Editorial 2/08

Liebe Leserinnen, liebe Leser,


wieder einmal gibt es Interessantes und Neues rund um Reiki zu berichten: Erfreulich ist, dass einige gesetzliche Krankenkassen sich nunmehr für Reiki öffnen, d. h. die Kosten für die Teilnahme an einem Reiki 1. Grad-Kurs ganz oder teilweise übernehmen, wenn der Kursleiter von ihnen als kompetent eingestuft bzw. anerkannt worden ist. Ein ausführlicher Artikel zu diesem Thema von der Reiki-Lehrerin Barbara Maria Piel startet auf S. 12 und wird in den kommenden Ausgaben fortgesetzt. Die u. a. als Entspannungspädagogin erfahrene Autorin bittet jedoch alle Reiki-Lehrerinnen und -Lehrer, nun keinen „Run“ auf die Krankenkassen zu veranstalten, sondern zunächst für sich zu prüfen, ob eine Anerkennung möglich erscheint und erst dann, nach entsprechender Vorbereitung und einer realistischen Einschätzung seinerselbst, ggf. auf eine Krankenkasse zuzugehen.

Eine andere viel versprechende Entwicklung in dem Bemühen, das Usui-System des Reiki in Deutschland gesellschaftlich mehr zu integrieren, ist das Projekt von der Reiki-Lehrerin Christel Simon, über das sie in ihrem Artikel ab S. 25 schreibt. Sie hat in Chemnitz damit begonnen, am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen bzw. Existenzgründer in den beiden ersten Reiki-Graden auszubilden, mit staatlicher, finanzieller Unterstützung, im Rahmen eines Modellprogramms des Bundesfamilienministeriums. Ihr Projekt hat zum Ziel, den Ausbildungsteilnehmern eine neue berufliche Existenz zu ermöglichen.

Weitere interessante Artikel gibt es zu den Themen „Reiki und Quantenphysik“ (ab S. 16), „Reiki und Kreativität“ (ab S. 22) und „Reiki mit Kindern“ (ab S. 28). Neue Geschichten rund um Reiki, aus der Vielzahl der Einsendungen zu unserem Schreibwettbewerb aus dem letzten Jahr, finden sich ab S. 36, darunter ein Erlebnisbericht von Heidemarie Hillje, in dem sie von ihren Erfahrungen bei dem Tsunami im Dezember 2004 in Thailand berichtet. Beim Lesen dieser Geschichte kam mir der Gedanke: ‚So oder ähnlich muss es Mikao Usui gegangen sein, als er nach dem großen Erdbeben in Tokio, im Jahre 1923, unterwegs war, um den Bedürftigen und Kranken zu helfen.’ Ein beeindruckender Bericht heilerischen Wirkens!

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern viele neue Einsichten und eine Menge Lesefreude mit der 45. Ausgabe des Reiki Magazins - und eine schöne Frühlingszeit!


Oliver Klatt

 

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