Editorial 4/99

Feinstoffliche Lesegewohnheiten



Wie alles im Leben, ändert sich auch das Reiki Magazin von Zeit zu Zeit. AutorInnen kommen und gehen, Rubriken werden eingerichtet und entfallen.

Ein neue Gelegenheit, uns zu verbessern und zu verwandeln, war die Umfrage, die wir in der ersten Ausgabe dieses Jahr beigeheftet hatten. Wir bekamen reichlich Zuschriften, und die meisten haben uns bestätigt, daß wir mit dem Konzept und dem Inhalt richtig liegen. Soviel schon vorweg: 95 Prozent unserer LeserInnen freuen sich auf die nächste Ausgabe, 87 Prozent finden die Artikel sehr gut. (Näheres zu der Auswertung ab Seite 24).

Natürlich gab es auch Kritik. So werden wir im nächsten Jahr etwas mehr über Reiki-verwandte Themen berichten, und auch über andere Reiki-Stile. Wir nehmen die Anregungen auf, das Reiki Magazin fließt mit und paßt sich den Erfordernissen an.

Unsere Zusammenarbeit mit Sattva Music, die am Anfang für große Aufregung und Freude auf unserer Seite gesorgt hat, ist in ruhigere Bahnen übergegangen. Es hat sich herausgestellt, daß es doch ein bißchen länger dauern kann, eine CD mit Reiki-Musik zu produzieren. Wir fließen einfach mit dem ruhigeren Strom und warten, bis die Zeit für eine prickelnde Ankündigung reif ist.

Fließende, ja tobende Bewegungen, 1,5 Millionen Menschen, laute Musik, »Music is the Key« (Musik ist der Schlüssel): Das war die diesjährige Loveparade in Berlin. Und ich, als bekennender Neu-Berliner, mittendrin. Berlin ist beeindruckend, erschreckend, aufregend. Und die Bundesregierung ist auch schon da. Hier ist eine ganze Stadt in Veränderung, aber leider nicht immer eins damit. Nur die Spree fließt unbeeindruckt weiter. Davon kann man lernen.

Herzliche Grüße aus Berlin



Jürgen Kindler