Der Blick von Braco

Im Dezember 2018 besuchte die Reiki-Meisterin Kornelia Haunschild eine Veranstaltung mit Braco in Berlin. In ihrem Beitrag berichtet sie über ihre Erfahrungen dabei – und teilt Wissenswertes über das Leben und Wirken von Braco, dem sanften Mann mit dem segensreichen Blick.

Braco heißt mit bürgerlichem Namen Josip Grbavac. Er kam am 23. November 1967 in Zagreb zur Welt. Viele sagen, er verfügt über die Gabe, mit seinem Blick zu heilen. Zahlreiche Menschen aus aller Welt kommen zu ihm, um in einer Begegnung mit ihm, in einem Saal, gemeinsam mit vielen anderen, seinen stillen Blick zu empfangen. Viele der Besucher sind während der Begegnung mit Braco sehr ergriffen, gerührt, manche weinen. Viele versprechen sich Heilung, die Besserung einer schwierigen Lebenssituation, oder sie kommen aus anderen persönlichen Gründen wie Problemen in der Familie, Partnerschaft oder Karriere, um von ihm Hilfe zu erfahren. Hinterher berichten viele von teils beeindruckenden Heilungserfolgen. Seit dem Jahr 1995 bereist Braco u.a. Deutschland, die Schweiz, Japan, die USA, England, Australien, Israel, Russland, die Dominikanische Republik, Israel, Mexiko und Bali.

Der „gebende Blick“

Im Oktober 2004 änderte Braco seine Vorgehensweise, vom Gespräch mit den Menschen hin zum „gebenden Blick“. Zuvor hatte es Gerüchte gegeben, dass unzählige Menschen nach Banja Luka, Bosnien, kommen würden, um Braco dort zu treffen. In der Nacht kamen tatsächlich wohl über zehntausend Menschen in Bussen und Autos an, sie warteten friedlich und geduldig. Nachdem Braco 36 Stunden ununterbrochen die Menschen einzeln empfangen hatte und dennoch kein Ende der Warteschlange absehbar war, sprach er zu seinem Team und entschied: Die wartenden Menschen sollen alle an einem Ort versammelt werden. Es folgte erstmalig die sogenannte „Sitzung des Ansehens“. Seitdem spricht er nicht in der Öffentlichkeit und gibt keine Interviews.


Braco „gibt den Blick“ in einer Veranstaltungshalle in New York.

Im Frühjahr 2010 war Braco zur Zeit der Kirschblüte in Japan, in der Stadt Kobe, die für ihre schöne Umgebung und ihre erstklassigen Rinder weltbekannt ist. Japan, das Land, in dem Reiki durch Mikao Usui begründet wurde. Braco liebt Japan und seine Menschen. Im Raum der Begegnung mit Braco befanden sich rd. 700 Menschen. Die Besonderheit an der Begegnung in Japan war: Nahezu alle Menschen gaben nach der Begegnung mit Braco an, etwas gespürt zu haben. In Amerika zum Beispiel sind es meist zwischen 60 und 75 Prozent. Und das, obwohl es in Japan eher unüblich ist, einen anderen Menschen mit direktem Augenkontakt länger anzuschauen.

Friedenspreis erhalten

Braco erhielt am 16. November 2012 in New York City bei einem Event im Umfeld der Vereinten Nationen den Peace Pole Award, einen Friedenspreis für seinen Beitrag zum Weltfrieden. Der Preis wird verliehen von der World Peace Prayer Society, einer bei der UNO regis­trierten Nichtregierungsorganisation. Er wurde überreicht in der Tillman Chapel im UN Church Center, wo Braco auch seinen Blick schenkte. Das Foto von seinem Blick wurde am 26. November 2012 auf einem Großbildschirm in New York, direkt am Times Square, einige Male gezeigt. Es heißt, an diesem Tag seien in New York keine schwerwiegenden Fälle von Kriminalität zu verzeichnen gewesen, was selten der Fall sei.*

Im Rahmen meiner Reiki-Meisterausbildung war ich im letzten Jahr auf Braco aufmerksam geworden, und der Gedanke, zu ihm zu gehen, beschäftigte mich. Mein ausbildender Meister bestärkte mich darin – und so besuchte ich als erstes die Begegnung mit Braco am 24. Juni 2018 in Berlin und war zutiefst berührt.

Bis zur nächsten Begegnung mit Braco folgten für mich Live-Streamings und seine DVDs, bei deren Ansehen ich regelmäßig starke Energien und Heilwirkungen an mir wahrnehmen konnte. So wurde ich ein großer Fan von Braco und freute mich sehr auf die nächste Begegnung mit ihm in Berlin. Davon möchte ich nun berichten.

Braco in Berlin

Am Morgen des 16. Dezember 2018, ein Sonntag, mache ich mich auf den Weg zur Begegnung mit Braco im Mercure Hotel in Berlin-Neukölln. Ich halte zunächst an einem Blumenladen, um Blumen mitzubringen, und entscheide mich für weiße Lilien. Viele Menschen bringen Blumen zu Braco, als Zeichen ihrer Wertschätzung und Dankbarkeit. Im Hotel Mercure angekommen, führt mich mein Weg nach oben, zum Vorraum des Begegnungssaales. Hier befinden sich zahlreiche Menschen, die auf die nächste Begegnung warten. Es herrscht eine friedliche Atmosphäre. Ich bin aufgeregt, in freudiger Erwartung meiner ersten von insgesamt drei Begegnungen an diesem Tag und spüre bereits jetzt eine starke wärmende Energie. Der Eintritt kostet 15,- Euro, nicht viel, wie ich finde. Zusätzlich bekommt man eine der vielen DVDs über Braco als Geschenk. Von den Organisatoren erfahre ich, dass Braco an solchen Events nichts verdient. Er werde von den jeweiligen Organisatoren dazu eingeladen und komme, um seine besondere Gabe mit den Menschen zu teilen.

Als sich die Türen zum Saal der Begegnung öffnen, in dem sich rd. 120 Plätze befinden, habe ich Glück und kann in der ersten Reihe sitzen. Vor mir, nur wenige ­Meter entfernt, befindet sich das Podium, auf dem, durch ein weiteres Podest erhöht, in wenigen Momenten Braco stehen wird. Das Podium ist mit weinrotem Stoff umkleidet, links und rechts umsäumt von zwei großen Vasen mit weißen Lilien, wie auch ich sie mitgebracht habe, in der Mitte weiße Weihnachtssterne. Unruhe um mich herum, links neben mir die Geräusche des Beamers. Die Frau rechts neben mir raschelt mit einer Folie, in der sich Fotos befinden, die sie für die Begegnung mit Braco mitgebracht hat.

Man kann bei der Begegnung Fotos von nahestehenden Personen oder auch Tieren in den Händen halten. Der Blick wirkt dann auch für diese mit. Ein Effekt, der vielleicht vergleichbar ist mit Fernreiki, der Fernbehandlung körperlich abwesender Personen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie stark der Blick von Braco bei der Verwendung von Fotos nahestehender Menschen wirken kann. Darum sollte auch hier, wie bei Fernreiki, zuvor nach dem Einverständnis der betreffenden Person gefragt werden.

Dankbarkeit

Nun beginnt eine blonde Rednerin mit Mikrofon, einige Worte zum Ablauf zu sagen. Sie fragt, wer bereits bei Braco war. Ich melde mich. Sie kommt auf mich zu und befragt mich dazu. Ich muss etwas schmunzeln, denn schon bei meiner ersten Begegnung mit Braco im Sommer, als ich weiter hinten saß, wurde ich auch als erste vom Moderator befragt – wobei da die Frage gewesen war, wer zum ersten Mal zu Braco komme. Ich sagte der Rednerin, dass ich im Juni zum ersten Mal bei Braco gewesen sei. Er hat mir und meiner Familie sehr geholfen, sage ich.

Noch so viel mehr könnte ich ihr berichten, aber das möchte ich in diesem großen Rahmen nicht. Eine andere Frau ist da offener. Sie ist, wie sie sagt, 77 Jahre alt und erzählt, dass sie nach ihrer ersten Begegnung mit Braco von ihrer Inkontinenz geheilt wurde. Ein junger Mann, der schon öfter zu Braco kam, sagt, er komme aus Dankbarkeit. Es sei alles in Erfüllung gegangen, was er sich von Braco gewünscht habe.


Das Foto von Bracos Blick am 26. ­November 2012 auf einem Großbildschirm am ­Times Square in New York.

Mich faszinieren Spontanheilungen, wie sie bei manchen durch Bracos Bick geschehen, und sie sind mir von seinen DVDs bereits bekannt. Ich erinnere mich an eine kroatische Frau, die in einem der Filme auftaucht. Sie berichtet eindrucksvoll, dass sie, nachdem sie bei Braco war, mit zuvor schwersten Bandscheibenproblemen nun auf die kurz bevorstehende Operation verzichten konnte. Sie war geheilt. Ihre danach angefertigten Röntgenbilder ließen keinen Bandscheibenvorfall mehr erkennen.

Eine weitere Frau, die 17 Jahre an einen Rollstuhl gefesselt war, konnte noch während einer Begegnung mit Braco in der Schweiz aus diesem aufstehen und gehen. In einer Klinik war sie zuvor sieben Jahre lang von zwei Ärzten betreut worden, die von dieser unvorhersehbaren Entwicklung sehr überrascht wurden.

Spontanheilungen, kleinere wie auch größere, kennt sicher fast jeder Reiki-Praktizierende, wie beispielsweise Kopfschmerzen, die unter einer Reiki-Behandlung verschwinden, die heiße Stirn eines fiebernden Kindes, die mit Reiki abkühlt, oder auch Rückenschmerzen, die verschwinden, um nur einige Beispiele zu nennen.

One World

In meiner aktuellen Begegnung mit Braco kommen nun noch einige Besucher zu Wort, bevor – wie bei den kos­tenlosen Live-Streamings im Internet – ein kurzer Film über Braco und sein Wirken gezeigt wird. Wir sehen Ausschnitte der neuesten DVD „One World“. Man sieht Braco bei den Begegnungen sowie Interviews mit Besuchern. Die Spannung steigt. Gleich wird er hier sein. Nach kurzer Ankündigung des ca. siebenminütigen Blicks und der Bitte, aufzustehen, wenn einem dies körperlich möglich ist, betritt Braco mit gesenktem Kopf die Bühne. Zugleich erfolgt eine musikalische Untermalung, durch eine wunderschöne, harmonische Musik.


Braco „gibt den Blick“ bei einer Veranstaltung im Umfeld der Vereinten Nationen am 16. November 2012 – dem Tag, als er einen Friedenspreis, den Peace Pole Award, erhält.

Braco trägt ein weißes Hemd und wie gewohnt seine schulterlangen grauen Haare offen, eine schmale Hose zur schlanken Figur und graue Wildlederschuhe, er hat insgesamt eine sanftmütige Erscheinung. Ich beobachte genau, wann er seinen Blick hebt, denn dieser Moment soll von seiner Wirkung her am intensivsten sein. Jetzt hebt Braco seinen Blick und lässt ihn langsam durch die Reihen schweifen, so, als wolle er wirklich jeden mit seinem Blick erfassen. Ich bin fasziniert, ihm so nah gegenüber zu stehen. Diesmal kommen mir nicht die Tränen. Ich sehe aber Tränen in seinen Augen und bin erstaunt, weil ich es zuvor noch nie bemerkt habe. Ich glaube, mich zu täuschen und schaue genau hin, aber ich bin mir sicher.

Besonderer Moment

In diesem Moment fühle ich mich Braco sehr nahe, fast wie mit ihm verbunden. Ich frage mich, was er während der Begegnungen fühlt. Das Leid der Menschen, die mit großen Erwartungen zu ihm kommen? Ist er selbst vielleicht erschöpft von den zahlreichen Reisen und Begegnungen und stellt seine Mission über seine eigenen persönlichen Belange? In diesen Momenten sehe ich ihn nicht wie sonst als den großen Mann mit weltweiter Berühmtheit, sondern als Menschen.

Die Musik erlischt, Braco senkt seinen Blick und verlässt die Bühne. Meine erste Begegnung für heute geht nun schon zu Ende. Zu schnell verging die Zeit, wie ich finde. Gerne hätte ich den Moment der Begegnung angehalten. Es war wunderschön. Es kommen noch einige Menschen zu Wort und berichten, wie es ihnen geht und was sie empfunden haben. Es folgen Antworten wie Liebe, Frieden, Ruhe, Dankbarkeit, Sich-beschützt-fühlen, Heilung. Auch ich bin jetzt ganz ruhig, und auch ich fühle mich in Frieden. Ich schaue mir im Begegnungsraum noch die Bücher und den Schmuck von Braco an, sein goldenes Sonnensymbol, die man hier, ohne große Präsentation, käuflich erwerben kann. Ich besuche an diesem Tag noch zwei weitere Begegnungen. Der Ablauf und die Eindrücke dieser Begegnungen verlaufen ähnlich.

Liebe & Vertrauen

Was Braco bei mir bewirkt: Er bestärkt mich in meinem Glauben an meine eigenen heilenden Kräfte. Und er unterstützt meine Selbstheilung durch Reiki und meine Edelsteinarbeit. Wenn ich bei Braco war, brauche ich ­danach meistens den Rosenquarz. Er steht für Liebe. Braco gibt Liebe, jedem auf seine Weise. Er schenkt ­Vertrauen in sich selbst und die eigenen Fähigkeiten. Braco führt auf den richtigen Weg im Leben, wie es auch bei der regelmäßigen Anwendung von Reiki auf wundersame Weise geschieht.

Ich kann nur empfehlen, Braco einmal zu erleben. Wenn man sich darauf einlässt, ist es eine ganz wundervolle Erfahrung. Ich möchte sie nicht missen.

Danke, Braco!                                         

 

 

Weitere Infos zu Braco:

https://www.braco.me/de/

 

Anmerkung:
* Wohl laut Aussage des damaligen Sprechers der New Yorker Polizeibehörde, Paul Browne; dies laut Aussage der Autorin Pamela Bloom. Quelle: www.braco.me/de/media/articles/detail/63/

> Lesen Sie einen weiteren Artikel zum Thema „Begegnung mit Braco“ – von Oliver Klatt, in Ausgabe 3/2012 des Reiki Magazins!

Quelle der den Artikel illustrierenden Fotos: https://www.braco.me/de/

 


Kornelia Haunschild, Reiki-Meisterin, ausgebildet durch Oliver Klatt. Praktiziert die Heilkunde mit Edelsteinen. Volljuristin, war zehn Jahre als Rechtsanwältin tätig. Lebt in Berlin, verheiratet, Mutter von zwei Kindern.
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