Editorial 4/06

Liebe Leserinnen, liebe Leser,


“Reiki und Schulmedizin” ist das Titelthema dieser Ausgabe! Was hat sich nicht alles getan in den letzten Jahren in diesem Bereich. Noch vor fünf Jahren hätte es wohl kaum einer für möglich gehalten, was heute bereits Realität ist: Mehr und mehr Zusammenarbeit seitens Reiki-Praktizierender mit Ärzten und Kliniken, Pflegeheimen, Kurkliniken, Physiotherapiepraxen etc. Welche Formen die Zusammenarbeit dabei annimmt und wie erfolgreich das Ganze ist, darüber berichtet der Artikel “Reiki goes Schulmedizin” ab S. 12 ausführlich. Und wie wird es wohl in fünf weiteren Jahren aussehen? Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Entwicklung jetzt in großen Schritten vorangehen wird. Das Reiki Magazin bleibt am Ball!

Wenn man heutzutage die Nachrichten hört oder liest, dann kann einem, angesichts der vielen Brandherde in der Welt, in einem schwachen Moment schon mal etwas bange werden. Nicht selten geschieht dies aber vor allem dadurch, dass man die Meinungen und Bewertungen von Kommentatoren unachtsamerweise übernimmt oder dass man sich von einer reißerischen Berichterstattung mitreißen lässt. In solchen Momenten ist es sicherlich gut, sich vor Augen zu halten, dass es neben den vielen schwierigen Situationen, die es derzeit auf globaler Ebene gibt, ebenso auch sehr positive Entwicklungen zu vermelden gibt. So hat z. B. kürzlich der ehemals zweitreichste Mann der Welt, der US-amerikanische Milliardär Warren Buffett, die unglaubliche Summe von 32 Milliarden Dollar, die er zuvor im Laufe seines Lebens als Aktionär und Investor erwirtschaftet hatte, als Spende an die “Melinda-und-Bill-Gates-Stiftung” gegeben. Die Stiftung kümmert sich vor allem um Bildungs- und Gesundheitsprogramme, insbesondere für benachteiligte Jugendliche in sehr armen Regionen. Auf diese Weise können nun Milliardensummen investiert werden, um Kinder in Entwicklungsländern zu unterstützen.

Um ein wenn auch kleineres, jedoch nicht weniger engagiertes Hilfsprojekt geht es auch in dem Artikel “Eine Reise nach Nigeria” ab S. 26: Darin berichtet die Reiki-Praktizierende Barbara Winckel über ihren Besuch der Reiki-Klinik Nigeria, die mittlerweile vor allem als Kinderheim und für ein Kinder-Lern-Projekt genutzt wird. Weitere interessante Beiträge in diesem Heft sind u.a. das Interview mit Mary McFadyen, einer der 22 von Takata eingeweihten Meisterinnen, zum Thema “Heilung und Spiritualität” (ab S. 18) sowie zwei Beiträge von Frank Doerr, in denen er sich mit verschiedenen Stilen des Usui-Systems des Reiki auseinandersetzt: dem “Jikiden Reiki” (in einer Rezension des gleichnamigen Buches ab S. 30) sowie dem “Rainbow Reiki®” (in einem Erfahrungsbericht ab S. 40).

Ebenfalls um ein “Reiki internes” Thema geht es in dem Foto-Artikel “Den Weg des Stempelmachers gehen” von Jürgen Kindler ab S. 22. Er berichtet darin über den Weg des Reiki-Meisters Fokke Brink und dessen “Hons”, die japanischen Stempel, deren rote Abdrücke so manche Reiki-Urkunde zieren. Übrigens ist Fokke Brink auf dem Reiki-Festival in Gersfeld, das dieses Jahr vom 20.-22. Oktober stattfindet (www.reiki-festival.de), mit seinen “Hons” persönlich anwesend und beantwortet gerne Fragen zu diesem Thema. Bereits eine Woche vor dem Reiki-Festival in Gersfeld, vom 13.-15. Oktober, findet der 5. DGH-Kongress Geistiges Heilen statt (www.dgh-ev.de), und zwar ganz in der Nähe von Gersfeld, in Rotenburg a. d. Fulda. Beide Veranstaltungen versprechen, insbesondere in diesem Jahr, sehr interessant zu werden.

Zum Schluss noch etwas in eigener Sache: Im nächsten Jahr feiert das Reiki Magazin seinen 10-jährigen Geburtstag. Zu diesem Anlass wird es am 16. Juni 2007 ein großes Fest in Berlin geben, an dem viele nationale und internationale Persönlichkeiten der Reiki-Szene teilnehmen und zu dem alle unsere Leserinnen und Leser herzlich eingeladen sind. Weitere Informationen hierzu gibt es in den nächsten Ausgaben.

Und nun wünsche ich viel Freude mit der neuen Ausgabe des Reiki Magazins!


Oliver Klatt

 

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