit gefunden, sich und andere mit Heilenergie zu versorgen.

Andreas berichtete mir von seinen Reiki-Erlebnissen mit Menschen. „Als ich letztes Jahr in der Kur war, habe ich einigen Menschen Reiki geben dürfen. Dort konnte ich mit einem der Patienten eine ganz besondere Reiki-Erfahrung machen. Herbert hatte Probleme mit dem Rücken und konnte sich deshalb nur auf Krücken fortbewegen. Wir sind ins Gespräch gekommen, und so konnte ich ihm von Reiki erzählen. Herbert bemerkte meine Begeisterung und wurde neugierig. Er war damit einverstanden, von mir Reiki zu bekommen. Wir haben uns für den Abend verabredet. Es ist schön, die Reikigabe mit leiser Meditationsmusik zu begleiten. Deshalb suchten wir uns zuvor eine passende Musik aus.
Ich gebe Reiki meist so, dass der Reiki-Empfänger dabei auf einer Decke direkt auf dem Boden liegt. So bin ich beweglicher als mit dem Rollstuhl. Herbert machte es sich also auf der Decke am Boden gemütlich. Durch die Musik und die Energie in meinen Händen wurde er recht schnell ganz ruhig und entspannt. Plötzlich fingen aber seine Beine an zu zucken, und seine Hände bewegten sich hin und her. Ich gab einfach weiter Reiki. Nach der Energiespende ließ ich ihn noch etwas nachruhen. Ein paar Minuten später öffnete er verblüfft die Augen und rief: ‚Das war ja irre!’. Ich lachte und machte Herbert noch darauf aufmerksam, dass er vielleicht ungewöhnliche Träume haben könnte und eventuell öfter zur Toilette müsse. Da Trinken nach einer Reiki-Behandlung auch sehr wichtig ist, genossen wir noch einen leckeren Tee miteinander, bevor er sich von mir verabschiedete.
Schon am folgenden Tag sah Herberts Gesichtsfarbe wesentlich gesünder aus. Zudem hatte er seine Krücken gegen einen Gehstock eingetauscht. Er meinte: ‚Dein Reiki hat mir sehr gut getan. Ich habe fast sofort eine Veränderung in meinem Körper gespürt. In letzter Zeit war mir beim Aufsetzen immer schwindelig. Seit deinem Handauflegen ist das Schwindelgefühl weg! Können wir das heute Abend vielleicht noch einmal wiederholen?’ Darüber habe ich mich riesig gefreut und sofort begeistert zugestimmt. So hat Herbert während seines Klinik-Aufenthalts zwei Mal Reiki von mir bekommen. Bereits eine Woche vor seiner Entlassung benötigte er keine Krücken und auch keine Medikamente mehr. Ich stehe übrigens heute noch mit Herbert in Kontakt.“ „Denkst du, dass diese zwei Reiki-Behandlungen der Grund für seine schnelle Genesung waren?“, fragte ich Andreas. „So genau kann ich das natürlich nicht sagen. Vorstellen kann ich es mir allerdings schon. Wäre doch klasse, wenn Reiki so toll und vor allem so schnell wirken würde. Die Ärzte waren auf alle Fälle verwundert und konnten sich die schnelle Besserung des Gesundheitszustandes nicht erklären. Eine Ärztin sprach mich auch auf Reiki an. Für weitere Fragen hinterließ ich ihr meine Visitenkarte. Bislang hat sie sich aber noch nicht bei mir gemeldet.“
Andreas berichtete weiter: „Vor kurzem hatte ich wieder ein tolles Reiki-Erlebnis. Ein Mann brachte seinen Vater zu mir nach Hause, damit ich ihm die Hände auflege. Dem älteren Herrn ging es nicht besonders gut. Er hatte Beschwerden mit den Bandscheiben und Rheuma. Deshalb konnte er sich schlecht bewegen. Sein Arzt konnte ihm bislang nicht richtig helfen. So wollte er es neben der ärztlichen Behandlung zusätzlich mit Reiki versuchen. Auch dieser Mann bekam von mir Reiki auf dem Fußboden, wo ich ihm ein gemütliches Lager errichtet hatte. Während der gesamten Reikigabe lag er ganz ruhig da. Er war eingeschlafen! Schon während der Behandlung überlegte ich, wie ich den Herrn wohl wieder vom Boden hochbekommen sollte, da er sich ja so schlecht bewegen konnte. Seinen Sohn hatte ich für die Dauer der Reiki-Anwendung nach Hause geschickt. Er konnte mir also dabei erstmal nicht helfen.
Noch beim anschließenden Händewaschen grübelte ich darüber nach. Doch dann erlebte ich eine Überraschung: Ich kam in meinen Reiki-Raum zurück, und der alte Herr saß bereits auf dem Sofa ... und weinte! Er erklärte, dass er nicht verstehen könne, was da geschehen sei. Er hatte das Gefühl, keinen Bodenkontakt mehr gehabt zu haben. Jetzt fühle er sich richtig gut! Als der Sohn kam, um ihn abzuholen, war er sehr glücklich, seinen Vater so zu sehen.“

„Hast du auch schon Kindern Reiki gegeben?“, fragte ich Andreas. „Ja“, erzählt er begeistert, „das Nachbarkind Jasmina hat sich schon Reiki von mir geben lassen. Sie leidet an Wachstumsstörungen und muss deshalb immer wieder für Untersuchungen und Behandlungen ins Krankenhaus. Ich selbst bin schon 36 Mal operiert worden. Deshalb weiß ich, wie es ist, so viel Zeit im Krankenhaus zu verbringen. Ich mag Jasmina sehr gerne und habe überlegt, ob Reiki ihr wohl ein bisschen helfen könnte. Zuerst habe ich mit ihrer Mama gesprochen und ihr erklärt, was Reiki ist. Sie war sehr skeptisch, meinte dann aber, Jasmina sollte selbst entscheiden, ob sie es ausprobieren möchte. So habe ich dem Mädchen Reiki erklärt und sie gefragt, ob sie es von mir bekommen möchte. Jasmina war neugierig und einverstanden. Also sind Mutter und Tochter zu mir gekommen, und ich habe dem Mädchen ca. 20 Minuten Reiki gegeben. Die Kleine ist dabei eingeschlafen. Anschließend war sie völlig entspannt und glücklich. Nachts konnten ihre Eltern allerdings nicht so richtig schlafen, weil Jasmina immer wieder auf die Toilette musste und deshalb oft das Licht an- und ausging. Reiki und Trinken hat Jasminas Nieren zum Arbeiten angeregt.“

„Erzählst du vielen Menschen von Reiki?“, wollte ich nun wissen. Andreas überlegte: „Ich schaue mir die Leute genau an und merke dann schnell, ob Interesse bestehen könnte. Dann erzähle ich davon. Dennoch sind viele skeptisch. Sie denken, was sie nicht sehen können, kann auch nicht funktionieren. Sobald sie sich aber auf Reiki einlassen, sagen sie hinterher immer, dass es ihnen gut getan hat und sie sich wohl fühlen.“
„Für mich ist Reiki ein ganz großes Geschenk, das ich mit vielen anderen teilen darf. Inzwischen habe ich mir zu Hause einen schönen Reiki-Raum eingerichtet. Jeder, der Reiki von mir annehmen möchte, kann die schöne Atmosphäre in diesem Raum genießen“, freut sich Andreas.

Natürlich bekommen auch Tiere Reiki von Andreas. Davon wird er uns im nächsten Reiki Magazin berichten. Bis dahin wünsche ich dir einen schönen Herbst, mit deinen Reiki-Händen!

Deine Michaela

 

Hallo, ich heiße Michaela Weidner und erzähle dir hier was Kinder mit Reiki erleben können. Reiki habe ich 1995 kennen und lieben gelernt. Hauptberuflich arbeite ich in einem echten Schloss. Seit 1998 bin ich im Nebenberuf Reiki-Lehrerin. Es ist ein ganz tolles Gefühl Menschen, vor allem Kinder, in Reiki einzuweihen.

Veröffentlichungen:
Das Reiki-Buch für Kinder, Verlag Arche Noah, Peiting, 2. Aufl. 2008
Reiki-Kindergeschichten, edition-empirica, Köln 2010
Die magischen Hände, edition-empirica, Köln 2012

Kontakt:
Michaela Weidner
Lerchenweg 2
72514 Inzigkofen-Vilsingen
Tel./Fax: 07571/14922
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.reiki-fit.de

 

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